ÜBERSTEIGER In der Halfpipe legt Ami einen halsbrecherischen Trick mit dem Tretroller hin.
Mit dem Rollbrett unter den Füßen geht es zu punkigen Klängen durch Halfpipes, Pools und über Geländer. Mit Grinds, Flips und anderen Kunststückchen gibt es ordentlich Punkte zu verdienen. Klingt bekannt? Die Sportler sind aber nicht echten Profis nachgebildet, sondern süße Comiccharaktere. Außerdem stehen sie nicht auf Skateboards. Nein, hier geht es um Tretroller. Unter dem Namen Scooter erlebt das altertümliche Kinderspielzeug gerade eine Renaissance. Klar, dass da auch die Videospielindustrie nicht zurückstehen wollte. Dabei ist überraschenderweise ein sehr unterhaltsames, schnelles und ansprechendes Spiel entstanden. Das Prinzip ist genau das gleiche wie bei Tony Hawk"s Skateboarding und auch die Steuerung unterscheidet sich kaum. Damit sind dann schnelle Fahrten, hohe Sprünge und gewagte Kombinationen möglich. Spielerisch ist also wenig auszusetzen. Nur der Umfang ist arg reduziert. Es gibt gerade mal drei richtige Levels, die nicht einmal besonders groß sind. Dazu kommen noch sechs Bonuslevels, bei denen Tricks aber kaum eine Rolle spielen. Hier geht es vielmehr darum, in sehr begrenzter Zeit Reifen einzusammeln. Die Schwierigkeit ist dabei mehr, die Wege zu finden und abgelegene Ziele mit den richtigen Sprüngen zu erreichen. Das ist zwar genauso lustig, aber wenn es einmal geschafft ist, geben die Bonuslevels nicht mehr besonders viel her. Dann bleiben nur noch drei Umgebungen, um wild herumzurollern.
