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Canon Deutschland GmbH

Canon baut Geräte mit Text-Erkennung und -Kontrolle

15.10.2010 11:50 Uhr
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Wenn einem Praktikanten künftig ein Druckvorgang verweigert wird, könnte das möglicherweise daran liegen, dass er einen Canon-Drucker mit Uniflow 5 vor sich hat. Die Software ist nämlich in der Lage zu druckende aber auch zu kopierende sowie zu scannende Texte auf Ihren Inhalt hin zu überprüfen.

Scanner verfügen schon seit Langem über die Möglichkeit zur optischen Texterkennung (OCR). Canons schritt zur Inhaltskontrolle war da nicht mehr sehr weit. Scanner verfügen schon seit Langem über die Möglichkeit zur optischen Texterkennung (OCR). Canons schritt zur Inhaltskontrolle war da nicht mehr sehr weit. Vorgestern überraschte Apple die IT-Welt mit einem neuen Patent, dessen praktische Umsetzung die Zensur von Textmitteilungen wie beispielsweise SMS ermöglichen würde (Videogameszone berichtete). Dienen sollte das Ganze laut Patentschrift in erster Linie dem Schutz der Jugend. Den hat Canon mit einem nun vorgestellten Feature seiner Dokumentenmanagement-Software Uniflow eher im Sinn - dazu aber später ein wenig mehr. Uniflow 5 erlaubt es Kopierern, Druckern oder Scannern aus dem Hause Canon nämlich Dokumente ebenfalls auf ihren Inhalt hin zu überprüfen.

Erkennt das digitale Geräteauge unerwünschten Content wird der Vorgang abgebrochen und eine Kopie des beanstandeten Dokumentes an den zuständigen Systemadministrator geschickt. Neben dem durchaus nachvollziehbaren Ziel das 'Leaken' sensibler Unternehmensdaten zu verhindern, könnte Uniflow aber natürlich auch wiederum leicht (siehe Apples SMS-Zensur) zu eher unlauteren Zwecken missbraucht werden.

Quelle: ITPro

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15.10.2010 11:50 Uhr
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