Dead or Alive: Paradise im Test für PlayStation Portable
Dead or Alive: Paradise im Test. Wir stellen uns die Frage, ob so tatsächlich das Paradies ausschaut?
Nach zwei frivolen Xtreme-Ausflügen (Xbox, Xbox 360) geht's für die drallen Dead or Alive-Girls nun auch auf der PSP ab in den Süden. Erneut erwartet den geneigten Busenfreund kein Beat 'em Up, sondern eine absurd-schlüpfrige Mischung aus virtuellem Strandurlaub, einer Handvoll öde umgesetzter Minispiele und jeder Menge Voyeurismus. Ihr entscheidet euch zu Beginn für eine der zehn vollbusigen Schönheiten und dürft diese dann beim lasziven Sonnenbad aus allen Winkeln begaffen und fotografieren. Da Frauen gerne einkaufen, gibt es auf New Zack Island gleich mehrere Shops, in denen ihr eure Auserwählte mit neuen Bikinis und allerlei Tand eindeckt. Und da kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, dürft ihr gekaufte Gegenstände auch als Präsent verpacken lassen und den anderen Ladys überreichen. Trefft ihr deren Geschmack, erhöhen sich die Chancen, dass die Diven eine Runde Beach-Volleyball mit euch spielen. Falls ihr allerdings auch nur das falsche Geschenkpapier verwendet, zeigen euch die Zicken die kalte Schulter. Wird das Budget knapp, füllt ihr euer Konto mit Glück und Geschick anhand von drei Casino-Games (Einarmiger Bandit, Poker, Black Jack) oder einem Pool-Hopping-Minispiel wieder auf.
EPIC FAIL!
Sorry, aber für Dead or Alive: Paradise lässt sich mit zwei Wörtern zusammenfassen: Epic Fail!
Was sich zunächst nach einer sowohl anregenden als auch entspannenden Urlaubssimulation anhört, versagt letztlich auf beinahe allen Ebenen. Ihr dürft eure Figur niemals direkt über die Insel steuern, sondern navigiert mit endlosen Ladepausen zwischen langweiligen Menüs und Standbildern. Funktionalität geht anders. Die Volleyball-Steuerung reagiert träge, die hölzernen Animationen versauen einem zusätzlich den Spaß. Pool-Hopping spielt man maximal fünf Minuten und dann nie wieder, das Gleiche gilt für die simpel präsentierten Casino- Games. Und auch die Foto-Knipserei verliert trotz überzogen hüpfender Brüste schnell an Reiz, da Kasumi, Leifang und Co. ingame deutlich kantiger und detailärmer aussehen als im sexy Render- Intro. Der größte Witz: Um die geschossenen Fotos im Vollbild anzusehen, muss man das Spiel verlassen und aufs PSP-Menü (XMB) zugreifen. Das "Geilste" an DoA Paradise ist und bleibt dann leider besagte Eingangssequenz. Und da diese auf unserer Heft-DVD zu bestaunen ist, hat sich hiermit eigentlich auch der letzte Kaufgrund für dieses "Spiel" in Luft aufgelöst. Puff …
Screenshots aus Dead or Alive: Paradise:
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Weil die UMD ins PSP-Laufwerk passt...