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  • DmC: Devil May Cry im Test - Das erste Highlight im Spielejahr 2013

    Spielerisch vielseitig, technisch überraschend gut - die Wiedergeburt des Knüppelhelden Dante in DmC: Devil May Cry ist auf dem PC ein echter Überraschungs-Hit! Und auf Konsole verpassen Ninja Theory der Serie eine echte Frischzellenkur, die DmC: Devil May Cry zum ersten Highlight des Spielejahrs 2013 macht!

    Die ersten drei Spiele der Devil May Cry-Serie erschienen ursprünglich nur für die PS2, Teil 4 kam 2008 für PS3, Xbox und überraschenderweise auch für PC. Komplett überzeugen konnte der erste PC-Ableger der actionlastigen Klopperei aber nicht (Wertung in PC Games 08/08: 78%). Was aber weniger an der Umsetzung, sondern vielmehr am repetetiven Gameplay lag. So wundert es nicht sonderlich, dass Hersteller Capcom der Serie für Teil 5 eine Frischzellenkur beschert und die ist geglückt: DmC ist das Paradebeispiel dafür, wie man eine in die Jahre gekommene Serie wieder auf Kurs bringt. Wie man sie in die Moderne führt, ohne dabei sämtliche alten Stärken wegzudesignen. Diese Meisterleistung geht auf das Konto von Entwickler Ninja Theory (bekannt durch die PS3-Spiele Enslaved und Heavenly Sword): Die Engländer bringen ihren ganz eigenen Stil ein, halten aber gleichzeitig den spielerischen Kern der Devil May Cry-Serie aufrecht.

    Dass DmC kein gewöhnliches Action-Spiel ist, merken politisch interessierte Naturen schon bei der Story: Klar, die Handlung dreht sich wieder mal um fiese Dämonen, die nach der Weltherrschaft dürsten. Aber das alles wird mit viel Augenzwinkern und subtilen Anspielungen auf das reale Weltgeschehen erzählt, dass man fast schon von einer Satire sprechen kann. Auch Dante selbst hat nichts mehr mit dem blonden, peinlich pseudocoolen Helden alter Tage gemeinsam: DmC stellt den berühmten Dämonenjäger als einen jungen Burschen dar, der gerne Punkrock hört, der lässige Klamotten trägt und dessen Herz nach Rebellion schreit. Aber keine Sorge, DmC ist deshalb noch lange kein philosophisch überladener Quatsch für Intellektuelle – im Kern geht es hier immer noch darum, viele Monster möglichst effektvoll zu vertrimmen.

    Gelungene Kampfsequenzen

    Die PC-Fassung von DmC: Devil May Cry sind deutlich besser als die Konsolenpendants aus und läuft noch flüssiger. Die PC-Fassung von DmC: Devil May Cry sind deutlich besser als die Konsolenpendants aus und läuft noch flüssiger. Umso großartiger also, dass das Kampfsystem zur Crème de la Crème des Action-Genres gehört! Dabei wirkt alles auf den ersten Knopfdruck noch sehr brav und gewöhnlich: Eine Taste zum Schießen, eine zum Hauen, eine zum stärker Hauen, eine zum Springen – kennen wir alle(s). Doch wie so oft ist es die leckere Mischung, die den spaßigen Cocktail macht: Nur wer seine Angriffe perfekt miteinander verbindet, hat gegen die vielfältigen Schurken eine Chance. Dafür empfehlen wir auch auf dem PC dringend die Verwendung eines Gamepads. Die PC-Steuerung funktioniert zwar ganz ordentlich, ist aber nicht sonderlich komfortabel.

    Und dann ist da ja noch Dantes gespaltene Persönlichkeit: Der junge Herr hat eine teuflische und eine engelsgleiche Seite. Diese beiden gegensätzlichen Elemente kommen im Gefecht zum Einsatz: Im Teufelsmodus verwandelt sich Dantes Schwert in eine etwas langsame, glühende Axt, die brachiale Hiebe verteilt. Als Engel verfügen Sie über eine fiese Sichel, mit der Sie Gegner mit schnellen Hieben eindecken können. Im späteren Verlauf kommen noch weitere Waffen hinzu: Schrotflinte, Sicheln und Fäustlinge lassen sich – zumindest mit Controller – auch mitten im Scharmützel komfortabel anwählen. Das Ergebnis: ein Kampfsystem, das ebenso logisch wie spaßig und fordernd ist. Wer besonders stilvoll kämpft, treibt nicht nur seinen Combo-Zähler in die Höhe, er wird auch mit mehr Orbs belohnt. Die glühenden Kugeln fungieren in bester Serientradition als Upgrade-Währung: Mit ihnen kaufen Sie neue Moves und verstärken die Durchschlagskraft von Dantes Knarren. Außerdem bietet der Teufels-Shop praktische Items an: Etwa Heiltränke oder goldene Embleme, die den Helden nach dem Ableben sofort wieder auferstehen lassen.

    04:45
    DmC: Devil May Cry - Test-Video zum Action-Highlight
    Spielecover zu DMC Devil May Cry
    DMC Devil May Cry
  • DMC Devil May Cry
    DMC Devil May Cry
    Publisher
    Capcom
    Developer
    Ninja Theory
    Release
    25.01.2013
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von OptikRec0rds
    macht wirklich spaß hab für den am anfang schwersten modus knapp 5 stunden gebraucht die neuen modi sind echt hard
    Von Rage1988
    7 Stunden auf einer einfacheren Schwierigkeitsstufe, es gibt ja noch härtere Schwierigkeitsgrade, da wird man…
    Von xjonniex
    7 Stunden Spielzeit für rund 60 Euro ... teurer spaß

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von OptikRec0rds
        macht wirklich spaß hab für den am anfang schwersten modus knapp 5 stunden gebraucht die neuen modi sind echt hard
      • Von Rage1988 Erfahrener Benutzer
        7 Stunden auf einer einfacheren Schwierigkeitsstufe, es gibt ja noch härtere Schwierigkeitsgrade, da wird man sicherlich länger brauchen.
        Wenn jemand nicht stur durchrennt, sondern auch alles erkundet, dann braucht er sicherlich auch länger als die 7 Stunden.
        Ich habe bei jedem Spiel immer länger gebraucht,…
      • Von xjonniex Erfahrener Benutzer
        7 Stunden Spielzeit für rund 60 Euro ... teurer spaß
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1043626
DMC Devil May Cry
DmC: Devil May Cry im Test - Das erste Highlight im Spielejahr 2013
Spielerisch vielseitig, technisch überraschend gut - die Wiedergeburt des Knüppelhelden Dante in DmC: Devil May Cry ist auf dem PC ein echter Überraschungs-Hit! Und auf Konsole verpassen Ninja Theory der Serie eine echte Frischzellenkur, die DmC: Devil May Cry zum ersten Highlight des Spielejahrs 2013 macht!
http://www.videogameszone.de/DMC-Devil-May-Cry-Spiel-21814/Tests/DmC-Devil-May-Cry-im-Test-1043626/
14.01.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/01/DmC_Devil_May_Cry_PC__9_.jpg
devil may cry,action-adventure,capcom
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