Conflict Desert Storm II
Bei heftigem Granatenbeschuss bleiben weder Gebäude noch Autos unversehrt. Ein Traum für jeden Schrotthändler.
Schon der erste Teil brachte durch die zeitliche Überschneidung mit der zweiten Irak-Krise eine gewisse Brisanz mit sich. Nicht weniger kontrovers ist die Thematik der Fortsetzung Conflict: Desert Storm II, die sich langsam, aber sicher der Fertigstellung nähert. Anders als es in der Wirklichkeit der Fall war, stürmen in Desert Storm II alliierte Truppen auf Bagdad zu, um die von dort ausgehende Bedrohung ein für allemal auszuradieren.
British SAS oder U.S. Delta Force?
Wie schon im Vorgänger hat man zu Beginn des Spiels die Wahl zwischen der britischen Spezialeinheit SAS und der US Delta Force. Die Hauptfiguren bleiben - aufgrund des Wiedererkennungswertes - die gleichen: Bradley ist der Teamführer, Foley der Scharfschütze, Connors ist wieder für schwere Geschütze zuständig und Jones kann erneut mit jeder Art von Sprengstoff herumspielen. Fortan führt der Kampfeinsatz den Spieler durch insgesamt 14 Levels, von denen aber vier zu Übungszwecken gestaltet wurden. Eine nochmalige Verbesserung erfuhr die künstliche Intelligenz sämtlicher von der CPU gesteuerter Figuren. Missionstechnisch sind neben Rettungsaktionen auch wieder "simple" Seek-and-Destroy-Einsätze mit dabei. Technisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger einiges in positiver Hinsicht getan. So wurden die Figuren mit erheblich mehr Polygonen modelliert und den feindlichen Charakteren wurden sogar physikalisch korrekte Sterbeanimationen spendiert. Nach tödlichen Treffern poltern sie nun Treppen hinunter oder fallen von Dächern. Der Spieler kann sich auch ein persönliches Profil anlegen. Neben vielen weiteren grafischen Details, wie einem wackelnden Bildschirm nach einem Granateneinschlag, wurde auch die Sichtweite erheblich erweitert.