Mit Driver: San Francisco kehrt die legendäre Rennspiel-Serie zurück. In unserem Test entpuppt sich das Rennspiel als Spielspaß-Sensation des Jahres! Mit welchen genialen Ideen das Rennspiel sich auszeichnet, lest ihr in unserem umfangreichen Test zu Driver: San Francisco.
Großartiges Fahrgefühl - besonders aus der Cockpitperspektive
Das Drumherum stimmt also, aber wie sieht es mit dem Fahrgefühl aus? Kurz gesagt: blendend! Besonders aus der Cockpitperspektive bietet Driver: San Francisco eine famose Mischung aus Simulation und Arcade-Action: Die Autos lassen sich stets kontrolliert durch Kurven wuchten, fahren aber dennoch nicht wie auf Schienen. Zudem ist es ein herrlicher Anblick, wie Tanner das Steuer herumreißt oder schon mal lässig mit der flachen Hand das Lenkrad rotieren lässt. Auch die Technik hat einen großen Anteil am ungetrübten Rennspaß: Denn die uns vorliegende Test-Fassung läuft mit ruckelfreien 60 Bildern pro Sekunde - was für ein wunderbar direktes Fahrverhalten sorgt.
Motivierendes Punkte- und Upgradesystem
Neben Shift verfügt Tanner noch über zwei weitere Spezialfähigkeiten: einen nützlichen Turboschub und eine weniger nützliche Rammattacke. Durch Upgrades könnt ihr die Superkräfte zudem gehörig aufwerten. Allerdings kostet das sogenannte "Willenskraftpunkte", die ihr wiederum für das Absolvieren von Missionen und durch riskantes Fahren erhaltet. Auch die insgesamt 140 Lizenzautos wandern erst in euren Fuhrpark, wenn ihr sie in einer der Werkstätten erworben habt. Klasse: Je mehr Kfz-Händler ihr freischaltet, desto größer wird der Betrag, den ihr alle 20 Minuten automatisch als Einkommen gutgeschrieben bekommt.
Das hat uns bei Driver: San Francisco nicht gefallen:
Quelle: Videogameszone
Stolperstein: Das Tutorial des ersten Driver brachte unzählige Spieler zur Verzweiflung.
Etwas nüchtern wirkende Grafik
In Sachen Grafikdetails muss man Abstriche machen: Das virtuelle San Francisco ist zwar sehr belebt und authentisch nachgebaut, sieht aber streckenweise arg wie eine Pappkulisse aus. Zudem nervt der übertriebene Einsatz von Effekt- und Grieselfiltern. Witziges Detail am Rande: Herumlaufende Passanten können nicht überfahren werden, denn sie springen stets noch rechtzeitig zur Seite - was bei alten Omas doch etwas skurril anmutet.
Auf Dauer zu einfacher Schwierigkeitsgrad
Eine Schwäche ist der Schwierigkeitsgrad! Selbst ungeübte Rennspieler dürften nur bei ganz wenigen Missionen ins Schwitzen kommen. Angesichts der teils absurd schweren Vorgänger sind wir zwar froh, dass Reflections hier nachgiebiger geworden ist - ein bisschen mehr Herausforderung hätte es aber schon sein dürfen.
Hanebüchene, leidlich spannende Story
Bereits die Idee mit dem Koma ist etwas albern - und leider wirkt auch der Rest der Handlung wie Stückwerk. Besonders das Finale ist mehr Enttäuschung denn richtiger Höhepunkt. Aber hey, es ist ein Rennspiel!
