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  • Divinity 2: Ego Draconis: Drei Fragen an den Tester des Rollenspiels

    Den Test zu Divinity 2: Ego Draconis können wir euch an dieser Stelle zwar noch nicht präsentieren, dafür aber drei Fragen an den Tester des Rollenspiels. Sebastian Weber steht Rede und Antwort.

    Den Test zu Divinity 2 liefern wir euch zeitnahe nach, versprochen. Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, stellten wir drei Fragen an den Tester Sebastian Weber.

    Videogameszone.de: Nenn uns doch bitte zuerst deine ersten Eindrücke, die du beim Spielen von Divinity 2 gesammelt hast. Was gefiel dir in den ersten Spielstunden gut, was weniger? Findet man schnell den Einstieg und vor allem: Motiviert Divinity 2 zum Weiterspielen?

    Sebastian Weber testet Divinity 2: Ego Draconis Sebastian Weber testet Divinity 2: Ego Draconis Quelle: Computec Media Sebastian Weber: Die ersten Spielstunden in Divinity 2 sind durchwachsen: Auf der einen Seite setzen die Entwickler dem Spieler eine wunderhübsche Welt vor, die gespickt ist mit Quests, Dungeons, Charakteren und anderen netten Kleinigkeiten, die man entdecken darf. Auf der anderen Seite machen einem das Balancing und die Hilfen wie Karte und Questlog einen Strich durch die Abenteurerrechnung: Der Schwierigkeitsgrad in den Kämpfen schwankt enorm und die verschiedenen Karten bzw. das Tagebuch, in dem alle Aufgaben verzeichnet werden, helfen einem kaum, Ansprechpartner oder ähnliches zu finden. Da gibt es zum Beispiel die Minimap, die lediglich mit roten Punkten Gegner in der Nähe anzeigt, sonst bleibt der kreisrunde Ausschnitt schwarz und nutzlos. Gleiches gilt für die Weltkarte. Dort gibt es einen Marker für die Hauptquest, NPCs, die einem Nebenjobs gegeben haben oder ähnliches muss man ständig suchen.

    Aber dennoch, die ersten Spielstunden von Divinity 2 motivieren jeden, der seinem Entdeckerdrang nachgehen möchte auf alle Fälle, am Ball zu bleiben.

    Videogameszone.de: Sind dir besondere Aspekte von Divinity 2 aufgefallen? Was macht Divinity 2 anders und womöglich besser als andere Rollenspiele?

    Screenshots aus Divinity 2 (10) Screenshots aus Divinity 2 (10) Quelle: dtp Sebastian Weber: Der wichtigste Aspekt, den Divinity 2 anders macht, als viele andere Rollenspiele, ist die Charakterentwicklung. Da es keine traditionelle Klasseneinteilung gibt, darf der Spieler jede beliebige Fähigkeit ausbauen, die ihm gefällt. Somit ist man völlig frei in seinen Entscheidungen und kann seinen Charakter leicht an verschiedene Spielsituationen anpassen. Die Schattenseite davon ist allerdings, dass direkt zu Beginn alle verfügbaren Skills im Talentbaum vorhanden sind und man leicht den Überblick verliert, welche man vielleicht erst später nutzen kann oder wie die Skills zusammenhängen. Gerade Anfänger wird das ein wenig Einarbeitungszeit kosten. Mit der Zeit spezialisiert man sich aber dann doch auf bestimmte Fähigkeiten, um diese bis zum Maximum auszubauen und sie so auch wirkungsvoll sind.

    Ein zweiter Aspekt, der Divinity 2 von anderen Genre-Vertretern abhebt, ist die Möglichkeit, sich bei einem Nekromanten ein Haustier bauen zu lassen, dass einen im Kampf unterstützt. Je nachdem welche Leichenteile man dem Untoten-Metzger anliefert, variieren die Talente und Werte des erschaffenen Monsters. So sind Nahkämpfer und Fernkämpfer möglich. Egal für was man sich aber am Ende entscheidet, das Balancing leidet auch hier ein wenig. Grund: Das Monster - gerade im späteren Verlauf - teil mächtig Schaden aus und hat während meiner Spielzeit so manchen Boss-Gegner fast im Alleingang besiegt, was dann etwas an Spannung raubt. Eine gute und vor allem gut umgesetzte Idee ist es aber dennoch.

    Videogameszone.de: Sind die Quests respektive Aufgaben abwechslungsreich? Welche spielerischen Möglichkeiten ergeben sich für den Spieler außerhalb von Quests und Aufgaben? Lädt das Spiel zum Durchforsten der Landschaft ein? Bewegt man sich ausschließlich zu Fuß fort oder lassen sich längere Abschnitte auch schneller bewältigen (Reise-Funktion, Fliegen etc.)? Wie viele Stunden ist man bei Divinity 2 beschäftigt, wenn man nur die Hauptquests erledigt?

    Screenshots aus Divinity 2 (4) Screenshots aus Divinity 2 (4) Quelle: dtp Sebastian Weber: Die Quests sind zum größten Teil abwechslungsreich ausgefallen. Natürlich gibt es hier und da die üblichen Bring- und Töte-Missionen. Jedoch punkten die Larian Studios mit vielen komplexen Aufgaben, in denen immer wieder Entscheidungen gefragt sind. Überbringe ich den Brief oder lese ich ihn vorher? Helfe ich dem Assassinen, meinen Auftraggeber zu erledigen, oder schütze ich sein Opfer? Infiltriere ich das Räuberlager, um der Stadtwache Informationen zu bringen, oder schließe ich mich den Gangstern an? Solche Entscheidungen trifft der Spieler am laufenden Band und alle beeinflussen Quest-Ausgang und Folgeaufgaben.

    Abseits der vielen Quests lädt die Spielwelt aber tatsächlich zum Erkunden ein, denn es warten an jeder Ecke kleine Überraschungen, sei es versteckte Dungeons oder einfach nur skurrile Charaktere. In den angesprochenen Dungeons wiederum stellt Divinity 2 dem Spieler gerne mal vor Rätseln, die zwar teilweise unfair ausfallen, aber meist eine willkommene Abwechslung darstellen.

    Da die Welt verhältnismäßig klein ist - verglichen mit zum Beispiel Oblivion - kann man die Strecken anfangs locker zu Fuß bewältigen. Später kommt dann die Fähigkeit hinzu, sich in einen Drachen zu verwandeln, ab dann sind Laufwege sowieso kein Problem mehr. Wem es dennoch zu lang ist, der darf sich einem Schnellreisesystem bedienen, das aus Teleportern besteht, die hier und da in der Welt verteilt sind.

    Die Spielzeit lässt sich schwer angeben, gerade nur bezogen auf die Hauptquest. Ich habe etwa 24 Stunden gebraucht, bis ich den Abspann gesehen habe, habe dafür aber auch bei weitem nicht alle Nebenquests erledigt. Je nachdem wie sorgfältig man vorgeht, sollte eine Spielzeit von etwa 20 bis 25 Stunden realistisch sein. Wer wirklich alles erkundet, der braucht vielleicht sogar annähernd 30 Stunden.

    Screenshots aus Divinity 2:

  • Divinity 2: Ego Draconis
    Divinity 2: Ego Draconis
    Publisher
    dtp
    Developer
    dtp
    Release
    02.10.2009

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Divinity 2: Ego Draconis
Divinity 2: Ego Draconis: Drei Fragen an den Tester des Rollenspiels
Den Test zu Divinity 2: Ego Draconis können wir euch an dieser Stelle zwar noch nicht präsentieren, dafür aber drei Fragen an den Tester des Rollenspiels. Sebastian Weber steht Rede und Antwort.
http://www.videogameszone.de/Divinity-2-Ego-Draconis-Spiel-21800/Specials/Divinity-2-Ego-Draconis-Drei-Fragen-an-den-Tester-des-Rollenspiels-690573/
21.07.2009
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2009/03/01652672-photo-divinity-2-ego-draconis.jpg
test, Divinity 2: Ego Draconis, xbox 360, fragen
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