Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Um seine Sünden zu büßen, muss Dante durch die Hölle gehen. Sein größtes Vergehen: Er hat Kratos sein Spiel geklaut!
Der Teufel im Detail
Dank der durchdachten Steuerung und des einwandfrei funktionierenden Kombosystems vermengt ihr Sensenfuchtelei, Magie- und Kreuzattacken übergangslos und lasst im späteren Verlauf des Spiels wahre Angriffsgewitter vom Stapel. Schade nur, dass ihr selten gezwungen werdet, diese auch gezielt einzusetzen. Wir hatten irgendwann unsere zwei Lieblingskombos gefunden und bestritten fortan mindestens die Hälfte der Standardkämpfe nur noch damit. Etwas ärgerlich ist auch, dass in der zweiten Hälfte des Spiels vermehrt Arenafights mit massig Gegnerwellen bestritten werden. Das ist nicht sonderlich einfallsreich und gelegentlich auch leicht frustrierend, weil ihr selbst nach dem Ableben in der fünften Runde den kompletten Abschnitt wiederholen müsst.
Quelle: videogameszone.de
Dante's Inferno im Test (1)
Über diese kleinen Schönheitsfehler wollen wir aber geflissentlich hinwegsehen, schließlich machen die Kämpfe größtenteils wirklich Spaß und außerdem gibt es daneben ja noch dicke Bossfights und knifflige Rätseleinlagen! Beides ist natürlich ebenfalls dreist vom griechischen Vorbild geklaut, das dafür aber richtig gut. Die Endgegner sind ebenso durchgeknallt wie der Rest des Spiels und dazu wesentlich zahlreicher als in God of War. Dass nicht jeder von ihnen eine spielerische Offenbarung darstellt, ist bei dieser Masse Nebensache. Sehenswert sind sie jedenfalls alle und so mancher fordert mit ausgefallenen Angriffsmustern eure gesamte Konzentration. Was die Kopfnüsse angeht: Hier warten neben den teilweise 1:1 kopierten Kistenschieberätseln auch ein paar innovative Einlagen, etwa ein Raum im Stile eines M.C.-Escher-Gemäldes, in dem Wände plötzlich zu Böden werden und umgekehrt. Eine nette Abwechslung zum Dauergemetzel.
Quelle: videogameszone.de
Dante's Inferno im Test: Im Fadenkreuz - Anfangs bringt es das Kreuz nur gegen schwache Gegner aus der Luft. Doch das ändert sich, sobald ihr es aufgelevelt habt.
Sündhaft schön?
Technisch gibt es bei Dante nichts zu fluchen, ein "Halleluja" entlockten uns aber auch nur die coolen Effekte, allen voran das fantastische Feuer. Das gehört wirklich zum Besten, was wir jemals auf Konsole gesehen haben. Gut so, denn in der Hölle züngeln erwartungsgemäß einige Flammen! Ansonsten gibt sich die Optik recht bodenständig. So manche Umgebung könnte detailreicher sein und einige Texturen etwas schärfer, dafür trüben aber auch keine Ruckler oder ähnliche Patzer das teuflische Vergnügen. Was die Kamera betrifft, gibt es auch nichts zu meckern: Nur selten verschwindet mal ein Feind aus dem fest vorgegebenen Blickfeld - und groß gestört hat uns das zu keinem Zeitpunkt.
Werbung:
Dante's Inferno (PS3) für 61,90 Euro vorbestellen
Dante's Inferno (Xbox 360) für 56,90 Euro vorbestellen
In diesem Artikel
- Seite 1 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: God of War-Klon auf Katholisch?
- Seite 2 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Blut und Brüste
- Seite 3 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Das kann der Sensenmann
- Seite 4 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Fazit und Wertung
- Seite 5 Bildergalerie
- Seite 1 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: God of War-Klon auf Katholisch?
- Seite 2 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Blut und Brüste
- Seite 3 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Das kann der Sensenmann
- Seite 4 Dante's Inferno im Test für PS3 und Xbox 360: Fazit und Wertung
