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  • Driveclub im Hands-On-Test: Klassisches Rennspiel mit cleverer Social-Komponente

    Driveclub auf der E3 angespielt. Wir zockten das PS4-Rennspiel der Motorstorm-Macher und wurden dabei ständig in Versuchung gebracht, uns andern gegenüber zu beweisen. Wir konnten ein eigentlich klassisches Zeitrennen bestreiten, das die Social-Komponente von Driveclub zu einem völlig anderen Erlebnis machte. Ständig fordert euch das Spiel heraus unterschiedlichste Challenges zu meistern und die Rekorde anderer Spieler zu brechen.

    Man merkt dem PS4-exklusiven Rennspiel Driveclub an, dass es ein Starttitel für Sonys neue Konsole ist. Die Entwickler setzen sich damit recht erreichbare Ziele, liefern dafür aber ein schon jetzt recht rundes Rennspiel ab. Wir konnten auf der E3 bereits einige Runden auf einer Rennstrecke im virtuellen Schottland drehen und einen Eindruck von der Spielstruktur und den Besonderheiten des Titels bekommen. Zunächst einmal ist Driveclub ein ganz klassisches Rennspiel. Es gibt in sich geschlossene Strecken und keine offene Spielwelt. Fünf Regionen mit jeder Menge Routen sind im Spiel enthalten, der längste Kurs ist dabei stattliche 64 Kilometer lang. Und wie in anderen Rennspielen gibt es Turniere, Zeitrennen oder klassische Fahrten gegen KI oder menschliche Gegner. Nur wird all das mit einer cleveren Social-Komponente unterfüttert.

    Blitz-Herausforderungen auf der Strecke

    So lächeln wir etwa beim Start der E3-Demo in die Eye-Kamera der PS4 und setzen damit unser Grinsen als Avatarbild für unsere Leistungen fest. Mit einem Audi, sauschnell aber nur schwer in einen kontrollierten Drift zu bekommen, oder einem Bugatti, eine gutmütige und driftfreudige Karre, rasen wir dabei in einem simplen Zeitrennen drei Runden lang über den Schottland-Kurs. Mehrmals überfahren wir dabei bunte Linien auf der Strecke, wodurch spontane Herausforderungen starten. Dann gilt es etwa, innerhalb eines kurzen Abschnitts eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten, besonders weit zu driften oder die Ideallinie sauber zu halten. Diese Challenges werden mitten im laufenden Rennen eingeblendet und ausgewertet und sie motivieren, weil man auf einen Blick sieht, wo man im Vergleich zum nächstbesseren Konkurrenten steht.

    Geistdaten der anderen Fahrer sausen ebenfalls über die Strecke, so dass aus dem an sich trockenen Zeitfahren eine ganz andere Erfahrung wird, weil es so viele Gelegenheiten gibt, nebenher die Leistungen anderer Spieler oder der eigenen Online-Freunde zu schlagen. Und jeden Tag lauern andere Herausforderungen an anderen Teilen der Strecke. Und wer will, kann sogar eigene Challenges erstellen. Wenn ihr etwa einen absolute Hammer-Drift gelandet habt, könnt ihr nachträglich eure Freunde dazu auffordern, euch zu überbieten. Dazu kommt die Tatsache, dass ihr mit anderen Spielern in selbst erstellten Clubs Mitglied seid. Eure Leistung erhöht oder senkt also die Leistung eures Clubs. Wie genau sich dieses Feature jedoch entfalten wird, können wir bislang nur schwer absehen.

    Driveclub im Hands-On-Test. Driveclub im Hands-On-Test. Quelle: Sony Noch fehlt Feinschliff

    Grafisch wirkt Driveclub derzeit noch ein wenig schlicht. Detailreiche Automodelle und eine schicke, sehr natürliche Beleuchtung mit netten Details wie Armaturen, in denen sich die Umgebung spiegelt, täuschen nicht über recht grobe Pixelkanten und eher triste Umgebungen hinweg. Allerdings prangt im Bildschirmeck stets der Hinweis, dass es sich um eine Alpha-Version handelt, die gerade mal zu 35% fertig gestellt ist. Schön sind die vielen Kameraperspektiven. Neben der üblichen Außen- und Stoßstangenansicht gibt es auch eine Motorhauben-Kamera sowie gleich zwei Cockpit-Perspektiven. Eine zeigt das komplette Fahrzeug-Innenleben inklusive Außenspiegel und Hände des Fahrers. Sie ist prima spielbar und war schnell unsere erste Wahl. Die zweite Innenansicht zeigt nur Armaturenbrett und A-Säule und ist für Spieler mit Lenkrad-Controllern gedacht, die nicht noch ein weiteres Pixel-Lenkrad, wohl aber das Innere des Autos sehen wollen. Ein schöner Service der Entwickler.

    Das Fahrgefühl ist übrigens wirklich gelungen. Es bedarf einiger Übung und vor allem Brems-Disziplin, um die PS-starken Boliden sauber und schnell um die Kurven zu bringen, eine Hardcore-Simulation ist der Titel jedoch nicht. Wir fühlten uns an das Handling von Need for Speed Prostreet oder Grid 2 erinnert und stellten erfreut fest, dass sich Bugatti und Audi spürbar unterschiedlich steuern. Am Ende der Demo gelang uns dann sogar, herauszufinden, was es mit der Sonderedition des Spiels zu tun hat, die PS-Plus-Kunden gratis erhalten. In ihr sind weniger Autos und Strecken enthalten, alle Online-Systeme, der Mehrspieler und die Instant-Herausforderungen sind aber voll mit der Verkaufsversion des Spiels kompatibel. Wer will, kann diese Fassung außerdem für einen kleinen Geldbetrag zur Vollversion upgraden. Alles in allem erscheint Driveclub also als launiges Renn-Erlebnis, dessen Äußeres bis zum Release beim PS4-Verkaufsstart hoffentlich noch gründlich poliert wird.

    01:34
    Drive Club: E3-Trailer zum Rennspiel der Evolution Studios
    Spielecover zu Driveclub
    Driveclub
  • Driveclub
    Driveclub
    Publisher
    Sony
    Developer
    Evolution Studios
    Release
    08.10.2014
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Grunbart
    Super Artikel, Seb  Wird wohl mein erstes Spiel für die Playse4 

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Grunbart Erfahrener Benutzer
        Super Artikel, Seb  Wird wohl mein erstes Spiel für die Playse4 
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Driveclub
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http://www.videogameszone.de/Driveclub-Spiel-54250/News/Driveclub-im-Hands-On-Test-Rennspiel-mit-Social-Komponente-1073840/
12.06.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/06/driveclub_e3_2013_ps4_0002-pc-games.jpg
drive club,sony,rennspiel
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