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  • Das Ding

    In diesem Munitionslager können Sie Ihre schwindenden Bestände auffüllen. In diesem Munitionslager können Sie Ihre schwindenden Bestände auffüllen. Antarktis, Winter 1982. Ein zwölfköpfiges US-Forscher-Team wird mit einem äußerst gefährlichen außerirdischen Organismus konfrontiert, der nach und nach immer mehr Mitglieder befällt. Die Identifikation der Infizierten fällt ziemlich schwer, da das Alien es versteht, seine Opfer perfekt zu imitieren. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn dieses "Ding" die Zivilisation erreicht. Daher versuchen die letzten Überlebenden des amerikanischen Außenpostens alles, das Alien zu vernichten: Sie sprengen kurzerhand die Forschungsstation! Selbstverständlich bleiben diese Vorgänge nicht ganz unbemerkt. Also schickt die US-Regierung zwei Teams, um mysteriöse Verschwinden der Forscher genauer zu untersuchen. Hier kommen Sie in Person des US Army Captain Blake ins Spiel, der einen der beiden Einsatztrupps leitet.
    DAS BÖSE SCHLÄFT NIE
    So weit, so gut. Eigentlich könnten Sie die oben stehenden Informationen gleich wieder vergessen. Denn auch wenn Sie die oben beschriebene Story von John Carpenters nervenaufreibenden Horrorfilm nicht kennen, können Sie Das Ding richtig genießen. Die Filmgeschichte kann nämlich durch viele kleine Hinweise, die Sie im Laufe des Spiels finden problemlos rekonstruiert werden. Kenner des Films werden sich aber umso mehr über die vielen, kleinen Infos freuen, die nicht nur die düstere Stimmung untermalen, sondern auch für das eine oder andere "Aha"-Erlebnis sorgen. Das Spiel beginnt, wie könnte es anders sein, in der zerstörten, amerikanischen Forschungsstation 31, die auch Schauplatz des Films ist. Zusammen mit drei weiteren Soldaten sollen Sie das Gebiet erkunden und nach Überlebenden suchen. Neben einem vollwertigen Marine, der Feuerunterstützung liefert, sind dies zu Beginn ein Sanitäter und ein Techniker, die sich aber ebenfalls auf den Gebrauch von Waffen verstehen. Der Spezialität des Technikers ist es, Reparaturen aller Art durchzuführen. Der Sanitäter hingegen heilt die kleinen und großen Blessuren aller Team-Mitglieder und das sogar ganz selbstständig. Da sich die Zusammenstellung ihres "Squads" im Laufe des Spiels ständig ändert, ist es aber unabdingbar, dass Sie einfache Reparaturen und Sanitätsdienste (mit Hilfe von Medi-Packs) auch selbst durchführen können. Damit die einzelnen Team-Mitglieder auch wirklich das tun, was sie sollen, dürfen Sie über ein praktisches Interface Befehle erteilen. Die einzelnen Mitstreiter sind aber keineswegs hirnlose Roboter. Ihr Verhalten wird von zwei Faktoren bestimmt: Vertrauen und Angst. Wie viel Angst sie haben, hängt von der Anzahl und Heftigkeit der Begegnungen mit Aliens ab. Angstvolle Team-Mitglieder tendieren dann dazu, sich irrational zu verhalten, was in extremen Fällen sogar bis zum Selbstmord führen kann. Mindestens genauso wichtig ist der Punkt Vertrauen. Um andere Personen zur Mitarbeit zu bewegen, müssen Sie ihnen das Gefühl geben, ein Verbündeter im Kampf gegen die schleimige Alien-Brut und nicht der Feind zu sein. Das können Sie auf verschiedene Arten tun, indem Sie einen verletzten Kameraden heilen oder Waffen und Munition an ein misstrauisches Team-Mitglied geben. Selbstverständlich können Sie bei entsprechendem Fehlverhalten dieses Vertrauen auch wieder verlieren, was unter Umständen dazu führt, dass die jeweilige Person keine Befehle mehr entgegennimmt oder Sie gar angreift.
    FLAMMENDES INFERNO
    Auch wenn es in dem 20 Missionen umfassenden Action-Adventure durchaus eine ganze Reihe einfacher Rätsel und Aufträge zu bewältigen gilt, so liegt doch der Schwerpunkt darauf, ganze Alien-Horden fachgerecht ins Jenseits zu befördern. Dafür stehen eine ganze Reihe verschiedener Waffen zur Verfügung. Während sich Pistole, Maschinengewehr und Schrotflinte dafür anbieten vor allem kleinere "Dinger" aus dem Weg zu räumen, müssen Sie für größere Kaliber schon andere Geschütze auffahren. Größere Aliens kann man zwar durch Schusswaffen verletzten, Sie müssen aber letztlich verbrannt werden, um sie endgültig zu vernichten. Damit Sie der Gegnermassen überhaupt Herr zu werden, bedarf es natürlich auch viel Munition, die in den teilweise recht weitläufigen Levels aber erst gefunden werden muss. Übermäßig große Stückzahlen findet man aber nie, so dass es stets ratsam ist, möglichst sparsam damit umzugehen. Dass Sie nur eine begrenzte Zahl an Patronen und ähnlichem mit sich herumschleppen können, versteht sich dabei fast von selbst. Darüber hinaus wollen ja auch die Kameraden noch bestückt werden, um sich ordentlich verteidigen zu können. Ein bisschen ärgerlich ist, dass beim Nachladen nicht ganz verschossene Magazine einfach "verschwinden". Nicht selten kommt es vor, dass man so "aus Versehen" mal 49 Schuss eines 50er Magazin verschenkt. Ebenso wichtig wie Munition sind Medi-Packs und andere, nützliche Hilfsmittel wie Feuerlöscher, Taschenlampen oder Bluttestgeräte mit denen man feststellen kann, ob einer der lieb gewonnenen Kameraden vielleicht doch ein Außerirdischer ist. Die ständige Knappheit der Ausrüstung (vor allem Medi-Packs und Munition könnte man praktisch ständig brauchen) sorgt für einen angenehm hohen Schwierigkeitsgrad und motiviert ungemein einen bestimmten Level möglichst perfekt zu spielen.
    GENIALE ATMOSPHÄRE
    So ganz kann Das Ding mit grafisch opulenten Konkurrenten wie beispielsweise Onimusha 2 nicht mithalten. Die teilweise recht umfangreichen Spielabschnitte, die Sie in Third-Person-Ansicht durchstreifen, sind zwar schön gestaltet, geniale Effekte oder aufsehenerregende Texturen suchen Sie aber vergebens. Andererseits muss man sagen, dass diese leichte Tristesse hervorragend den düsteren Charakter des Spiels unterstreicht und daher nicht allzu negativ auffällt. Auch auf übertriebene Gewaltdarstellungen hat man in der deutschen Version größtenteils verzichtet, was sich ebenfalls nicht nachteilig auf die Stimmung auswirkt. Ganz im Gegenteil, das Spiel fängt die Atmosphäre des genialen Carpenter-Films erstklassig ein.
    Hier spielen viele Faktoren zusammen, unter anderem der unablässig heulende Schneesturm, der "Dualshock"-Herzschlag, wenn man stark verletzt wurde, und auch einige gut gesetzte Schockelemente. Besonders gelungen ist auch die Sprachausgabe, die vor allem in den Zwischensequenzen (in Spielgrafik) Anwendung findet. Manfred Lehmann, Sprecher von Nicholas Cage und Kurt Russell in zahllosen Filmen, wurde von Vivendi verpflichtet, Captain Blake seine Stimme zu leihen. Eine gute Wahl, die einmal mehr für einen engen Bezug zum Film sorgt.

    Das Ding (PS2)

    Spielspaß
    85 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Das Ding
    Das Ding
    Publisher
    Vivendi
    Release
    09.2002
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83030
Das Ding
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29.09.2002
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