Disney Mickey Epic (Wii)

Release:
25.11.2010
Genre:
Action
Publisher:
Disney Interactive Studios

Disney Micky Epic im Test für Wii: Ein malerisches Abenteuer

25.11.2010 16:25 Uhr
|
Neu
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Disney Micky Epic im Test für Wii: Designlegende Warren Spector macht ein Spiel zur berühmtesten Comic-Maus der Welt - da kann doch nur ein Action-Klassiker bei rauskommen, oder? Unser Review zum Micky-Maus-Abenteuer klärt auf.


Disney Micky Epic im Wii-Test: Grafisch ist das Spiel klar eines der besten, die die Wii bislang gesehen hat. Die Kamera nervt allerdings. Disney Micky Epic im Wii-Test: Grafisch ist das Spiel klar eines der besten, die die Wii bislang gesehen hat. Die Kamera nervt allerdings. [Quelle: vg247.com]
Disney Micky Epic im Test für Wii: Deus Ex, Thief, System Shock, Ultima Underworld - auf das Konto von Entwicklergenie Warren Spector gehen einige denkwürdige Videospiel-Klassiker. Nun arbeitet der Mann mit dem Rauschebart für Disney, den Zeichentrick-Megakonzern. Und in dieser Position konnte er sich seinen Lebenstraum erfüllen: Ein Spiel mit Micky Maus (in Amerika "Mickey") in der Hauptrolle produzieren. Nach über vier Jahren Entwicklungszeit ist dieses Spiel nun endlich fertig - und Videogameszone.de sagt euch, was das Wii-Abenteuer taugt.

Auf dieser und der nächsten Seite lest ihr unseren Test zu Disney Micky Epic für Wii. Wie gewohnt präsentieren wir euch im Review die positiven und negativen Aspekte des Wii-Abenteuers. Als positiv lassen sich unter anderem eine innovative Spielmechanik, eine brillante Umsetzung der Zeichentrickvorlage und die grandios umgesetzte Spielwelt hervorheben. Nicht gefallen haben uns die miserable Kamera und das qualitativ schwankende Missionsdesign. Alles weitere lest ihr in unserem nachfolgenden Disney Micky Epic-Test.

Das hat uns an Disney Micky Epic gefallen:

Das Malutensil verfügt über zwei unterschiedliche Offensivoptionen: Während ihr mit Farbe positive Dinge anstellt, ist der Verdünner das böse Gegenstück. Das Malutensil verfügt über zwei unterschiedliche Offensivoptionen: Während ihr mit Farbe positive Dinge anstellt, ist der Verdünner das böse Gegenstück. [Quelle: videogameszone] Innovative Spielmechanik: Micky als Maler!
Die digitale Maus bekommt gleich zu Beginn des Spiels ihr wichtigstes Werkzeug: einen magischen Pinsel. Wir ersparen uns an dieser Stelle irgendwelche zweideutigen Witze und erklären lieber die zugehörige Spielmechanik. Das Malutensil verfügt über zwei unterschiedliche Offensivoptionen: Während ihr mit Farbe positive Dinge anstellt, ist der Verdünner das böse Gegenstück. Ihr könnt zum Beispiel Häuser in die Spielwelt zeichnen oder aber sie wieder weglöschen. Dies funktioniert zwar nur an von den Entwicklern vorgegebenen Stellen, fördert aber nichtsdestotrotz eure Kreativität. Auch das Kampfsystem von Epic Micky basiert auf den beiden gegensätzlichen Varianten eures Superpinsels: Wollt ihr eure Widersacher lieber mittels Verdünner auslöschen oder sie durch Farbbeschuss zu friedlichen Gesellen machen, die euch sogar helfen? Sämtliche Rätsel des Spiels drehen sich ebenfalls um euren Einsatz als virtueller Picasso. Mal müsst ihr Zahnräder in eine Maschine kritzeln, mal Wände verdünnen, um versteckte Räume zu entdecken.

Entwickler Junction Point hat für sein Spiel Walt-Disney-Werke aus über 80 Jahren zusammengetragen. Entwickler Junction Point hat für sein Spiel Walt-Disney-Werke aus über 80 Jahren zusammengetragen. [Quelle: ] Brillante Umsetzung der Zeichentrick-Vorlage
Entwickler Junction Point hat für sein Spiel Walt-Disney-Werke aus über 80 Jahren zusammengetragen. Micky Epic ist also nicht nur ein Spiel für Fans der Maus, sondern eine Hommage an alle Figuren und Welten des Zeichentrick-Konzerns. Der Clou: Neben weltbekannten Comichelden wie etwa Donald und Goofy kommen vor allem die vergessenen Kreaturen aus der Feder des Herrn Disney zum Zuge. Die Story dreht sich darum, dass Micky versehentlich Verdünner über das Reich der vergessenen Zeichentrickentwürfe kippt - und somit deren Welt zerstört. Diesen Fehler müsst ihr nun rückgängig machen. Euer mächtigster Verbündeter ist dabei Oswald der Hase. Den kennt heutzutage niemand mehr, aber er entstand tatsächlich noch vor Micky und ist dementsprechend neidisch und traurig, weil er eben auch gerne so ein weltberühmter Held wie die Maus wäre. Ein dickes Lob gebührt den Entwicklern nicht nur für die clevere Story-Idee, sondern auch für deren Präsentation: Die Zwischensequenzen sind allesamt wunderschön gezeichnet und mit einer Art "Schmutz"-Filter versehen- dadurch wirken sie gleichzeitig düster, aber auch perfekt passend zur Comic-Thematik.

Grandios designte Spielwelt
Grafisch gehört Micky Epic zum Besten, was die Wii-Konsole bislang ausgespuckt hat. Ob nun Pirateninsel, Gruselvilla, Sci-Fi-Station oder Müllberg: Die kunterbunten Levels stecken voller liebevoller Details, die Animationen sind durchweg klasse und bis auf wenige kurze Momente gibt es auch keine Ruckler zu verzeichnen. Besonders schön: Wenn ihr von einer Welt in die nächste reist, müsst ihr stets kurze 2D-Level absolvieren. Diese spielen sich wie Abschnitte eines klassischen Jump'n'Runs und sind allesamt an Disney-Cartoons angelehnt - eine ebenso charmante wie unterhaltsame Sache!

Warren Spector ist dafür bekannt, dass er dem Spieler gerne die Wahl lässt, wie dessen ganz eigenes Videospiel-Abenteuer verläuft. Warren Spector ist dafür bekannt, dass er dem Spieler gerne die Wahl lässt, wie dessen ganz eigenes Videospiel-Abenteuer verläuft. [Quelle: ] Typisch für Spector: Moralische Entscheidungen
Warren Spector ist dafür bekannt, dass er dem Spieler gerne die Wahl lässt, wie dessen ganz eigenes Videospiel-Abenteuer verläuft. So auch in Micky Epic: Nahezu alle Aufgaben können auf zwei unterschiedliche Arten gelöst werden - zumeist auf eine gemeine sowie auf eine gute, dafür aber deutlich schwerere Weise. Beispielsweise bittet euch ein verängstigter Bursche darum, dass ihr ihm seinen Mut in Form einer Herz-Medaille zurückbringt. Nun habt ihr die Wahl: Wollt ihr helfen oder euch lieber mit einigen Gespenstern verbünden und den armen Kerl zu Tode erschrecken? Beide Lösungen führen zum Ziel, haben aber unterschiedliche Auswirkungen. Denn wer lieb agiert, der erhält im Spielverlauf ein größeres Reservoir an Farbe zum Verspritzen. Wer indes böse Dinge tut, erweitert seinen Verdünner-Vorrat. Selbst die Bosskämpfe lassen sich jeweils auf zwei Arten zocken, klasse!

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25.11.2010 16:25 Uhr
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Bewertung: 0
01.12.2010 14:16 Uhr
Ich gebe zu das ich dieses Spiel nicht gespielt habe, aber wie kann ein Spiel bei dem die grundlegenden Sachen anscheinend auf übelste verhunzt wurden einen hit bekommen. Ne miserable Kameraführung, teils nahezu unschaffbare Kämpfe und ab und an Questdesign aus den Untiefen der Spielhölle?? Trotzdem 85%.…

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