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  • Driver 3

    Noch wirkt die Optik des Spiels an manchen Stellen etwas matschig. Noch wirkt die Optik des Spiels an manchen Stellen etwas matschig. Eines der am sehnlichsten erwarteten Spiele derzeit ist sicherlich der dritte Teil der auf der PSone millionenfach verkauften Driver-Serie. Unser Besuch bei Reflections in England wird diese Erwartungshaltung nicht senken - ganz im Gegenteil. Die Edmonson-Brüder und ihr Team haben sich viel
    vor- und die Kritik an ihren letzten Spielen zu Herzen genommen. Zwar war auch diesmal die präsentierte Version alles andere als fertig, lässt aber weiterhin auf eine würdige Fortführung hoffen.

    Am Anfang war das Rad
    Wo soll man bei einem solchen Projekt anfangen? Was ist bei einem Driver-Spiel am wichtigsten? Vielleicht nicht am wichtigsten, aber am auffälligsten ist das Beleuchtungssystem des Spiels. Jedes Haus, jedes Auto, jeder Mülleimer wirft einen Echtzeitschatten. Das sieht zum einem wirklich klasse aus und lässt die Umgebung zum anderen sehr real wirken. Ebenfalls auffällig und seit jeher ein Aushängeschild der englischen Entwickler ist die Liebe zum Detail und zum Realismusansatz. Die bereits in den Vorgängerspielen und Stuntman herausragende Physik wurde nochmals überarbeitet und ist in dieser Form bisher noch in keinem anderen Spiel zu sehen gewesen. Die Fahrzeuge sehen sehr detailliert aus, haben aber zusätzlich auch noch ein richtiges Innenleben. Verliert man nach einem Crash die Motorhaube, steckt auch tatsächlich ein ausmodellierter Motor darunter. Diesen Detailgrad will man am Ende bei jedem auf der Straße herumfahrenden Vehikel integrieren. Anhand dieser Daten könnte man der Annahme verfallen, die Städte wären winzig oder zumindest unansehnlich. Doch weit gefehlt. Die drei Metropolen sind an die realen Vorbilder angelehnt (siehe Bilder) und übertreffen in der Größe sogar Grand Theft Auto: Vice City (dt.). Voll gestopft mit Hinterhöfen, kleinen Gassen und Abkürzungen freuen sich Fans der Serie schon jetzt auf ausgiebige Spritztouren. Dabei darf neuerdings auch auf artfremde Fahrzeuge zurückgegriffen werden. In einer kleinen Demonstration zeigte uns Martin Edmonson, dass man nicht halbherzig an die Sache herangeht, und präsentierte stolz ein erstes Zweirad, mit dem auch ausgefallene Kunststückchen möglich sind. Ebenfalls neu sind die Lastwagen. Spaßigerweise darf man diese sogar an herumstehende Anhänger an- oder abkuppeln. Mit einem sechsachsigen LKW geht's dann entsprechend behäbiger zur Sache als mit der Zugmaschine. Noch nicht gezeigt, aber ebenfalls geplant sind Boote. Fans der Serie hatten am Ende meist mehr Spaß mit dem Regisseur-Modus als mit dem eigentlichen Spiel. Das wird in Driver 3 vermutlich wieder so sein. Dank einfacher Bedienung und zahlreicher Effektspielereien bannt man seine Stunts und Verfolgungsjagden in Windeseile auf die Memory Card und kann sich auch später noch an den eigenen Fahrleistungen ergötzen. Wahlweise darf man aber auch während der Fahrt schon für etwas mehr Pep sorgen und mitten im Spiel eine Art Zeitlupen-Kamera aktivieren, deren Geschwindigkeit sogar beeinflussbar ist.

    Mehr Abwechslung
    Da ein Spiel aus mehr besteht als Grafik und Physik, hat man sich auch im Bezug auf das Missionsdesign viel vorgenommen. So werden alle 30 Missionen auf unterschiedliche Art und Weise zu lösen sein. In der gezeigten Beispielmission galt es, ein Auto von einer gegnerischen Gang zu stehlen. Diesen Wagen konnte man dann entweder einfach direkt entwenden, wahlweise aber auch in einen Lastwagen hineinfahren und huckepack nach Hause transportieren. Da sich Gangmitglieder in Videospielen selten als Verfechter der friedlichen Auseinandersetzungen darstellen, galt es vorher erst einmal, mit Waffengewalt für Ruhe zu sorgen. Dieser Teil des Spiels war allerdings noch recht unfertig. Am Ende sollen zehn handelsübliche Waffen den Weg ins Spiel finden, um an ungefähr 30 Indoor-Locations eingesetzt zu werden. Dort wird sich dann vermutlich auch die Story weiterentwickeln, die sich wieder um Undercover-Cop Tanner drehen wird. Immerhin 45 Minuten gerenderte Zwischensequenzen dürfen betrachtet werden.

    Daumen drücken
    Auch wenn in der vorgeführten Version des Spiels noch sehr viele Programmteile fehlten und es noch fraglich bleibt, mit welcher Performance das Spiel am Ende realisiert werden kann: Wer Driver mochte, der darf sich auf das Revival freuen. Die geniale Fahrphysik, das hervorragende Beleuchtungssystem und die riesigen und detaillierten Städte machen den Mund schon jetzt wässrig, endlich selbst viel zu schnell durch viel zu enge Gassen brettern zu dürfen.

  • Driver 3
    Driver 3
    Developer
    Reflections Interactive
    Release
    18.06.2004

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Driver 3
Driver 3
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15.10.2003
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