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  • Die Legende von Beowulf: Das Spiel

    Tauchen Sie ein in die Welt der nordischen Sagen und steuern Sie den Helden, der so stark wie 30 Männer ist.

    Grendels Mutter hat garantiert immer Butter. Grendels Mutter hat garantiert immer Butter. Ubisoft entwickelt sich immer mehr zum Spezialisten für Film- und Serien-Lizenzen. Mit Peter Jackson's King Kong lieferte man bereits zum Launch ein exzellentes Spiel zum Film auf der Xbox 360 ab und mit Beowulf von Regisseur Robert Zemeckis fand Anfang November das nächste große Projekt seinen Weg in die Regale der Läden.

    Bei Beowulf handelt es sich um ein episches Heldengedicht in angelsächsischen Stabreimen. Es erzählt von einem Krieger, der mit seinen Gefährten nach Dänemark auszog, um dort erst das menschenfressende Ungeheuer Grendel und anschließend dessen rachelüsterne Mutter für den dänischen König zu erlegen. Auch im Spiel stehen Sie Grendel und seiner Mutter gegenüber, allerdings handelt die virtuelle Version auch noch 30 weitere Jahre aus Beowulfs Leben ab, die nicht Bestandteil des jüngsten Filmes sind.

    Scharfe Sachen

    Das ist der Grendel und der Grendel hat jetzt gleich keinen rechten Arm mehr. Das ist der Grendel und der Grendel hat jetzt gleich keinen rechten Arm mehr. In allererster Linie beschränkt sich das Gameplay auf blutrünstige Kämpfe. Als Beowulf dürfen Sie sich diverse scharfkantige Waffen wie Äxte oder Schwerter unter den Nagel reißen und damit auf Gegner wie Barbaren, Zombies, riesige Trolle oder gefährliche Seeschlangen einhacken. Ihnen stehen zwar nur zwei Angriffstasten zur Verfügung, allerdings können Sie mit diesen zahlreiche Kombos aneinanderreihen.

    Doch damit nicht genug. Da Beowulf der Sage nach so stark wie 30 Männer ist, dürfen Sie im Spiel auch eine entsprechende Spezialfähigkeit - genannt Wüten - entfachen. Haben Sie die dazugehörige Anzeige gefüllt, müssen Sie nur die rechte Schultertaste für einige Sekunden gedrückt halten und das Bild wird in ein blutiges Rot getaucht, gleichzeitig setzt eine Art Zeitlupe ein. Beowulfs Angriffe werden nun noch intensiver, kräftiger und vor allem auch blutrünstiger und unkontrollierter.

    Leider nimmt er in diesem Zustand nämlich keine Rücksicht auf Verluste und haut auch seine Mitstreiter über den Haufen. Denn Sie kämpfen im Spiel nicht nur alleine, sondern haben häufig auch sogenannte Recken an Ihrer Seite. Diesen können Sie sogar verschiedene Befehle erteilen. Sie unterstützen Beowulf beispielsweise im Kampf oder bewegen für ihn Objekte zur Seite. Die Steuerung der Mitstreiter bereitet keinerlei Schwierigkeiten, denn sie wurde sehr simpel gelöst.

    Hurra, der Knochenbrecher ist da

    Eines der wenigen grafischen Highlights im Spiel: Die Galeere kämpft sich durch die stürmische See. Eines der wenigen grafischen Highlights im Spiel: Die Galeere kämpft sich durch die stürmische See. Darüber hinaus können Sie mit einer Art Grappling-System wie in Wrestling-Spielen Gegner auch noch packen und anschließend verschiedene Aktionen wie beispielsweise Zerschmettern ausführen. Dabei bricht Beowulf seinem Gegner äußerst brutal die Knochen. Dazu müssen Sie im richtigen Moment die richtige Taste drücken. Dieses System, im richtigen Moment den richtigen Knopf zu drücken, kommt auch in den meisten Bosskämpfen zum Einsatz.

    Passend zur Thematik ist auch der Brutalitätsgrad des Spiels sehr hoch ausgefallen. Das Blut spritzt literweise, Gebeine bersten und Gegner werden im wahrsten Sinne des Wortes zerstampft. Leider Gottes ist der Ablauf des Spiels aber dennoch eher monoton, denn die Metzeleien laufen immer nach dem gleichen Strickmuster ab. Zudem bricht häufig das Chaos auf dem Bildschirm aus und die Übersicht geht trotz frei justierbarer Kamera verloren.

    Auch in grafischer Hinsicht hat uns Beowulf nicht überzeugt. Das Spiel basiert zwar auf der YETI-Technologie und sieht insgesamt betrachtet ganz nett aus, auf Aha-Effekte wartet man allerdings vergeblich. Die düstere Gesamt-atmosphäre weiß zwar ebenfalls zu gefallen, Begeisterungsstürme lösen die Schauplätze und Figuren allerdings nicht aus. Lediglich Grendels Mutter sieht im Spiel fast genauso lecker aus, wie Angelina Jolie im aktuellen Kinofilm. Gewohnt hochwertige Qualität gibt es dafür im akustischen Bereich zu vermelden. Die Musik und die deutsche Sprachausgabe klingen ordentlich.

    Die Legende von Beowulf: Das Spiel (X360)

    Spielspaß
    70 %
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
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    Pro & Contra
    Simples Kommandosystem
    Gelungene Bosskämpfe
    Heftige Nahkampfmanöver
    Monotones Gameplay
    Grafisch kein Meilenstein
    Fazit
    Ordentliche Film-Umsetzung, deren Gameplay aber nur kurzfristig begeistert.
  • Die Legende von Beowulf: Das Spiel
    Die Legende von Beowulf: Das Spiel
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    15.11.2007
    Leserwertung
     
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Die Legende von Beowulf: Das Spiel
Die Legende von Beowulf: Das Spiel
http://www.videogameszone.de/Die-Legende-von-Beowulf-Das-Spiel-Spiel-21451/Tests/Die-Legende-von-Beowulf-Das-Spiel-622353/
23.11.2007
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