Catherine im Test: Das neueste Werk der Persona-Macher entpuppt sich als witzige Beziehungskiste mit Tiefgang und fordernder Puzzle-Mechanik. Was uns besonders gut gefallen hat und womit wir nicht zufrieden waren, lest ihr im folgenden Test zu Catherine für PS3 und Xbox 360.
Das hat uns an Catherine nicht gefallen:
Teilweise heftige Frustmomente
Zu Beginn sind die Traumsequenzen noch sehr überschaubar, doch das ändert sich selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe rasend schnell und ihr steht fix vor knüppelharten Denk- und Geschicklichkeitsprüfungen. Besonders in der Spielmitte und am Ende braucht ihr einen Geduldsfaden aus massivem Stahl, um die teils abartig schweren Levels zu packen. Auf die Spitze getrieben wird das in dem jeweils letzten Abschnitt einer Nacht. Da wird Vincent nämlich von krassen Horrorgestalten verfolgt, die in mit fiesen Attacken malträtieren oder die Gegebenheiten des Turms mit einem Wimpernschlag ändern.
Kleinere Steuerungs- und Kameratücken
Absolut einwandfrei funktioniert die Steuerung unseres Vincent-Schäfchens per Digipad. Jede Eingabe sitzt perfekt, bereits nach wenigen Traumabschnitten hat man den Bogen raus und verschiebt Blöcke wie ein Weltmeister. Digipad-Verweigerer haben es etwas schwerer, da es mit dem Analog-Stick gelegentlich hakelig wird. Einzig wenn Vincent an der Kante von Blöcken hängt und ihr ihn an die Rückseite des Turmes bewegt, wird es unübersichtlich. Die Kamera lässt sich aus unerklärlichen Gründen nicht rundherum drehen und obendrein wird die Steuerung auf der Turmrückseite invertiert. Fairerweise sei erwähnt, dass die Levels gar nicht so gedacht sind und ihr eigentlich auch nie nach hinten müsst oder sollt.
