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  • Dragon Age: Inquisition angespielt - Wie ich an der Oberfläche eines Epos kratzte

    Dragon Age: Inquisition angespielt. (2) Quelle: Bioware

    Drei Wochen vor der Veröffentlichung von Dragon Age: Inquisition war ich bei Electronic Arts in Köln zu Gast und durfte selbst mehrere Stunden Hand an das Rollenspiel legen. Ich berichte von meinen Eindrücken und Erlebnissen in den ersten Spielstunden. Erfahrt mehr über Taktikmodus, die Erkundung der Spielwelt und mehr.

    Keine drei Wochen mehr, bis zum Release von Dragon Age: Inquisition. Selten habe ich den Release eines Spiels so sehr herbeigesehnt, wie in diesem Fall. Damit wir uns noch vor dem eigentlichen Test ein letztes Mal ein Bild vom Rollenspiel machen können, hat uns Electronic Arts am vergangenen Donnerstag nach Köln eingeladen. Zusammen mit anderen Kollegen aus verschiedenen Ländern konnte ich Producer Cameron Lee treffen und die PC-Version mehr als vier Stunden ausführlich anspielen.

    Lee erklärte uns zum Auftakt der Anspielsession, dass uns das vollständige Dragon Age: Inquisition ohne jegliche eingebaute Schranken zur Verfügung steht. Es sollte sich bis zum Ende des Termins jedoch herausstellen, dass ich in der mir zur Verfügung stehenden Zeit, nicht einmal Ansatzweise an der Oberfläche dessen gekratzt habe, was das Rollenspiel zu bieten hat. Trotzdem reichten die rund vier Stunden aus, um einen ersten Eindruck von der Vision der Entwickler und ihrer Umsetzung zu bekommen.

    Ich ziehe mir einen Held zurecht

    Wie in jedem Bioware-Rollenspiel, startet auch Dragon Age: Inquisition mit dem Charakter-Editor. Aus den Völkern Mensch, Elf, Zwerg und Qunari sowie den Klassen Krieger, Schurke und Magier bastle ich mir meinen Helden zusammen. Ich entscheide mich diesmal für eine ungewöhnliche Kombination und wähle einen weiblichen Zwerg mit einer Vorliebe für Bögen. Nach diesen grundlegenden Entscheidungen geht es im eigentlichen Editor ins Detail. Aus unzähligen Formen, Farben und Einstellungen bastle ich das Gesicht meiner Zwergin zusammen.

    Dragon Age: Inquisition angespielt. (5) Dragon Age: Inquisition angespielt. (5) Quelle: Bioware Die Möglichkeiten des Charakter-Editiors sind wesentlich ausgefeilter und vielfältiger, als noch in den beiden Vorgängern. Bei den Farben von Augen, Makeup und anderen kosmetischen Veränderungen kann ich frei aus einer Farbpalette mischen. Die Form verschiedener Gesichtsmerkmale wie Wangen und Kinn ziehe ich bequem, direkt mit der Maus am Gesicht. Allerdings kann ich wären dieses Vorgangs die Kamera nicht drehen, was den Blick auf die getätigten Änderungen ein wenig einschrängt. Noch ein Beispiel für die Vielfältigkeit des Editors: Ich kann meiner Zwergendame sogar einen Bart verpassen.

    Nachdem ich meiner Zwergin ein passendes Aussehen verpasst habe, gibt mir Bioware noch die Wahl aus zwei verschiedenen Stimmen. Die Dialoge des Inquisitors haben die Entwickler nämlich bei jedem Geschlecht von zwei verschiedenen Sprechern vertonen lassen. In der englischen Originalfassung unterscheiden sich diese durch amerikanischen und britischen Akzent, während in der deutschen Vertonung jeweils eine jüngere und eine ältere Stimme zur Verfügung steht. Zu guter Letzt gebe ich meinem Helden noch einen Namen und endlich kann es los gehen.

    10:14
    Dragon Age: Inquisition - Das Rollenspiel-Epos im Angespielt-Video
    Spielecover zu Dragon Age: Inquisition
    Dragon Age: Inquisition

    Gebt mir die Kontrolle

    Dragon Age: Inquisition angespielt. (19) Dragon Age: Inquisition angespielt. (19) Quelle: Bioware Natürlich beginnt Dragon Age: Inquisition mit einem cineastischen Auftakt, über den ihr hier inhaltlich gar keine großen Worte verlieren will. Das Vergnügen die Geschichte zu erleben, soll euch auch weiterhin erhalten bleiben. In der kürzer meiner Spielzeit, habe ich sowieso nur sehr wenig von der eigentlichen Story mitbekommen, so dass ich darüber auch kaum etwas sagen kann. Nach der Einleitung erhalte ich nun endlich Stück für Stück Kontrolle über das Spiel.

    Zunächst bestreite ich meinen ersten Dialog über das bekannte Dialograd, das mir bis zu sechs verschiedene Antwortmöglichkeiten bietet. Dabei lenken die Antworten das Gespräch in eine bestimmte Richtung, oder sie spiegeln die Meinung meines Charakters zum aktuellen Gesprächsthema wieder. Wenig später darf ich meine Zwergin dann auch erstmals selbst steuern. Das ist der Moment, in dem ich mir Zeit nehme, um mich mit der Steuerung vertraut zu machen.

    Als erstes fällt mir auf, dass die Leertaste den Charakter nun springen lässt. Irritiert werfe ich zunächst einen Blick in die Tastenbelegung, die in der PC-Version sehr umfangreich ausfällt. Dort stelle ich fest, dass das Anhalten der Zeit jetzt auf die Steuerungstaste gewandert ist. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist der Primärangriff des Helden auf der linken Maustaste, fast wie in einem Shooter, zumindest, wenn man einen Bogenschützen spielt. Aber keine Panik, die Belegung lässt sich frei verändern und an die jeweiligen Vorlieben anpassen.

    Gezeichnete Schönheit und pragmatisches Design

    Dragon Age: Inquisition angespielt. (16) Dragon Age: Inquisition angespielt. (16) Quelle: Bioware Als nächstes mache ich mich mit dem Interface vertraut. Das kann seine Herkunft von den Konsolen in optischer Hinsicht zwar nicht vollständig verbergen, lässt sich aber dennoch sehr gut mit Maus und Tastatur bedienen. Quest-Journal und die Karte des aktuellen Gebietes sind sinnvoll miteinander verknüpft. So lassen sich Aufgaben schnell zuordnen, aktiv schalten und orten. Die Karten sind übrigens schön gezeichnet und repräsentieren so das eigentliche Gebiet wesentlich besser.

    Als nächstes werfe ich einen Blick in das Optionsmenü von Dragon Age: Inquisiton, das gerade in der PC-Version einiges bietet. Diverse Grafikoptionen stehen bereit, um die Darstellung perfekt an den jeweiligen Rechner anzupassen. Im Interfacemenü können zum Beispiel der Helm eures Helden ausgeblendet und Einstellungen am Kampftext vorgenommen werden. Über das Spielmenü gelange ich auch in den Bioware-typischen Codex. Einige von euch wird freuen, dass die Einträge diesmal wieder hübscher aufbereitet und mit schicken Grafiken im Tarotkarten-Stil versehen sind.

  • Dragon Age: Inquisition
    Dragon Age: Inquisition
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bioware
    Release
    20.11.2014

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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    Cover Packshot von Candle Release: Candle Daedalic Entertainment
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Dragon Age: Inquisition
Angespielt: Wie ich an der Oberfläche eines Epos kratzte
Drei Wochen vor der Veröffentlichung von Dragon Age: Inquisition war ich bei Electronic Arts in Köln zu Gast und durfte selbst mehrere Stunden Hand an das Rollenspiel legen. Ich berichte von meinen Eindrücken und Erlebnissen in den ersten Spielstunden. Erfahrt mehr über Taktikmodus, die Erkundung der Spielwelt und mehr.
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03.11.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/11/dragon_age_inquisition_preview_assets_0004-pc-games_b2teaser_169.png
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