Die Sims brechen aus

Test

Mit einem Buggy kutschiert euer Sim zu Verwandten oder Bekannten.
Mit einem Buggy kutschiert euer Sim zu Verwandten oder Bekannten. In EAs virtueller Daily Soap dürft ihr die Kontrolle über einen Sim oder eine Simsin übernehmen und alltäglichen Beschäftigungen nachgehen. Zu Beginn des Spiels bastelt ihr euch zuerst einmal eine Spielfigur nach euren eigenen Vorstellungen zusammen. Neben Geschlecht und Aussehen kann ihm/ihr sogar ein Sternzeichen sowie diverse Charaktereigenschaften verpasst werden.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt für euch der Ernst des Lebens, denn nur wer seine Sims gewissenhaft hegt und pflegt, kommt in diesem Spiel weiter. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die Bedürfnisse eines Sim zu befriedigen. Eure Spielfigur verlangt nach ausreichend Schlaf, hat Hunger, braucht Erholung, will Spaß haben und muss obendrein regelmäßig auf die Toilette. Um diesen Bedürfnissen zu entsprechen, können Objekte mithilfe eines Cursors angewählt werden. Ebenso seid ihr aber auch für das berufliche Weiterkommen des Sims verantwortlich.

Selbstverständlich sind Sauberkeit und ein ordentliches Auftreten hierfür Grundvoraussetzung. Sein tägliches Brot kann sich ein Sim übrigens mit sieben Tätigkeiten - unter anderem als Filmstar, als Professor oder als Athlet - verdienen. Eine Beförderung oder gar eine bessere Stelle schalten neue Schauplätze frei, die ihr erstmals sogar mit einem Fahrzeug besuchen dürft. Außerdem bieten neue Locations, etwa eine Liebeshütte, eine Kunstgalerie oder sogar ein hipper Club, nun erheblich mehr spielerischen Freiraum.

Zudem können durch das Lösen kleinerer Aufgaben diesmal weit mehr als 100 neue Objekte und soziale Aktivitäten freigeschaltet werden. Zu guter Letzt hat man die Anzahl der interagierbaren Charaktere noch auf 40 aufgestockt. Neben diesem Storymodus stehen noch drei Free-Play-Areale zur Wahl, in denen ihr euch als Häuslebauer oder gar Familienoberhaupt versuchen und fünf weitere Karriereleitern erklimmen dürft.

Wer zu zweit zocken will, muss sich lediglich eine weitere Spielfigur zusammenschustern und schon kann man gemeinsam versuchen, den "simsationellen" Ansprüchen via Splitscreen gerecht zu werden. Außerdem können durch die Verlinkung mit einem GBA und dem dazugehörigen Modul noch einige Minispielchen gestartet werden.

Trotz unzähliger Details wirkt die Welt der Sims aber trotzdem irgendwie steril. Die Framerate hat zudem häufig Einbrüche zu verzeichnen, die sich vor allem im Mehrspielermodus stark bemerkbar machen. Die Ladezeiten sind leider ebenfalls noch so unerträglich lang wie im Vorgänger. Aufgrund unzähliger neuer Features ist dies aber alles zu verkraften.

Bildergalerie

Wertung zu Die Sims brechen aus (GC)

Wertung:

86 /10

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