Die Kameramann unseres Redaktionsteams berichtet für Sie direkt von der Front.
Es war einmal ein Spiel namens Command&Conquer. Es war nicht das erste seiner Art, doch startete es einen wahren Echtzeit-Strategie-Wahn, der vom PC auch ein wenig auf die Konsolenwelt übergriff. Viel getan hat sich seitdem nicht, was Ubi Softs Conflict Zone nur unterstreicht. So gilt es auch hier, unter Zeitdruck Basen zu errichten, eine Armee aufzustellen und den Feind zu vernichten - oder alternativ irgendwelche Spezialaufträge zu erledigen, bei denen der Strategie-Aspekt praktisch einem nervigem Versuch-und-Irrtum-Spielablauf weicht. Genretypisch haben Sie die Wahl zwischen zwei verfeindeten Parteien mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen. Auf der einen Saite die ICP, eine Art internationale Schutztruppe, auf der anderen Seite die Terrororganisation Ghost. Neu ist dabei eigentlich nur eine Sache: Statt nach irgendwelchen Rohstoffen zu suchen, müssen Sie sich hier nur um Ihre Popularität in der Öffentlichkeit kümmern, die durch Berichte in den Medien beeinflusst wird. Beliebte Truppenführer können besonders ausgefeilte Fahrzeuge und Gebäude bauen, und die Geldgeber zeigen sich Ihnen gegenüber auch großzügiger. Als ICP-Befehlshaber sollten Sie daher darauf achten, dass keine Unschuldigen vor laufenden Kameras zu Tode kommen, während die Ghost-Truppen mit speziellen Kameraleuten gleich selbst für die nötigen Propaganda-Videos sorgen müssen. Weiterhin erwähnenswert ist die Möglichkeit, die Verwaltung einzelner Basen oder Einheitengruppen Ihren bis zu vier computergesteuerten Partnern zu überlassen, während Sie sich um wichtigere Angelegenheiten kümmern. Gesteuert wird übrigens alles mit dem Joypad, Mäuse werden nicht unterstützt.
Bildergalerie: Conflict Zone
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