Dead or Alive 5 (X360)

Release:
28.09.2012
Genre:
Action
Publisher:
Tecmo Inc.

Dead or Alive 5 im Test für PS3 und Xbox 360: Mächtig unterhaltsamer Prügler mit herrlich flotter Inszenierung - Ab sofort im Handel

28.09.2012 13:38 Uhr
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Neu
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Dead or Alive 5 im Test: Mit dem neuen Beat'em-Up bringt Publisher Tecmo Koei einen flotten Prügler für PlayStation 3 und Xbox 360 auf den Markt, für den mehr spricht als die prallen Oberweiten der Kämpferinnen. Im Test zu Dead or Alive 5 erfahrt ihr, ob sich ein Kauf lohnt.


Dead or Alive 5 im Test für PS3 und Xbox 360: Lohnt sich der Kauf des neuen Prügelspiels? Dead or Alive 5 im Test für PS3 und Xbox 360: Lohnt sich der Kauf des neuen Prügelspiels? [Quelle: Famitsu] Dead or Alive 5 im Test für PS3 und Xbox 360: Die fünfte Ausgabe von Team Ninjas Prügelspiel-Reihe ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen kehrt die Reihe damit nach 12 Jahren Abwesenheit auf die PlayStation zurück. Außerdem entstand Teil 5 ohne Mitarbeit des Kult-Entwicklers Tomonobu Itagaki. Der verließ Team Ninja 2008 nach Streit um ausstehende Bonus-Zahlungen für Teil 4 vom Publisher Tecmo Koei. Und obendrein soll Dead or Alive 5 nicht mehr ganz so unrealistisch wirken.

Auch die weiblichen Kämpferinnen sollen nicht mehr ganz so übertrieben ausgestattet sein. Wir sind für euch in den virtuellen Ring gestiegen, haben einige Duzend Matches bestritten und erklären euch in unserem Test, was uns an Dead or Alive 5 gefallen hat und wo noch Verbesserungspotenzial besteht. Während wir euch auf dieser Seite die positiven Punkte präsentieren, erfahrt ihr auf der zweiten Seite unseres Tests zu Dead or Alive 5, was uns am Prügelspiel nicht gefallen hat.

Dead or Alive 5 im Test - Das hat uns gut gefallen

Griffiges Kampfsystem - leicht erlernt und schwer gemeistert

In Sachen Kampf-System ist die DoA-Reihe seit jeher recht leicht erlernbar. In Sachen Kampf-System ist die DoA-Reihe seit jeher recht leicht erlernbar. [Quelle: Famitsu] In Sachen Kampf-System ist die DoA-Reihe seit jeher recht leicht erlernbar. Wer mit dem Arcade-Stick zockt, braucht lediglich drei Tasten, auf dem Gamepad reichen die vier normalen Aktionstasten völlig aus. Und die grundlegenden Moves und Combos sind schnell begriffen. Ihr prügelt euch nach einem Stein-Schere-Papier-System. Würfe schlagen Gegner, die blocken. Angriffe schlagen Gegner, die zum Wurf ansetzen. Und Konter-Griffe schlagen Gegner, die euch mit einem Schlag oder Tritt angreifen. Diese Konter-Mechanik ist ziemlich einzigartig und ganz klar der Punkt, an dem sich das Spiel stark von der Konkurrenz unterscheidet. Ihr könnt fast alle Angriffe eurer Gegner in einen Ausweich-Move oder gar einen mächtigen Gegenschlag umleiten - allerdings braucht es dafür präzises Timing und gute Kenntnis des gegnerischen Move-Repertoires. Dank der simplen Grundmechanik kommen auch Neulinge gut klar, doch bis ihr die Mechanik in allen Aspekten meistert - Experten-Konter, Wurf-Combos, Kritische Lähmangriffe, Juggling-Moves, etc. - braucht ihr jede Menge Übung.

Hübsche, interaktive Stages

Insgesamt 16 Arenen stehen euch im Spiel zur Verfügung. Und die allermeisten davon sind erfreulich detailreich gestaltet. Da tobt in einer Wüstenstadt etwa ein ausgewachsener Krieg im Hintergrund, ihr kloppt euch auf einer Bohrinsel oder auf einem Hochhausdach. Und stets könnt ihr die Umgebung zu eurem Vorteil nutzen. Zum einen könnt ihr eure Gegner für Zusatz-Schaden und längere Combos gegen Wände dreschen, außerdem gibt es besondere Moves, wenn eure Spielfigur in der Nähe von Wänden steht und außerdem gibt es viele Gefahrenbereiche in den Stages. Da könnt ihr eure Gegner in Stromkästen, explosive Fässer oder durch Geländer prügeln. In den meisten Stages gibt es mehrere Unterbereiche, die ihr erreicht indem ihr euer Gegenüber etwa durch eine Wand, ein Geländer oder ein Fenster drescht. Das ist toll inszeniert und sorgt dafür, dass sich auch das zwanzigste Match in derselben Arena anders anfühlt.

Tolle Animationen, klasse Inszenierung

Die Animationsqualität ist wirklich klasse - auch abseits der immer noch recht prominenten Brustwackel-Physik. Die Animationsqualität ist wirklich klasse - auch abseits der immer noch recht prominenten Brustwackel-Physik. [Quelle: Famitsu] Die Animationsqualität ist wirklich klasse - auch abseits der immer noch recht prominenten Brustwackel-Physik. Eure Kämpfer bewegen sich herrlich geschmeidig und wirken prima in der Spielwelt verankert. Obendrein kommen Würfe, Konter und Haltegriffe super rüber - die Kämpfer scheinen Gewicht und Trägheit zu haben. Clipping-Fehler fallen nur auf, wenn man ganz genau hinschaut. Alles in allem wirken die Kämpfe von Dead or Alive 5 erfreulich geschmeidig, wuchtig und spektakulär. Die solide Grafik mit flüssigen 60 Frames pro Sekunde tut ihr übriges.

Umfangreicher Story-Modus

Die Haupt-Story des Spiels kommt richtig umfangreich daher. Ihr erlebt in etwa 70 Kampf-Events eine recht komplexe Story rings um das "Dead or Alive"-Kampfturnier, gewürzt mit Verschwörungen, Ninjas, Klamauk und dicken Hupen. Die Story schwankt wunderbar zwischen Trash und Ernsthaftigkeit. Manche Cutscene wirkt furchtbar billig, andere wiederum sind einfach klasse gemacht und irgendwie passt doch alles zusammen. Schönes Detail: In jeder Story-Missionen wird euch eine Zusatz-Aufgabe gestellt, die rein optional ist und euch jeweils eine neue Facette des Spiels näherbringt. Beispielsweise erfahrt ihr vor einer Mission, wie Ausweichschritt-Angriffe funktionieren. Dann beginnt der Kampf, den ihr einfach nur gewinnen müsst. Schafft ihr währenddessen aber drei dieser Spezialangriffe, wird das mit Titeln für eure Online-Kämpferkarte, Trophys/Achievements und sicherlich auch einem InGame-Bonus belohnt - wir haben's leider noch nicht geschafft. Gegen Ende werden die Herausforderungen nämlich recht knifflig.

Extrem spaßige Mehrspieler-Erfahrung

Kaum ein anderes Prügelspiel funktioniert so gut im lokalen Mehrspieler wie Dead or Alive 5. Kaum ein anderes Prügelspiel funktioniert so gut im lokalen Mehrspieler wie Dead or Alive 5. [Quelle: Tecmo Koei ] Kaum ein anderes Prügelspiel funktioniert so gut im lokalen Mehrspieler wie Dead or Alive 5. Gerade weil die Action leicht trashig daher kommt, gerade weil die weiblichen Kämpferinnen so sexy sind und gerade weil das Kampfsystem so schnell begriffen ist. Binnen weniger Minuten hat auch ein Anfänger eine echte Chance, ein Match zu gewinnen. Und angesichts des tolles Spektakels schaut man auch gern zu, wenn man gerade nicht an der Reihe ist. Dead or Alive 5 ist der perfekte Prügler für einen gepflegten Männerabend!

Diverse kleine Neuerungen

Es gibt nicht viele neue Mechaniken und Systeme im neuen Dead or Alive 5, doch allesamt sind sie ganz gut eingebunden. Ganz prominent sind die Power Blows - starke Spezialangriffe, die aber kurz aufgeladen werden müssen. Denkt an die Fokus-Moves aus Street Fighter 4, nur dass man bei Dead or Alive 5 während der Aufladephase komplett wehrlos ist. Diese Moves sind also riskant, belohnen das korrekte Ausführen jedoch nicht nur mit einer wilden Combo samt cooler Kamerafahrt, am Ende des Moves friert außerdem noch die Zeit kurz ein und ihr könnt eine Richtung wählen, in die euer Gegner dann mit aller Kraft geschleudert wird.

Gefahrenbereiche werden in dieser Ansicht hervorgehoben, was es umso einfacher macht, richtig großen Schaden anzurichten. Die zweite Neuerung sind die Critical Bursts: Trefft ihr euer Gegenüber oft genug mit einer bestimmten Sorte Attacken, könnt ihr ihn für kurze Zeit lähmen, um noch mehr Angriffe anzubringen. Zu guter Letzt gibt es noch zwei Stages, auf denen es Cliffhanger-Momente gibt. Schleudert ihr euren Gegner von der Stage in einen anderen Bereich, hält er sich an einer Kante fest. Beide Spieler drücken nun eine von zwei Tasten. Je nachdem, wer dabei gewinnt, nimmt euer Gegner danach kaum oder sehr viel Schaden. Witziges Detail, aber nicht weiter relevant. Interessanter finden wir da, dass die Kämpfer nun nach einem Kampf auch schmutzig werden, oder schweißnass. Und manch weißes T-Shirt wird durchsichtig, wenn es nass wird. Diese kleinen Perverslinge bei Team Ninja!

Fünf neue Gesichter

Die meisten der 24 Kämpfer solltet ihr kennen. Alle bekannten DoA-Charaktere sind dabei. Lediglich zwei echte Neulinge gibt es in Dead or Alive 5: Die MMA-Kämpferin Mila, die vor allem mit ihren Fäusten und Jiu-Jitsu-Griffen arbeitet und den mysteriösen Taekwondo-Kämpfer Rig. Dazu gesellen sich drei Gaststars aus der Virtua Fighter-Reihe: Pai, Akira und Sarah. Die zwei Newcomber spielen sich dabei deutlich besser als die drei Gaststars, die auf uns zwar durchaus konkurrenzfähig wirken, allerdings ein wenig steif animiert sind. Vielleicht liegt's an den Virtua-Fighter-Wurzeln?

01:44
Dead or Alive 5: Launch-Trailer
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Erfahrener Benutzer
Moderation
28.09.2012 13:38 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
26.09.2012 00:37 Uhr
Hier als Beweis übrigens noch ein Video aus DoA5 mit Alpha-152 im Sparring!

http://www.youtube.com/wa...
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
26.09.2012 00:34 Uhr
Gutes Review, aber da möchte ich gleich mal etwas kritisieren und zwar eine Falschaussage zum Trainingsmodus!

Es gibt sehr wohl einen Unterricht! Wenn man im Menü einen Charakter auswählt und einen Kontrahenten und dann im Spiel, wenn man mit den beiden Figuren in einem Level ist auf "Start" drückt, kann…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.09.2012 15:55 Uhr
Innovation in nem Prügelspiel? Wenn ich so ein Spiel einlege, dann doch nur um jemanden mal ganz gehörig die Kauleiste zumassieren   Hauptsache die eingaben auf dem Digipad laggen nicht. Ehrlich gesagt brauch ich nicht mehr als nen online, Timeattack, Survive und Storymodus. Mir ist selbst der beknackte…

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