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  • Die 360-Version von Dead Space endlich im Test

    Dank der USK lässt EA die Aliens nun doch noch in Deutschland von der Leine. Aber Vorsicht: Am Rande des Universums hört euch niemand schreien!

    Dass der Weltraum groß, kalt und gefährlich ist und man bei jeglichen SOS-Signalen irgendwelcher Raumschiffe extrem vorsichtig sein sollte, ist seit dem ersten Teil der Alien-Reihe weitgehend bekannt. Trotzdem macht sich der Ingenieur Dr. Isaac Clarke mit seiner Crew auf den Weg zur USG Ishimura, da zu dieser jeglicher Funkkontakt abgebrochen ist und Isaac zu alledem auch noch eine äußerst verstörende Videobotschaft seiner dort arbeitenden Liebsten erhalten hat.
    Im Anflug auf die USG Ishimura. Noch weiß Isaac nicht, was ihn erwartet. Im Anflug auf die USG Ishimura. Noch weiß Isaac nicht, was ihn erwartet.
    Kaum angekommen, wird jedoch klar, weshalb kein Kontakt mehr besteht. Das ganze Schiff ist voller aggressiver Aliens und die Kommunikationsmöglichkeiten sowie der Antrieb sind völlig zerstört. Dann gibt auch noch Isaacs Shuttle den Geist auf und das Schlamassel ist perfekt. Ihr seid nun auf euch allein gestellt und müsst irgendwie von der USG Ishimura entkommen. Während eure beiden Begleiter sich um die technischen Details kümmern, ist der von euch gesteuerte Isaac der Mann fürs Grobe. Die Aliens sehen nicht nur unsympathisch aus, sie verhalten sich auch so! Die Aliens sehen nicht nur unsympathisch aus, sie verhalten sich auch so! Will heißen: sich mit Aliens rumärgern und zu den defekten Bauteilen durchkämpfen. Und dann will ja auch noch herausgefunden werden, was hinter alledem steckt. Wieso gibt es kaum Überlebende? Wo kommen diese ganzen Monster eigentlich her? Und ist Isaacs Freundin vielleicht doch noch am Leben?

    Schnetzel, Schnetzel

    Eine der ersten Infos, die ihr in Dead Space bekommt, ist, dass es wenig Sinn macht, angreifende Gegner in den Kopf oder den Torso zu schießen. Der einzige Weg, sich der Aliens zu entledigen, ist, deren Extremitäten - sprich Arme, Beine oder diverse Tentakel - vom Körper abzutrennen. Zu Beginn steht euch dazu lediglich der Cutter zur Verfügung, mit dem drei parallele Laserstrahlen abgefeuert werden können und der sich dadurch wunderbar eignet, die Gelenke der Gegner zu durchtrennen.
    Die Atmosphäre ist zum Teil extrem bedrückend. Hier scheint Schlimmes passiert zu sein. Die Atmosphäre ist zum Teil extrem bedrückend. Hier scheint Schlimmes passiert zu sein.
    Im Laufe des Spiels können noch weitere Waffen freigeschaltet und anschließend in den überall im Raumschiff verteilten Shops gekauft werden. Vom Rotorblätter verschießenden Ripper bis hin zum Flammenwerfer wird hier genügend Abwechslung geboten. Da es allerdings möglich ist, einzelne Waffen gezielt aufzurüsten, ist es von Vorteil, sich frühzeitig auf zwei oder drei davon festzulegen und sich um deren Weiterentwicklung zu kümmern.

    ArbeitsALLtag

    Dead Space gliedert sich in zwölf Missionen, die (mit einer Ausnahme) in den einzelnen Abschnitten der USG Ishimura spielen. Über Funk bekommt ihr von euren beiden Mitarbeitern Hinweise zu eurem jeweiligen Ziel, bei dem es sich zu Beginn meist um die Reparatur eines defekten Bauteils handelt. Denn noch besteht Hoffnung, das Raumschiff wieder flott zu kriegen ... noch ... Mehr wollen wir im Bezug auf die Story aber gar nicht verraten. Denn herauszufinden, was tatsächlich auf der USG Ishimura passiert ist, macht einen großen Reiz von Dead Space aus. Immer wieder findet ihr Text-, Audio- und Video-Logfiles, die euch mehr über die Vorgeschichte erzählen.
    Verlasst ihr das Raumschiff, müsst ihr darauf achtgeben, dass Isaac nicht die Luft ausgeht. Verlasst ihr das Raumschiff, müsst ihr darauf achtgeben, dass Isaac nicht die Luft ausgeht.
    Neben euren Waffen seid ihr vor allem auf euren Schutzanzug und das Stasis-Modul angewiesen. Durch dieses in den Anzug integrierte Gerät ist es möglich, Monster und Gegenstände zu verlangsamen sowie anzuheben oder als Wurfgeschoss zu benutzen. Per Stasis-Modul könnt ihr Gegner einfrieren und in aller Ruhe in ihre Einzelteile zerlegen. Per Stasis-Modul könnt ihr Gegner einfrieren und in aller Ruhe in ihre Einzelteile zerlegen. So ist es z. B. notwendig, rotierende Turbinen anzuhalten, um hindurchgehen zu können, ohne zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Speziell die Möglichkeit, Aliens quasi einzufrieren, wird euch in den späteren Missionen öfter als einmal das Leben retten. Die Spielabschnitte sind größtenteils äußerst linear gehalten und setzen sich aus Kämpfen und Rätseln zusammen, die mit ein bisschen Nachdenken stets zu lösen und gut ins Leveldesign eingebunden sind.
    Diesen Bosskampf muss man einfach in Bewegung gesehen haben. Diesen Bosskampf muss man einfach in Bewegung gesehen haben.
    So müsst ihr einen unbesiegbar erscheinenden Gegner vor die Düsen eines Space-Shuttles locken und ihn anschließend damit grillen oder radioaktiven Müll durch eine Luftschleuse ins All befördern. Hin und wieder gibt es ein paar Bonus-Räume, in denen Lebensenergie, Munition, Geld oder die zum Aufrüsten der Ausrüstung benötigten Power Nodes liegen, und sogar ein paar Minispiele, wie Scheibenschießen oder Basketball in der Schwerelosigkeit wurden integriert.

    Stimmung und nochmal Stimmung

    Eine der großen Stärken von Dead Space ist die bedrohliche Atmosphäre, die perfekt aufgebaut und durch unzählige Details verstärkt wird. Die Spielumgebung könnte zwar mehr Abwechslung bieten, wirkt aber herrlich heruntergekommen und bedrohlich. Die Geräuschkulisse ist absolut überzeugend und wenn ihr mehrere schrill kreischende Aliens mit dem quietschenden Ripper in Stücke sägt, klingt das wie beim Betriebspraktikum im Schlachthof. Zusätzlich begeistert die Tatsache, dass keinerlei fiktionsbrechende Cut-Scenes oder aufgesetzte Optionsbildschirme den Spielfluss stören.

    Sehr schön: die Karte wird als Hologramm direkt in die Spielumgebung projiziert. Sehr schön: die Karte wird als Hologramm direkt in die Spielumgebung projiziert. So ist jedes Menü und jegliche Form der Informationsvermittlung direkt ins Spielgeschehen integriert. Eure Lebens­energie wird als Balken an der Rückseite eures Kampfanzuges dargestellt und um nachzusehen, wo ihr hinmüsst, reicht ein Druck auf den rechten Analog-Stick, damit Isaac einen Lichtstrahl auf den Boden projiziert, der euch den Weg weist. Die Item-Auswahl und die Karte werden als Hologramm direkt vor Isaac selbst dargestellt und dieser dreht sogar seinen Kopf in Richtung des ausgewählten Objekts. Zwischensequenzen werden auf dieselbe Art und Weise eingebunden oder finden direkt vor Isaacs Nase statt.
    Hat euch ein Monster am Haken, hilft nur noch wildes Hämmern auf die A-Taste. Hat euch ein Monster am Haken, hilft nur noch wildes Hämmern auf die A-Taste.
    Best of the Best

    Manchen Lesern ist sicher aufgefallen, dass der Untertitel dieses Tests schamlos beim Film-Klassiker Alien und bei Event Horizon geklaut ist. Das hat zwei Gründe: erstens haben beide Klasse und zweitens sind die Entwickler von Dead Space ähnlich vorgegangen. Sowohl die Story als auch das Gegner- und Leveldesign rufen immer wieder Erinnerungen an diese Filme und an Software-Perlen wie Half-Life, Resident Evil oder Metroid wach. Wenn dabei allerdings ein Titel wie Dead Space herauskommt, trifft der alte Spruch "besser gut geklaut als schlecht erfunden" hundertprozentig zu. Einziger echter Kritikpunkt ist, dass sich die Levels optisch doch recht stark ähneln. Ein Raumschiff ist halt auch nach zehn Levels immer noch ein Raumschiff.

    Ein sauberer Cut durchs Kniegelenk! Nur durch Amputation kommt ihr den Aliens bei. Ein sauberer Cut durchs Kniegelenk! Nur durch Amputation kommt ihr den Aliens bei. So hat EA zwar weder das Genre revolutioniert noch einen zeitlosen Klassiker geschaffen, unterhalten wird man von Dead Space allerdings durchgehend auf hohem Niveau. Von den ersten Schritten durch die verlassene USG Ishimura bis zum fulminanten Showdown werdet ihr knapp 15 Stunden Survival-Action der Extraklasse erleben.

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  • Dead Space
    Dead Space
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    14.10.2010
    Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von undergrounderX
    Zudem sollte man das Bewertungssystem nicht zu eng nehmen. Es war ja nur ein (!) Prozentpunkt, daraus lese ich nie…
    Von TheEdge1982
    Tests sind immer auch ein bisschen subjektiv und als wir Dead Space 87% gegeben haben, wussten wir tatsächlich noch…
    Von meisternintendo
    Weil es auf der 360 bessere Spiele gibt, und so Multiplattformtitel im Vergleich natürlich schlechter abschneiden! Es…
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666590
Dead Space
Die 360-Version von Dead Space endlich im Test
Dank der USK lässt EA die Aliens nun doch noch in Deutschland von der Leine. Aber Vorsicht: Am Rande des Universums hört euch niemand schreien!
http://www.videogameszone.de/Dead-Space-Spiel-21033/Tests/Die-360-Version-von-Dead-Space-endlich-im-Test-666590/
11.11.2008
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2008/11/X3_Xbox_360_t_dead_space_16.jpg
Dank der USK lässt EA die Aliens nun doch noch in Deutschland von der Leine. Aber Vorsicht: Am Rande des Universums hört euch niemand schreien!
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