Call of Duty 5 für PS3 im Test

Test Sebastian Stange

FÜR MÜTTERCHEN RUSSLAND!
Call of Duty 5 (BILD: play³) Quelle: play³ Call of Duty 5 (BILD: play³) Der zweite Handlungsstrang in Call of Duty 5 beginnt recht bald und fortan pendelt die Geschichte zwischen Private Miller und Petrenko, der im Dienste der Roten Armee in Stalingrad kämpft. In seiner Haut erwacht ihr in einem Brunnen. Überall liegen die Leichen eurer Kameraden. Es regnet Asche und rings um euch stapfen gegnerische Soldaten. Als es ruhig wird, bewegt sich plötzlich eine der vermeintlichen Leichen, schaut euch an und sagt: "Psst!". Ein Gänsehaut-Moment! Hier macht ihr erste Bekanntschaft mit Sergeant Reznow, der euch sodann sein Gewehr in die Hand drückt und euch auf die atmosphärische Jagd auf einen Nazi-General mitnimmt.

Call of Duty 5 (BILD: play³) Quelle: play³ Call of Duty 5 (BILD: play³) Die zerbombte Stadt wirkt fast surreal, während ihr euch unter dem Klang tragischer Chöre durch die Trümmer schleicht und eurer Beute auflauert. Im Original wird Reznow von Gary Oldman gesprochen. Leider könnt ihr keinen englischen Ton aktivieren, doch auch die deutsche Synchronstimme vermittelt seinen fanatischen Charakter hervorragend. Während des gesamten Kampfes, der euch von Stalingrad bis auf das Dach des Reichstags führt, agitiert Reznow an eurer Seite und mach euch zum Helfen, eure Unbarmherzigkeit preisend. Diese Inszenierung wirkt. Selten war ein Shooter so packend wie World at War - auch wenn der Vorgänger diesbezüglich das Maß der Dinge bleibt. Die ernsten Momente in Call of Duty 5 wirken im Vergleich zu willkürlich eingestreut.

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