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  • Puppeteer im Hands-On-Test: Unsere Eindrücke des PS3-Plattformers

    Puppeteer ist kauzig, schrill und abgedreht, aber lasst euch nicht täuschen. Der Mix aus Hüpfspiel und Bühnenstück ist einer der letzten großen PS3-Hits! Auf der E3 konnten wir uns selbst von davon überzeugen und einen Abschnitt des Jump and Runs selbst anspielen. Im Hands-On-Test berichten wir von unseren Eindrücken des PS3-Plattformers.

    Puppeteer ist auf den ersten Blick eine ganz klare Sache. Es ist ein Hüpfspiel mit einer ganze eigenwilligen Inszenierung. Anstatt eure Spielfigur Kutaro von A nach B zu bewegen, rennt ihr auf immer derselben Theaterbühne hin und her, während sich die Kulisse immer wieder neu aufbaut und die Handlung so Szene um Szene voranschreitet. Das alles ist ganz wunderbar inszeniert, mit Scheinwerfer-Spots auf den Hauptfiguren und lautem Jubel oder erschreckten Rufen des Publikums. Ständig rotiert, schwankt und poltert die Kulisse vor dem erstaunten Publikum und ständig bekommt ihr neue, kreative Bühneneffekte zu sehen.

    Regenschauer werden etwa mit Stoffbahnen kreiert und bewegliche Objekte hängen offensichtlich an Seilen. Und kein einziges Mal wiederholt sich im Spielverlauf die Szenerie. Immer wieder bekommt ihr Neues zu sehen! Dazu erklärt ein Erzähler das Geschehen und manch beteiligter Schauspieler legt sich entnervt mit eben diesem an, um seine Meinung kundzutun. Schon diese liebenswerte Aufmachung allein ist es, die Puppeteer zu einem Ausnahmetitel macht. Doch da ist noch so viel mehr!

    Hüpfspiel mit Köpfchen

    Zunächst einmal: Puppeteer ist ein wirklich kompetenter Plattformer. Eure Spielfigur Kutaro, der vom bösen Mondbärkönig der Kopf abgerissen wurde (denkt nicht drüber nach, die Story ist herrlicher Nonsens), kann per Digipad jederzeit zwischen verschiedenen, im Spiel gefundenen Köpfen hin und her wechseln. 100 Stück gibt es davon und jeder hat irgendwo im Spiel seine Verwendung, um Secrets freizuschalten, Bonus-Stages zu öffnen oder Kristalle zu enthüllen. Jeder Kopf dient dabei als Leben, denn werdet ihr von einem Gegner erwischt, fällt euer Kopf zu Boden und es gilt die gute alte 3-Sekunden-Regel. Solange ihr ihn binnen drei Sekunden wieder aufhebt, ist alles okay. Sonst geht der Kopf flöten und ihr wechselt zum nächsten.

    Puppeteer im Hands-On-Test. Puppeteer im Hands-On-Test. Quelle: Sony Habt ihr keine mehr, ist das Spiel vorbei. In den ersten vier der sieben Kapitel erhaltet ihr je einen neuen Heldenkopf, der ganz besondere Fähigkeiten mit sich bringt und an bestimmten Stellen euer Weiterkommen ermöglicht. In den späteren Kapiteln gilt es dann, mehrere Fähigkeiten zu kombinieren. Dazu kommt noch die magische Schere, mit der sich eure Spielfigur an Stoffbahnen entlang schnibbeln kann. Und ständig schreitet das zauberhaft animierte Spiel wild voran, erinnert dabei an den kultigen Wahnsinn der Monty Python- oder Terry Gilliam-Filme. So kommt es, dass ihr irgendwann auf einem konstant plappernden Flamingo namens Mr. Pink auf einem fliegenden, chinesischen Drachen entlang reitet, Gewitterblitzen ausweicht und besagtem Drachen seinen Schwanz abschneidet. Was für ein herrlicher Unsinn!

    Schlauer Mehrspieler für schnell Gelangweilte

    Doch da hört die Cleverness von Puppeteer nicht auf. Denn mit dem rechten Stick bewegt ihr euren magischen Begleiter, eine redselige Geisterkatze, die euch erlaubt, mit Umgebungsgegenständen zu interagieren, um Wege zu öffnen oder versteckte Kristalle, 100 Stück ergeben einen neuen Kopf und damit ein neues Leben, zu finden. Der Clou ist der schlaue 2-Spieler-Modus. Denn sobald jemand das zweite Pad in die Hand nimmt, steuert er plötzlich die Geisterkatze und kann Spieler 1 mit allerlei neuen Techniken weiterhelfen. Er räumt per Tastendruck Hindernisse und Gefahren aus dem Weg, reißt Gegnern die Köpfe ab oder hilft mit seinen Tasteneingaben bei den seltenen Quick-Time-Events. Wer will, kann aber einfach nur so tun, als würde er Kutaro helfen und ihn in eine Falle laufen lassen oder sogar ihm den Kopf abreißen.

    Der Creative Director des Spiels holte sich die Inspiration für diesen Modus übrigens bei seinem Sohn, der ab und zu mal Hilfe bei einem Spiel braucht und auch gern bei Vater mitspielen will, dem aber schnell langweilig wird. Wenn Spieler 2 also die Nase voll hat, brauch er lediglich das Pad zur Seite legen. Nach kurzer Zeit ist die Geisterkatze wieder in Kontrolle von Spieler 1. Ihr seht also: Puppeteer ist mehr als seine putzige Fassade. Es ist ein extrem liebevoll gemachtes, cleveres, tiefgründiges umfangreiches und ambitioniertes Hüpfspiel-Abenteuer, das uns mit seinem eigenwilligen Charme bereits voll und ganz für sich gewonnen hat. Das Beste daran: Wenn es am 11. September bei uns für PS3 erscheint, wird es von Tag 1 an zum ermäßigten Preis von ca. 40 Euro zu haben sein. Ihr habt also keinen Grund, diesen letzten Top-Titel der PS3-Ära auszulassen.

    01:34
    Puppeteer: E3-Trailer mit vielen Ingame-Sequenzen
    Spielecover zu Der Puppenspieler
    Der Puppenspieler
  • Der Puppenspieler
    Der Puppenspieler
    Publisher
    Sony
    Developer
    Sony
    Release
    11.09.2013
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Der Puppenspieler
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http://www.videogameszone.de/Der-Puppenspieler-Spiel-21258/News/Puppeteer-der-PS3-Plattformer-im-Hands-On-Test-1074273/
14.06.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/06/puppeteer_e3_2013_0009-pc-games.jpg
sony,jump and run
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