Conduit 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen

Test Christoph Kraus

Conduit 2 im Test: Der Nachfolger der Action-Ballerei The Conduit könnte stimmiger kaum sein. Darüber hinaus überzeugte uns im Test die tolle Steuerung und die super Grafik. Der Mehrspieler-Modus allerdings weist Defizite auf.

Das hat uns an Conduit 2 nicht gefallen:

Mehrspieler-Defizite
In Conduit 2 stecken vermeintlich allerhand Spielmodi. Doch die Vielzahl täuscht ein wenig. Denn es gibt viele Varian­ten bekannter Mehrspieler-Klassiker und keiner der Modi ist sonderlich originell oder einzigartig. Es wird vielmehr (zweifelsfrei qualitativ hochwertige) Standardkost geboten, was die Spielarten betrifft. Wir hätten uns gewünscht, dass sich Conduit 2 nicht fast ausschließlich der bekannten Ideen bedient. Dennoch: Die Mehrspielerduelle sind überaus spaßig und bieten auch langfristig einen hohen "Ein schnelles Match noch!"-Faktor. Gut gefällt uns auch der kooperative Invasions-Modus. Darin streift man gemeinsam durch vorgegebene Gebiete und fertigt alle Gegner ab, die auftauchen.

Dümmliche Sprüche
Michael Ford, der Held von Conduit 2, macht offenbar einen auf Duke Nukem und lässt hin und wieder Sprüche vom Stapel, die man eher von einem Macho als von einem seriösen Weltretter erwarten würde. Auch Michaels Gegner sind nicht gerade geistreich. So wirkt die englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln oft unfreiwillig komisch.

Bildergalerie

Wertung zu Conduit 2 (Wii)

Wertung:

80 /10
Pro & Contra
Action am FließbandFrei konfigurierbare SteuerungViel zu entdeckenGute MehrspielermodiVerbesserungen im Detail
Keine deutsche SprachausgabeDümmliche SprücheHauptstory nicht im Team spielbar
Fazit

Ein würdiger Nachfolger!

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