Endlich im Test: Call of Duty: World at War
FÜR MÜTTERCHEN RUSSLAND!
Der zweite Handlungsstrang beginnt recht bald und fortan pendelt die Geschichte zwischen Private Miller und Petrenko, der im Dienste der Roten Armee in Stalin kämpft. In seiner Haut erwacht ihr in einem Brunnen. Überall liegen die Leichen eurer Kameraden. Es regnet Asche und rings um euch stapfen gegnerische Soldaten. Als es ruhig wird, bewegt sich plötzlich eine der vermeintlichen Leichen, schaut euch an und sagt: "Psst!". Ein Gänsehaut-Moment!
Hier macht ihr erste Bekanntschaft mit Sergeant Reznow, der euch sodann sein Gewehr in die Hand drückt und euch auf eine hypnotische Jagd auf einen Nazi-General mitnimmt. Die zerbombte Stadt wirkt fast surreal, während ihr euch unter dem Klang tragischer Chöre durch die Trümmer schleicht und eurer Beute auflauert. Im Original wird Reznow von Gary Oldman gesprochen. Leider kann man in der deutschen Version keinen englischen Ton aktivieren, doch auch die deutsche Synchronstimme Oldmans vermittelt seinen fanatischen und eisernen Charakter hervorragend.
Dieser martialische Move wehrt Bajonett-Angriffe ab. Für zarte Gemüter ist das Spiel sicher nichts.
Während des gesamten Kampfes, der euch von Stalingrad bis auf das Dach des Reichstages führt, agitiert er an eurer Seite und baut euch zum Kriegshelden auf, eure Unbarmherzigkeit preisend. Glaubt uns: Die Inszenierung wirkt. Selten war ein Shooter so packend!
SPIELERISCH ETWAS GERADLINIG
Natürlich hat eine solche Präsentation spielerische Konsequenzen. Die Shooter-Basics sind allesamt vorhanden. Das Aiming ist herrlich präzise, Waffenauswahl und Tastenbelegung sind gewohnt gelungen und schnell geht euch die Steuerung in Fleisch und Blut über. Die einzelnen Levels sind jedoch sehr linear. Zwar sind die einzelnen Umgebungen zum Bersten mit Effekten und Ereignissen gefüllt, doch euer Weg ist meist schlauchartig vorgegeben - von einigen Verzweigungen abgesehen.
Was wäre ein Weltkriegsshooter ohne eine spektakulär inszenierte Landung an einem Strand?
Anders als etwa in Far Cry 2 entstehen keine dynamischen Gefechte in einem offenen Gebiet. Vielmehr stürmt ihr in der Regel einer überwältigenden Überzahl von Gegnern entgegen. Aufgelockert wird das nur von einigen Ausflügen an Bord eines Angriffs-Fliegers und eines Panzers. Auch wenn die Kulisse noch so grandios ist, so ist es doch etwas unbefriedigend, dass der Verlauf einer Schlacht nur davon abhängt, dass ihr bestimmte Punkte eines Levels erreicht.
außerdem diese komischen zeichen die man niergendwo ausschreiben kann ohne gebannt zu werden
blood und gore gibts noch obendrein
habs vorhin uncut angezahlt ... spätestens nächste woche kommts
aso ok, soweit ich weiß läuft Uncut nicht auf deutscher Sprache, hat aber dafür nen zusätzlichen Modus