Crash of the Titans
BILD: VIVENDI GAMES
Wie wir später beim Rundgang durch das Entwicklerstudio erfahren, hat der Feinschliff am Gamedesign sogar schon begonnen. Eine Abteilung widmet sich daher bereits dem Bugfixing und balanciert den Schwierigkeitsgrad aus. Damit Einsteigern der Zugang zum Spiel erleichtert wird, gibt es übrigens drei Schwierigkeitsgrade, die sich einzig hinsichtlich der Spielgeschwindigkeit unterscheiden. Denn ist das Spieltempo geringer, sinkt auch die Reaktionszeit, die vom Spieler gefordert wird.
Huckepack-Action
Am Ende der oben erwähnten Rennspielpassage steigen wir von dem kuriosen Urwald-Gefährt ab und hangeln uns an einigen Lianen entlang. Der Doppelsprung erleichtert hier das Vorankommen und hält den Frust, den so manche Geschicklichkeitspassage in anderen Spielen mit sich bringt, in Grenzen. Auch die nicht drehbare Kamera ist gut positioniert und versperrte während unseres Probespielens zu keiner Zeit den Blick aufs Spielgeschehen. An den Koop-Modus konnten wir zwar noch nicht selbst Hand anlegen, dieser klingt jedoch sehr vielversprechend: Will sich ein zweiter Mitstreiter am Abenteuer beteiligen, kann er sich jederzeit ins Geschehen einklinken.
Gespielt wird dann auf demselben Bildschirm, ein Splitscreen ist nicht nötig. Das Besondere: Die beiden Crashs - dargestellt in unterschiedlichen Farben - können jeweils den anderen huckepack nehmen. Die Programmierer von Radical Entertainment sprechen hierbei ganz salopp von "Crash-jacking", angelehnt an die englische Vokabel "to hijack". Unsere Neugierde hat Crash of the Titans jedenfalls geweckt. Die Entwickler sind auf einem guten Weg, der Serie frischen Wind zu geben - dem kreativen Gameplay-Feature der Besitzergreifung sei Dank. Ob Sonys Kriegsgott um seine Vormachtstellung im Olymp bangen muss und ob die Story genauso schräg erzählt wird wie in den Vorgängern, zeigt der November.