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  • Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme

    Die Animationen der Figuren in Action sehen sehr geschmeidig aus. Die Animationen der Figuren in Action sehen sehr geschmeidig aus. Menschenkrieger, Elfenschütze oder Kampfzwerg? So ziemlich jeder, der schon mehr als in ein Fantasy-Rollenspiel hineingeschnuppert hat - sei es auf dem Papier oder auf dem Bildschirm - dürfte mit dieser klassischen Charakterauswahl vertraut sein. Ebenso wie mit dem bärtigen Zauberer, der im Hintergrund seinen Stab gegen die glutäugigen Orks schwingt, die einem aus Wäldern und Erdspalten entgegenhumpeln. Vor Dezember letzten Jahres wird sich jedoch nur ein kleiner Teil des Publikums daran erinnert haben, dass es tatsächlich konkrete Vorbilder für diese "Klischees" gibt: Sie heißen Aragorn, Legolas*, Gimli und Gandalf und stammen (mit unverkennbaren Anleihen aus der nordischen Sagenwelt) aus dem "Ur-Opa" der modernen fantastischen Literatur: Dem Herrn der Ringe. Die weniger schlachttauglichen Hobbits werden allerdings im virtuellen Metzel-Wettbewerb gerne unter den Tisch gekehrt; so auch in EAs erstem Begleitwerk zur aktuellen Neuverfilmung der Ring-Saga, die kurz vor dem Kinostart des zweiten Teils ansteht. (Zwei weitere Lizenz-Titel, einer zum dritten Film und ein "Trilogie"-Projekt, sollen 2003 und 2004 folgen.) EINER FÜR ALLE Das Hack&Slay-Fest Die zwei Türme umfasst die wichtigsten Ereignisse aus den ersten beiden Kinofilmen, verpackt in 16 voraussichtlich recht linearen Kapiteln, wobei neben Videos in Spielgrafik auch Original-Filmausschnitte die Geschichte vorantreiben. Zu Beginn eines jeden Abschnitts dürfen Sie in die Haut eines der drei kampferprobtesten Storyhelden schlüpfen; der jeweilige Rest des Trios wird Ihnen dann unter der Leitung der CPU zur Seite stehen, gelegentlich auch in Begleitung von Figuren wie Frodo, Gandalf oder freundlichen Heerestruppen. Jeder Charakter ist auf bestimmte Nah- beziehungsweise Fernkampfwaffen spezialisiert: In Aragorns Hand gehört natürlich der Schwertknauf; doch im Notfall weiß er auch mit Pfeil und Bogen umzugehen. Der wahre Experte für Schussvorrichtungen ist natürlich Legolas, der in enger Bedrängnis aber auch mal ein Paar Elben-Klingen zückt. Und Gimli ist die Axt das einzig wahre Schlachtutensil - zum Werfen wie zum Draufhauen. Damit das Kampfsystem auch langfristig interessant bleibt, dürfen Sie mit fortschreitendem Spiel sowohl Ihre Waffen aufrüsten als auch Ihr Repertoire an Gefechtsmanövern erweitern, wahrscheinlich indem Sie bestimmte magische Gegenstände aus dem Tolkien-Universum erwerben. So erlernen Sie zu den einfacheren Hieben, Stichen und Tritten mit der Zeit auch kombinierte Aktionen und dramatische Finishing-Moves.
    EN GARDE!
    Laut EA erfordern die Echtzeit-Kämpfe neben flinken Reaktionen vor allem taktisch klugen Einsatz der unterschiedlich veranlagten Figuren und ihrer Vorgehensweisen. Ein ausgeklügeltes Programm, "Battle Manager" genannt, koordiniert das hektische Geschehen auf dem Schlachtfeld und soll gewährleisten, dass Sie inmitten all des Trubels auch brav Ihren Grips einschalten. Hört sich in der Theorie gut an und sieht auf den ersten Demo-Videos auch schon richtig beeindruckend aus! Was da alles unter der bewegungsfreudigen Linse der virtuellen Kamera vor sich geht, lässt sich auf die Schnelle kaum erfassen: Brennende Katapultgeschosse schlagen Schmutz und Funken sprühend auf Burghöfen ein; glühende Pfeile, einzeln oder in ganzen Trauben, segeln aus verschiedenen Richtungen heran, prallen von Mauern ab oder setzen das Wams eines Orkkriegers in Brand, der sich daraufhin panisch zu Boden wirft. Und zwischen all dem duellieren sich zu Dutzenden Menschen, Zwerge, Monster und Elfen mit einer Geschwindigkeit und Geschmeidigkeit, dass man EAs Pressemeldung die "Hunderte einzigartiger Kampfanimationen" anstandslos abnimmt.
    FILM AB!
    Die Charaktere und ihre Gegenspieler - darunter der Höhlentroll, der Uruk-Hai, die Ringgeister und Saruman - wurden ihren Leinwand-Gegenstücken mit großer Sorgfalt nachempfunden und werden in der englischen Version von den Film-Darstellern synchronisiert. (Bei uns soll das Spiel komplett lokalisiert erscheinen; ob man die Original-Sprecher der deutschen Kino-Version zu verpflichten gedenkt, ist allerdings noch nicht bekannt) Auch bei der Umsetzung der 3D-Levels haben sich die Entwickler eng an Aufbau und Atmosphäre der Filmkulissen gehalten und bemühen sich sichtlich, Schauplätze wie Moria, den Fangorn oder Helms Klamm so detailgetreu wie möglich darzustellen. Untermalt werden die zahlreichen Scharmützel zudem von der mit einem Oskar prämierten Filmmusik. Wer also seinen Spaß an unkomplizierten, aber effekt- und temporeichen Fantasy-Scharmützeln hat, dürfte bei EA bestens aufgehoben sein!

  • Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
    Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Stormfront Studios
    Release
    08.11.2002

    Aktuelles zu Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

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Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
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08.08.2002
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