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  • DTM Race Driver

    Die letzte Möglichkeit um Ruhe zu tanken - Danach geht's auf die Strecke. Die letzte Möglichkeit um Ruhe zu tanken - Danach geht's auf die Strecke. Für Rennsportfreunde ist Publisher Codemasters schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben den beiden Colin-Mc-Rae-Spielen konnten die Briten bereits mit der TOCA-Touring-Cars-Serie für die PS1 Erfolge verbuchen. Doch Erfolg in der Vergangenheit verpflichtet auch und so sind die Erwartungen an das Nachfolgeprodukt für die PS2 enorm.
    Der Name des Spieles ist dabei etwas irreführend, denn allein auf die DTM-Serie beschränkt sich das Spiel bei weitem nicht. Codemasters hat das Zeichen der Zeit erkannt und spendiert seinem Spiel einem Umfang, der Beachtung verdient: Man lizenzierte 13 verschiedene Rennspielserien, 42 Touren- und Rennwagen und insgesamt 38 internationale Rennstrecken.
    RENNSPIEL MIT STORY
    Die größte Besonderheit stellt jedoch der Storymode dar, der den Spieler über das gesamte Spiel begleitet. Sie schlüpfen in die Rolle des erst 19 jährigen Ryan McKane. Als kleines Kind mussten Sie mit ansehen, wie Ihr Vater, ein damaliger Tourenwagen - Weltmeister, bei einem Crash auf der Strecke sein Leben verlor. Seither besteht Ihr einziges Lebensziel darin, selber den Titel zu holen und gleichzeitig aus dem Schatten des älteren Bruders, Donnie McKane, zu treten. Da Weltmeister aber bekanntlich nicht vom Himmel fallen und Cockpits in der Königsklasse schon gar nicht an irgendwelche Neulinge vergeben werden, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als in einer der niedrigeren Rennserien anzufangen. Haben Sie bei einem Team für eine Saison angeheuert, finden Sie euch in deren Garage wieder. Hier werden letzte Einstellungen am Wagen vorgenommen und die Staraufstellung begutachtet. Danach geht's auch schon los und Sie sind auf der Rennstrecke auf sich alleine gestellt.
    PURER FAHRSPASS
    Nach nur wenigen Metern ist eines klar: Hier wird gedrängelt und geschubst, dass die Fetzen fliegen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dank des ausgezeichneten Schadenmodells wirken sich alle Unfälle direkt auf die Optik und die Fahrbarkeit ihres Autos aus und sollten deswegen tunlichst vermieden werden. Das ist aber gar nicht so leicht, denn Ihr Gegner fahren unheimlich hart und fordern Sie mit imposanten Fahrmanövern geradezu heraus. Die K.I. der Gegner ist dabei als "Fantastisch" zu bezeichnen. Packende Überholmanöver, knallhartes Ausbremsen und selber verursachte Unfälle der CPU-gesteuerten Fahrer sind an der Tagesordnung und motivieren ohnegleichen.
    Bei der Steuerung ging Codemaster ebenfalls keine Kompromisse ein: Eine vollständig analoge Steuerung ermöglicht Ihnen nach kurzer Eingewöhnungsphase ein präzises Dosieren von Lenkung, Gas und Bremse. Das ist auch zwingend notwendig, denn die Boliden verhalten sich sehr realistisch und gleichzeitig auch fordernd. Bremsen Sie z.B. vor Kurven zu stark, blockieren die Reifen und ein Lenken des Fahrzeuges ist nicht mehr möglich; Beschleunigen Sie dagegen in der Kurve zu stark, bricht Ihnen ihr Heck aus und der Wagen ist nur noch schwer auf der Strecke zu halten. Natürlich verhält sich dabei auch jedes Auto anders und einen Mini Cooper mit 130 PS müssen Sie natürlich anders behandeln als ein 800-PS-Geschoss aus dem Hause Toyota. Des weiteren werden auch Force-Feedback-Lenkräder unterstützt. Diese eignen sich dank der analogen Steuerung hervorragend für das Spiel und bieten den Spieler den maximalen Fahrspaß.
    Wer überhaupt keine Lust auf den Storymode hat und einfach nur ein paar Rennen fahren will, kann dies natürlich auch. Allerdings sind zu Beginn des Spiels noch nicht alle Rennstrecken und Fahrzeuge frei geschalten und nur die recht begrenzte Auswahl macht nur kurzfristig Spaß.
    TECHNISCH MITTELMÄSSIG
    Grafisch überzeugt das Spiel leider nicht auf ganzer Linie, was vor allem an dem doch ziemlich häufig und stark auftretenden Pop-Ups und der etwas faden Streckenoptik liegt. Hier wäre mit etwas Optimierung bestimmt noch mehr drin gewesen. Anders schaut die Sache bei den Fahrzeugen aus: Bis zu 14 sehr detailliert dargestellte Autos werden bei einer butterweichen Framerate von 50 fps dargestellt. Dass die Framerate ab und an in den Keller geht, wenn viele Autos vor Ihnen in eine Rangelei verwickelt sind, ist bei dem gezeigten Detailgrad noch zu verschmerzen. Auch das Schadensmodell verdient erneutes Lob. Egal ob ein abgefahrener Seitenspiegel oder ein total ramponiertes Heck, die Grafikengine stellt die Schäden mit unglaublicher Detailgetreue dar.

    DTM Race Driver (PS2)

    Spielspaß
    86 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • DTM Race Driver
    DTM Race Driver
    Publisher
    Codemasters
    Release
    21.08.2002
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DTM Race Driver
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http://www.videogameszone.de/DTM-Race-Driver-Spiel-22237/Tests/DTM-Race-Driver-79510/
10.09.2002
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