Call of Juarez Bound in Blood-Review: Der Test zum polnischen Western-Shooter mit Edel-Optik und Story-Tiefgang für PS3 und Xbox 360.
In der ersten Mission von Ubisofts Western-Shooter Call of Juarez: Bound in Blood kämpft ihr Schulter an Schulter mit fanatischen Soldaten, die dafür sorgen wollen, dass dunkelhäutige Menschen weiterhin zur Arbeit gezwungen werden dürfen. Wir verraten, warum Bound in Blood trotz dieser heiklen Ausgangslage einer der coolsten und ansehnlichsten Action-Titel des Jahres ist.
Bürger! Krieg!
Willkommen in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts! Die Amerikaner befinden sich im Bürgerkrieg. Auf der einen Seite die USA im Norden, auf der anderen Seite die nach Unabhängigkeit strebende Konföderation der Südstaaten (CSA). Dort setzt Call of Juarez: Bound in Blood an. Faszinierend, schließlich ist man von Ego-Shootern normalerweise die Normandie, Berlin und den vietnamesischen Dschungel gewohnt. Wer also noch nichts vom US-Sezessionskrieg gehört hat, kriegt mit diesem Ego-Shooter überaus unterhaltsamen Geschichtsunterricht.
Quelle: Videogameszone.de
Call of Juarez: Bound in Blood (2)
Die Vorgeschichte
Bound in Blood beginnt mit den Geschehnissen im Schützengraben. Mit Oldschool-Revolvern, Dynamit und rostiger Flinte ausgestattet, bahnt sich Ray seinen Weg durch das Schlachtfeld Virginias. Von Anfang an macht Call of Juarez klar, was es sein möchte: ein knallharter Westerfilm zum Mitspielen nämlich. Bäume stürzen um und Massen von Unionssoldaten stürmen effektvoll auf den CSA-Stützpunkt zu. Schnell erkennt man, dass sich die polnischen Entwickler von Techland (bekannt für den PC-Shooter Chrome) bei der Grafik-Engine selbst übertroffen haben. Ob Wald oder Fluss - das virtuelle Nordamerika des 19. Jahrhunderts präsentiert sich sehr detailreich und atmosphärisch stimmig. Wenn Ray einem rennenden Unionssoldaten in die Hüfte ballert, sackt der Getroffene physikalisch korrekt in sich zusammen.
