Tierrechtsorganisation PETA zu Call of Duty 5 (dt.): Barbarische Vorgehensweise gegen Hunde
"Seit wir vor 17 Jahren Nazi-Kampfhunde töten mussten, als wir zum ersten mal *piep, Spiel indiziert* entkamen, haben wir keine so barbarische Vorgehensweise gegen Hunde als Teil des Spielprinzips gesehen wie in Call of Duty: World at War (dt). Um den Leuten bei Activision Blizzard beizubringen, wie man Tiere ethisch korrekt behandelt, senden wir ihnen eine Box mit Nintendogs-Spielen ins Büro und bieten ihnen an, kostenlos an unserem Seminar 'Wie man Mitgefühl mit Tieren entwickelt' teilzunehmen", sagt ein Sprecher der PETA, einer internationalen Tierrechtsorganisation.
Mittlerweile hat Publisherriese Activision Stellung zu den Vorwürfen genommen: "Um ein glaubhaftes, realistisches Szenario zu entwickeln und die Eindrücke beim Spielen zu verstärken, stellt Call of Duty: World at War (dt.) die skrupellosen und düsteren Kämpfe im Zweiten Weltkrieg dar. Im Spiel sind Hunde wegen der Authentizität enthalten, denn Deutsche, Japaner, Amerikaner und Russen nutzten diese während des Krieges ausgiebig. Activision heißt Grausamkeiten gegen Tiere in keinster Weise gut oder entschuldigt diese, und wir glauben nicht, dass das Spiel in irgendeiner Weise zu Tierquälerei animiert."
Begonnen hat diese Diskussion, nachdem Schülerinnen einer Privatschule in Massachusetts eine Initiative gegen Gewalt gegen Tiere in Videospielen ins Leben gerufen hatten. Gerichtet sind die Beschwerden vor allem gegen den erfolgreichen Ego-Shooter Call of Duty: World at War von Activision, in dem sich der Spieler gegen scharfe Kampfhunde zur Wehr setzen muss.
Anfang Januar hatte die PETA dem Rollenspiel Fable 2 eine Auszeichnung, "Most animal-friendly videogame" mit Titel, verliehen. Das Rollenspiel sei ein wahr gewordener Traum von Vegetariern. In diesem virtuellen Kampf zwischen Gut und Böse sind Tofu essende Charaktere genauso stark wie ihre Fleisch essenden Mitstreiter. Sie sind sogar fitter und attraktiver als diese, [...] während Fleisch den Charakter fett und böse macht. Ein spaßiges und innovatives Spiel, das auch ein effektives Mittel ist, um Gamern die realen Vorteile von vegetarischer Ernährung nahe zu bringen.
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Tiere werden doch in fast jedem Spiel das "Ab 18" ist irgendwie mies behandelt, man denke nur mal an GTA und konsorten. Ich meine das sind doch nur Games und alles ist virtuell. Natürlich will ich jetzt nicht PETA oder Greenpeace runter machen, die machen schon was vernünftiges für unsere Tierwelt, aber sofort so zu reagieren ist wohl auch nicht die totale Weißheit.