Dead or Alive: Paradise im Test für PlayStation Portable

Test Toni Opl

Dead or Alive: Paradise bietet all das, was ein schlechtes Videospiel ausmacht: Öde umgesetzte Minispiele, endlose Ladepausen und eine träge Steuerung. Im Test lest ihr obendrein, ob und was an dem Spiel überhaupt gelungen ist. Eines gibt's in Dead or Alive: Paradise für PSP aber reichlich: Enge Bikinis.

Nach zwei frivolen Xtreme-Ausflügen (Xbox, Xbox 360) geht's für die drallen Dead or Alive-Girls nun auch auf der PSP ab in den Süden. Erneut erwartet den geneigten Busenfreund kein Beat 'em Up, sondern eine absurd-schlüpfrige Mischung aus virtuellem Strandurlaub, einer Handvoll öde umgesetzter Minispiele und jeder Menge Voyeurismus. Ihr entscheidet euch zu Beginn für eine der zehn vollbusigen Schönheiten und dürft diese dann beim lasziven Sonnenbad aus allen Winkeln begaffen und fotografieren. Da Frauen gerne einkaufen, gibt es auf New Zack Island gleich mehrere Shops, in denen ihr eure Auserwählte mit neuen Bikinis und allerlei Tand eindeckt. Und da kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, dürft ihr gekaufte Gegenstände auch als Präsent verpacken lassen und den anderen Ladys überreichen. Trefft ihr deren Geschmack, erhöhen sich die Chancen, dass die Diven eine Runde Beach-Volleyball mit euch spielen. Falls ihr allerdings auch nur das falsche Geschenkpapier verwendet, zeigen euch die Zicken die kalte Schulter. Wird das Budget knapp, füllt ihr euer Konto mit Glück und Geschick anhand von drei Casino-Games (Einarmiger Bandit, Poker, Black Jack) oder einem Pool-Hopping-Minispiel wieder auf.

EPIC FAIL!
Sorry, aber für Dead or Alive: Paradise lässt sich mit zwei Wörtern zusammenfassen: Epic Fail! Sorry, aber für Dead or Alive: Paradise lässt sich mit zwei Wörtern zusammenfassen: Epic Fail! Was sich zunächst nach einer sowohl anregenden als auch entspannenden Urlaubssimulation anhört, versagt letztlich auf beinahe allen Ebenen. Ihr dürft eure Figur niemals direkt über die Insel steuern, sondern navigiert mit endlosen Ladepausen zwischen langweiligen Menüs und Standbildern. Funktionalität geht anders. Die Volleyball-Steuerung reagiert träge, die hölzernen Animationen versauen einem zusätzlich den Spaß. Pool-Hopping spielt man maximal fünf Minuten und dann nie wieder, das Gleiche gilt für die simpel präsentierten Casino- Games. Und auch die Foto-Knipserei verliert trotz überzogen hüpfender Brüste schnell an Reiz, da Kasumi, Leifang und Co. ingame deutlich kantiger und detailärmer aussehen als im sexy Render- Intro. Der größte Witz: Um die geschossenen Fotos im Vollbild anzusehen, muss man das Spiel verlassen und aufs PSP-Menü (XMB) zugreifen. Das "Geilste" an DoA Paradise ist und bleibt dann leider besagte Eingangssequenz. Und da diese auf unserer Heft-DVD zu bestaunen ist, hat sich hiermit eigentlich auch der letzte Kaufgrund für dieses "Spiel" in Luft aufgelöst. Puff …

Screenshots aus Dead or Alive: Paradise:

Bildergalerie

Wertung zu Dead or Alive: Paradise (PSP)

Wertung:

40 /10
Pro & Contra
Wer sich digital antörnen lässt, freut sich über viele freischaltbare, knappe Bikinis.
Viel zu häufige und viel zu lange Ladezeiten, dazu langweiliges Menü-Geklicke.Die Steuerung bei Beach-Volleyball und Pool-Hopserei ist ein völliger Krampf.Die drei Casino-Spielchen halten allenfalls ein paar Minuten bei der Stange.Techno-Gedudel und miese englischeSprach-Samples wiederholen sich ständig.Die eigenen Schnappschüsse lassen sich nur in der XMB in voller Größe bewundern.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk