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  • Destiny in der Vorschau: Wir haben den MMO-Shooter der Halo-Macher bereits gespielt

    Die Warlocks gelten als die Magier von Destiny. Quelle: Bungie

    Destiny gehört zu den ganz heißen Hit-Kandidaten des Jahres. Wir haben die Macher in Seattle besucht und durften zum ersten Mal den MMO-Shooter spielen. In unserem Artikel erfahrt ihr zudem, wie das Rollenspielsystem und die Waffen im Spiel funktionieren.

    "Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude". Was der griechische Philosoph Epikur vor rund 2.250 Jahren festgestellt hat, könnte das amerikanische Entwicklerstudio Bungie glatt als Motto für sein neues Spiel verwenden. Die Schöpfer der Xbox-exklusiven Halo-Serie arbeiten mit Destiny (dt. "Schicksal") seit über fünf Jahren an einem Ego-Shooter, der vor allem auf gemeinsame Erlebnisse setzt. Als eine drei Mann starke Heldengruppe solltet ihr die vor Hunderten von Jahren der Menschheit verlorengegangenen Gebiete in unserem eigenen Sonnensystem erkunden und zugleich die letzte Stadt unseres Heimatplaneten verteidigen.

    Dabei wollen die Entwickler vor allem eines erreichen: Durch die gemeinsamen Abenteuer solltet ihr Online-Freunde finden und mit ihnen das Erlebte teilen. "Hast du diese eine total schwierige Mission auf dem Mars schon erledigt? Nein, noch nicht. Aber auf der Venus habe ich dieses superstarke Scharfschützengewehr gefunden – könnte mir dabei helfen. Da musst du auch unbedingt hin!" Von solchen Dialogen zwischen Destiny-Spielern träumen die Entwickler bereits jetzt schon und zugleich wurden sie während unseres Besuchs in Seattle auch nicht müde zu betonen, dass Des­tiny trotzdem ein Shooter ist, den man gut und gerne alleine spielen kann. Ob es sich bei Bungies ambitioniertem Projekt folglich um die eierlegende Wollmilchsau handelt, davon konnten wir uns während des weltweit ersten Anspieltermins höchstpersönlich ein Bild machen.

    Die Postapokalypse

    Die Warlocks gelten als die Magier von Destiny. Die Warlocks gelten als die Magier von Destiny. Quelle: Bungie Destinys Spielwelt ist in ferner Zukunft angesiedelt. Die Menschheit hat dank eines außerirdischen Wesens namens "Traveller" ein goldenes Zeitalter erlebt und im Zuge ihres Erfolgs das gesamte Sonnensystem besiedelt. Doch dann kam die Katastrophe: Ein unbekannter Angreifer aus der Ferne des Alls zerstörte fast die gesamte Zivilisation. Nur auf der Erde überlebte ein kleiner Teil der Menschheit, vielleicht wegen der Hilfe des Travellers. Manche sagen aber auch, dass der Angreifer es auf den mysteriösen Reisenden abgesehen hatte und die menschlichen Opfer eher als Kollateralschaden anzusehen sind. Am Ende steht lediglich fest, dass das Alien das Sonnensystem nachhaltig verändert hat und nach seiner finalen Schlacht in seinem kugelförmigen Raumschiff dicht über der Erdoberfläche verharrt – ob er noch lebt, weiß niemand. Darunter, umgeben von riesigen Mauern, entwickelte sich die letzte Stadt der Menschheit. Die wenigen Überlebenden blicken nach vorn und beginnen, die Galaxie zurückzuerobern. Genau an diesem Punkt setzt das Spiel ein: Ihr übernehmt in Destiny die Rolle eines Guardians, eines Wächters. Eure Aufgabe ist es, das Sonnensystem vor Gefahren zu schützen und auf Planeten wie Mars oder Venus für Recht und Ordnung zu sorgen.
    Die Qual der Wahl

    Am Anfang steht ihr vor einer schweren Wahl, denn ihr müsst wie in einem Online-Rollenspiel a là World of Warcraft entscheiden, welche Charakterklasse ihr die nächsten – womöglich über 100 – Stunden spielen wollt. Ob ihr euch lieber als nahkampfstarker Titan, magiebegabter Warlock oder hinterhältiger Hunter beweist, dürft ihr natürlich frei entscheiden. Außerdem könnt ihr bis zu drei unterschiedliche Helden in eurem Account haben und so selbst ausprobieren, welche Klasse euch am ehesten zusagt. Durch die Wahl bestimmt ihr in erster Linie nur die Zusammenstellung eurer Spezialfähigkeiten – Waffenrestriktionen für die drei Helden oder rollenspieltypische Attribute wie Stärke oder Gewandtheit soll es laut den Entwicklern in Destiny nicht geben. So können Warlocks zum Beispiel kräftige Distanzattacken ausführen oder Gruppenmitglieder heilen, die Titans führen heftige Nahkampfangriffe aus und beschützen zugleich das Team mit Energieschilden. Hunter hingegen setzen auf besondere Schleichtalente und lautloses Ausschalten von Gegnern. Obendrein habt ihr zu Beginn des Spiels noch die Auswahl aus drei verschiedenen Rassen (Awoken, Menschen und Exo), die sich aber lediglich in ihren Aussehen, aber nicht in ihren Fähigkeiten unterscheiden werden.

    Neues Video zu Destiny

    03:42
    Destiny: Bungie-Shooter im neuen, kommentierten Angespielt-Video

    Systemtreu

    Wie das Rollenspielsystem in Destiny im Detail funktionieren wird, scheint noch nicht ganz final festgelegt worden zu sein – zum Release im September sind es ja noch einige Monate.
    In der von uns angespielten Pre-Alpha-Version sammelt jeder Spieler Erfahrungspunkte durch Abschüsse oder absolvierte Missionen. Sobald man genügend XP für einen Stufenaufstieg zusammen hat, werden automatisch neue klassenspezifische Talente freigeschaltet. Für eine Mission dürft ihr aber nur eine bestimmte Anzahl der Skills aktivieren, die anderen Fähigkeiten bleiben ausgeschaltet. So steht ihr vor Missionsbeginn zum Beispiel vor der Wahl, ob ihr länger in der Luft schweben oder euch für einige Sekunden tarnen wollt.

    Jede Mission beschert euch speziellen Loot. Die erbeuteten Rüstungsteile können sich durchaus sehen lassen. Jede Mission beschert euch speziellen Loot. Die erbeuteten Rüstungsteile können sich durchaus sehen lassen. Quelle: Bungie Die Stärke eures Charakters definiert sich aber nicht nur durch die freigeschalteten Talente, sondern ebenso durch eure Ausrüstung. Jede Panzerung oder Waffe hat zum einen Mindest-Level, den euer Charakter erreicht haben muss, und zum anderen viele kleine Modifikatoren, die etwa den Rückstoß vermindern oder die Schussrate erhöhen. Außerdem sind die Wummen ganz wie in Borderlands 2 mit Werten wie "Schaden", "Entfernung" oder "Zielgenauigkeit" ausgestattet. Manche hochstufigen Ausrüstungsteile und Schießeisen besitzen obendrein noch zwei Skillbäume, in denen ihr neue Upgrades durch Abschüsse mit der jeweiligen Waffe freischaltet. Was diese Verbesserungen genau ausrichten, steht aber noch nicht fest – vermutlich wird es einen Zweig geben, der die Genauigkeit der Waffe erhört, während der andere den Schaden erhört.

    Was die Entwickler uns bereits präsentieren konnten, waren die vielen schönen grafischen Details, die eure Inventargegenstände besitzen. So können geübte Spieler schon am Aussehen eines Helms oder an einem Rüstungswappen sehen, welche Missionen ihr absolviert habt. Auch zum Loot-System von Destiny gab es bei Bungie brandneue Infos. So wird es nicht wie im Gearbox-Shooter zufällige Drops von Waffen oder anderen Gegenständen geben, sondern jede Mission beschert euch spezifischen Loot, der zudem auf euren Charakter zugeschnitten ist. Die Entwickler wollen damit jede Quest interessant machen und es außerdem vermeiden, dass man etwa als Titan ständig eher für die Hunter-Klasse geeignete Scharfschützengewehre einsammelt.

  • Destiny
    Destiny
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Bungie Studios (US)
    Release
    09.09.2014

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Killing Floor 2 Release: Killing Floor 2
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Destiny
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http://www.videogameszone.de/Destiny-Spiel-21308/News/Destiny-Vorschau-1118689/
28.04.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/04/earthstrike007-pc-games_b2teaser_169.jpg
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