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  • Dark Souls 2: Scholar of the First Sin im Test + Grafik-Vergleich

    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin für die PS4 im Test. Quelle: From Software

    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin im Test: From Software hat das Action-Rollenspiel im Gesamtpaket mit allen bisherigen DLCs für PC, PS4, Xbox One, PlayStation 3 und Xbox 360 neu veröffentlicht. Inhaber der Next Gen-Konsolen profitieren zudem von einer Reihe Extras. Im Test klären wir, ob sich ein Neukauf der Remastered Version lohnt.

    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin stellt sich unserem Test: Wir haben die PS4-Version ausführlich gespielt und geben nachfolgend unsere Eindrücke zu den Verbesserungen wieder. Zunächst jedoch einige Worte zur Release-Politik bezüglich der Neuauflage, die konfuser nicht hätte ausfallen können. Dark Souls 2: Scholar of the First Sin steht ab sofort für PC, PS4, Xbox One, PlayStation 3 und Xbox 360 in den Läden. Der Neuveröffentlichung liegen alle drei bisher erschienenen Zusatzinhalte bei. Außerdem erweiterte From Software das Spielerlebnis um einen zusätzlichen NPC, neue Story-Events (Stichwort: optionaler Endboss), zusätzliche Item-Beschreibungen und nahm Anpassungen am Multiplayer-Modus und der Spielbalance vor. Die erwähnten Neuerungen erschienen bereits in Form eines kostenlosen Patch 1.10 für Inhaber der im Frühjahr 2014 veröffentlichten Originalversion von Dark Souls 2 (PC, PS3 und Xbox 360).

    Preise für Dark Souls: Scholar of the First Sin (UVP)
    PS4 / Xbox One / PC = 49,99 Euro
    PlayStation 3 / Xbox 360 = 39,99 Euro
    PC-Upgrade von alt auf neu ohne erworbenen Season Pass = 29,99 Euro
    PC-Upgrade von alt auf neu bei bereits erworbenen Season Pass = 19,99 Euro
    Käufer der PS4-, Xbox One- und PC-Version von Dark Souls 2: Scholar of the First Sin erhalten darüber hinaus Zugriff auf exklusive Inhalte. Die augenscheinlich größte Neuerung betrifft die Grafik und die Performance. From Software hat außerdem nahezu alle Gegner in der Spielwelt neu platziert (dazu später mehr), die KI verbessert, die Zahl der gleichzeitig aktiven Online-Spieler erhöht und diverse andere Gameplay-Feinjustierungen vorgenommen. Aufgrund dieser Anpassungen ist der Transfer von Spielständen zwischen der Originalversion und Dark Souls 2: Scholar of the First Sin (betrifft nur PS4, Xbox One und PC) nicht möglich. Koop- und PvP-Partien sind nur zwischen Spielern möglich, die die gepatchte Originalversion besitzen oder die Dark Souls 2: Scholar of the First Sin für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 gekauft haben. Habt ihr die Scholar of the First Sin Edition also für die PS4 gekauft, könnt ihr Dark Souls 2 nicht mit euren PlayStation 3-Freunden zocken.

    Ihr seid verwirrt? Dann seid ihr damit höchstwahrscheinlich nicht allein. Zweck dieser Upgrade-Politik seitens Publisher Namco Bandai dürfte gewesen sein, den Spielern möglichst viele Entscheidungsmöglichkeiten zu geben. Doch das eigentlich löbliche Vorhaben sorgt eher für Konfusion. Wohl auch deshalb entschied Namco eine Tabelle mit der Zusammenfassung der unterschiedlichen Funktionen einzelner Versionen anzufertigen.

    Fiese Überraschungen

    Sehr früh bekommt ihr in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin einen Drachen zu Gesicht. Dessen Feueratem vernichtet euch in zwei Sekunden. In der Originalversion steht an der gleichen Stelle übrigens ein einfacher Steinritter. Sehr früh bekommt ihr in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin einen Drachen zu Gesicht. Dessen Feueratem vernichtet euch in zwei Sekunden. In der Originalversion steht an der gleichen Stelle übrigens ein einfacher Steinritter. Quelle: From Software Dass Dark Souls 2 ein fantastisches Spielerlebnis bietet, könnt ihr bereits in unserem ausführlichen Test der Originalversion nachlesen. Eine sagenhafte Wertung von 92 Prozent heimste das bockschwere Action-Rollenspiel an. Perfekt ist die Fortsetzung trotzdem nicht, wie wir bereits im Review festgestellt haben. Auch in der eingefleischten Community ist Dark Souls 2 nicht unumstritten. From Software widmet sich mit Dark Souls 2: Scholar of the First Sin einer Reihe von Kritikpunkten - und das durchaus gut, wie wir beim Spielen der PlayStation 4-Fassung feststellten. Es beginnt bei der Platzierung von Feinden. In nahezu jedem Areal des Fantasy-Königreichs Drangleic lauern andere Geschöpfe auf euch. Schon am ersten Leuchtfeuer im Wald der Riesen kommt es zu einer Begegnung mit einem Oger, der unvorsichtige Helden mit ein bis zwei Hieben ins digitale Jenseits befördert. Und in Heides Flammenturm haust etwa ein Drache, der mit seinem Feueratem ein Vorankommen zum Boss erschwert.

    Wo finde ich den neuen NPC "Scholar of the First Sin" ?
    Dem titelgebenden Charakter begegnet ihr erst, wenn ihr das letzte von insgesamt vier großen Leuchtfeuern entzündet habt. Das entspricht etwa 20 bis 40 Stunden Spielzeit. Nach einem Dialog müsst ihr ihn in zwei weiteren Orten aufsuchen und ihm eine Frage beantworten. Anschließend begegnet ihr ihm im Kampf, sobald der finale Endboss tot am Boden liegt. Als Belohnung für den Sieg über den Gelehrten gibt's einen einzigartigen Ring.
    Die Wahl der Kreaturen erschien uns weit weniger willkürlich als in der Originalversion von Dark Souls 2. Im eingangs erwähnten Flammenturm trefft ihr neuerdings etwa auf die titelgebenden Heide-Ritter, die im Licht der Abendsonne zu dösen scheinen, uns zum Teil aber auch aggressiv gesonnen sind. Ein winziges Detail, für eingefleischte Souls-Fans womöglich aber nicht unbedeutend. Die frühe Konfrontation mit übermächtigen Gegnern ist nicht der einzige Punkt, der selbst bei Dark Souls 2-Veteranen mit über 100 absolvierten Spielstunden für Überraschungsmomente sorgt. Auch verhältnismäßig unterlegene Feinde, wie die untoten Soldaten im Startgebiet, sind in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin gefährlicher denn je. Dafür sorgen kleine, fiesen Fallen, die From Software an vielen Levelpassagen platziert hat. Ihr werdet häufiger sterben , weil euch urplötzlich Schwertkämpfer in den Rücken fallen oder Bogenschützen mit Pfeilen eindecken.

    Prepare to die: Die Feindplatzierungen sorgen bei Kennern von Dark Souls 2 für ein frisches Spielerlebnis. Wer blind in Räume reinläuft, überlebt nicht lange, denn From Software hat neue, fiese Fallen in der Remastered Version versteckt. Prepare to die: Die Feindplatzierungen sorgen bei Kennern von Dark Souls 2 für ein frisches Spielerlebnis. Wer blind in Räume reinläuft, überlebt nicht lange, denn From Software hat neue, fiese Fallen in der Remastered Version versteckt. Quelle: From Software Dass der Schwierigkeitsgrad gefühlt zugenommen hat, liegt auch an der verbesserten Gegner-KI. War der Wirkungsbereich der Monster in Dark Souls 2 aufgrund der limitierten Hardware der PS3 und Xbox 360 noch begrenzt, verfolgen sie euch in der Neuauflage erbarmungslos über weite Distanzen. Wer mit wenig Lebenspunkten fix aus einem Kampf fliehen möchte, um in sicherer Distanz zum Gegner einen Estus-Flakon zu trinken, wird es schwer haben. From Software hat darüber hinaus kleinere Anpassungen an der Levelarchitektur vorgenommen, die für den ein oder anderen Game Over-Bildschirm sorgen dürften. Auf der Burgmauer nach Durchquerung des eingangs erwähnten Waldes haben die Entwickler etwa die ursprünglichen Holzfässer durch optisch ähnliche Sprengbehälter ersetzt. Direkt daneben steht ein keulenschwingender Koloss, der die Fässer zur Explosion bringt und uns direkt ins Nirvana beförderte. Diese kleine Änderungen bewirken, dass das Spielerlebnis in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin für Kenner frisch wirkt. Eine respektable Leistung, wenn man bedenkt, dass keine komplett neuen Levelabschnitte enthalten sind!

    02:27
    Dark Souls 2: PS3 gegen PS4 mit "Scholar of the First Sin" im Grafikvergleich-Video
    Spielecover zu Dark Souls 2: Scholar of the First Sin
    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin

    Butterweiches Gameplay in 1080p und 60fps

    Die Siedlung Majula von ihrer schönsten Seite: Dark Souls 2: Scholar of the First Sin ist auf der PS4, Xbox One und PC hübsch anzusehen und läuft in flüssigen 60 fps. Die Siedlung Majula von ihrer schönsten Seite: Dark Souls 2: Scholar of the First Sin ist auf der PS4, Xbox One und PC hübsch anzusehen und läuft in flüssigen 60 fps. Quelle: From Software Um es vorweg zunehmen: Trotz grafischer Verbesserungen kommt Dark Souls 2: Scholar of the First Sin nicht an das Niveau der frühen Builds heran. Die dynamisch berechneten Licht- und Schatteneffekte haben es nämlich nicht in die Remastered Version geschafft. Trotzdem liegen zwischen Dark Souls 2 auf der PS3 und der neu veröffentlichten PS4-Fassung Welten. Das liegt hauptsächtlich an der konstanten Bildrate von 60, die selbst bei unserem Test während Kämpfen mit fünf und mehr Feinden gleichzeitig auf dem Bildschirm nicht in den Keller ging. Apropos Kämpfe: Die 60 fps kommen den Scharmützeln in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin definitiv zugute. Stets hat man das Gefühl, präzise Attacken ausführen und gegebenfalls unterbrechen zu können.

    Auf den aktuellen Konsolen ist Dark Souls 2 nun auch in nativen 1080p spielbar, was nicht nur die Lesbarkeit der Texte verbessert. Das Bild ist insgesamt schärfer und Hintergründe werden nicht mehr so verschwommen dargestellt wie auf der PlayStation 3 oder Xbox 360 (siehe Video-Vergleich). Auch die Ladezeiten fallen in Dark Souls 2: Scholar of the First Sin erfreulicherweise kurz aus. Der Teleport von einem Gebiet zum anderen nahm in unserer PS4-Testversion zwischen fünf und sechs Sekunden Zeit in Anspruch. From Software hat zudem viele Texturen durch hochauflösende Varianten ersetzt. Mit dem jüngst veröffentlichten Bloodborne kann Dark Souls 2: Scholar of the First Sin grafisch aber keinesfalls konkurrieren.


    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin (PS4)

    Spielspaß
    92 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Native 1080p und 60 fps (PS4 / Xbox One / PC)...
    Alle drei (fantastischen) DLCs enthalten
    Neue Platzierungen von Feinden und Fallen sorgen für frischen Wind
    Item-Beschreibungen gespickt mit mehr Hintergründen zur Spielwelt
    .... aber dynamische Lichteffekte weiterhin nicht vorhanden
    Für Besitzer des Originals und des Season Pass zu teuer
    Keine neuen Abschnitte
    Leveldesign nicht angepasst, kniehohe Hindernisse nicht überwindbar
    Fackeln nach wie vor praktisch nutzlos

  • Dark Souls 2: Scholar of the First Sin
    Dark Souls 2: Scholar of the First Sin
    Publisher
    Bandai Namco
    Developer
    From Software
    Release
    02.04.2015

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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    Cover Packshot von Candle Release: Candle Daedalic Entertainment
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Dark Souls 2: Scholar of the First Sin
Test der Remastered Version für PS4 - Tolles, aber teures Gesamtpaket + Grafik-Vergleich
Dark Souls 2: Scholar of the First Sin im Test: From Software hat das Action-Rollenspiel im Gesamtpaket mit allen bisherigen DLCs für PC, PS4, Xbox One, PlayStation 3 und Xbox 360 neu veröffentlicht. Inhaber der Next Gen-Konsolen profitieren zudem von einer Reihe Extras. Im Test klären wir, ob sich ein Neukauf der Remastered Version lohnt.
http://www.videogameszone.de/Dark-Souls-2-Scholar-of-the-First-Sin-Spiel-55447/Tests/Test-der-Remastered-Version-fuer-PS4-Tolles-aber-teures-Gesamtpaket-Grafik-Vergleich-1155246/
02.04.2015
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2015/04/darksouls2scolar-pc-games_b2teaser_169.jpg
dark souls,from software,action-rollenspiel
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