E3 2009: Protestaktion gegen Dante's Inferno vor dem L.A. Convention Center war ein Fake [UPDATE]
Die "Heilsprediger gegen virtuelle und ewige Verdammung".
Am gestrigen Mittwoch protestierte eine kleine Menschengruppe vor dem L.A. Convention Center gegen das EA-Spiel Dante's Inferno. Sie hielten Schilder in die Höhe mit den Aufschriften "EA = Electronic Anti-Christ" und "Hell is not a game (zu Deutsch: Die Hölle ist kein Spiel)". Wie BigDownload.com berichtet, habe sich das protestierende Dutzend als "Heilsprediger gegen virtuelle und ewige Verdammung" vorgestellt und Flugblätter an Passanten verteilt. Warum sich die Gruppe ausgerechnet Dante's Inferno ausgesucht habe, wollte BigDownload.com wissen, wo die Hölle doch in allen erdenklichen Formen der Kunst (Musik, Malerei, Schrift) thematisiert werde? Ein Sprecher sagte, auch gegen solche Werke protestiere die Gruppe "von Fall zu Fall". EA freut sich über die kostenlose Promotion.
Update 6.6.2009:
Die Aktion war von Electronic Arts beauftragt worden, berichtet die Nachrichtenagentur AP: EA-Sprecherin Holly Rockwood teilte mit, dass die rund 20 Demonstranten über eine Agentur für virales Marketing angeheuert worden seien.
Das Action-Spiel im God-of-War-Stil Dante's Inferno basiert auf dem gleichnamigen Gedicht von Dante Alighieris (1265 bis 1321). Selbiges gilt als prägendes Werk, in dem die heutige Vorstellung von Hölle und Fegefeuer wurzelt. Sie schlüpfen in die Rolle von Protagonist Dante und reisen durch die trichterförmigen neun Zirkel der Hölle (Vorhölle, Wollust, Gefräßigkeit, Habgier, Zorn, Ketzerei, Gewalt, Betrug und Verrat). Hier der offizielle E3-Trailer zu Dante's Inferno ...
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von dem her kann ich da auch schlecht…
zudem pauschalisierst du hier wieder, da nicht alle (und darum gehts ja nur) christlichen fundamentalisten über leichen gehen, da radikales…