Call of Duty 6: Modern Warfare 2: Vorschau zum Multiplayer-Modus der PS3- und Xbox-360-Action
Eines vorweg: Wer davon ausgeht, dass der Mehrspieler-Modus des ersten Modern Warfare leicht aufgebohrt oder womöglich nur aufgewärmt wurde, liegt nicht nur leicht daneben! Erfreulicherweise beschränkten sich die Entwickler des Mehrspieler Modus von Call of Duty: Modern Warfare 2 und gaben lediglich eine kurz Einweisung in die Neuerungen und Änderungen des Spiels. Dann ging es ohne Umschweife zum Hands-on. Gespielt wurde ausschließlich auf 360-Konsolen, eine PS3- oder PC-Fassung suchte man vergeblich. In drei Mehrspieler-Maps durfte man sich mit insgesamt 18 Spielern in drei Spielmodi austoben - allerdings nur für 20 Minuten. Dann wurden die Konsolen resettet, so dass man immer nur einen Hauch vom Level-System mitbekommen konnte, bevor die Errungenschaften wieder zurückgesetzt und es wieder bei Level 0 losging. Doch diese Eindrücke reichten aus, um alles Wissenswerte über brandneue Perks, das modifizierbare Killstreak-System (Abschüsse in Folge) sowie eine Menge weiterer Neuerungen zu Call of Duty 6: Modern Warfare 2 herauszufinden.
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Das neue Killstreak-System und die Perks im Detail
Vorab zum neuen Killstreak-System, in dem man in den Vorgängern (Modern Warfare und World at War) jeweils bei drei, fünf oder sieben Kills in Folge Unterstützung durch eine Aufklärungsdrohne, einen Luftangriff, Helikopter oder Hunde bekam. In Modern Warfare 2 stehen euch stolze sieben Hilfen zur Auswahl, die ihr frei konfigurieren dürft. Eine Leiste am unteren Bildschirmrand hält euch stets auf dem Laufenden, wie viele Abschüsse ihr in Folge geschafft habt. Dabei dürft ihr euch aussuchen, welche drei der sieben Unterstützungen ihr benötigt - ob eine Drohe bei drei Kills in Folge, ein Care-Paket oder einen Drohnenstörer (feindliches Radar wird gestört) bei vier, eine Sentry Gun oder eine lenkbare Predator-Missile (im Fallen steuerbar - Feinde sind rot markiert) bei fünf, ein Precision-Airstrike bei sechs, ein Hubschrauber-Angriff bei sieben, einen Pave Low bei acht oder letztendlich einen AC130-Angriff bei elf Kills in Folge.
Hier knüpfen wir gleich an den ersten neuen Perk namens Hardline an: Setzt ihr diesen ein, benötigt ihr jeweils einen Kill weniger. Die Standard-Perks, wie erhöhte Feuerpower, schneller laufen, sind größtenteils noch vorhanden, doch auf einige aus dem vierten Teil bekannte Extra-Fähigkeiten scheinen wir - sofern wir das nach maximal 20 Minuten Spielzeit vor dem Reset abschätzen können - verzichten zu müssen. Dafür gibt's einige sehr interessante neue Fähigkeiten wie etwa Copycat bei den neuen Death-Streak-Perks (Ableben in Folge). Diese kommen zum Einsatz, wenn euch derselbe Gegner mehrfach hintereinander ins Jenseits schickt und lässt euch im Falle von Copycat in der Killcam auswählen, ob ihr beim Wiedereinstieg dasselbe Equipment wie euer Peiniger haben möchten. Dies geschieht unabhängig von eurem Level - sprich der euch zur Verfügung stehenden Ausrüstung und Perks - und kommt dem Balancing des Spiels sehr zugute. Geflenne a la "Ich hab' ja nur miese Waffen, keine Perks und schlechte Ausrüstung!" zählt fortan also nicht mehr als Ausrede.
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Auch Painkiller, dank dem ihr die ersten Sekunden nach dem Respawn einen Gesundheitsboost erhaltet, entfrusten das Spiel gegen starke Gegner etwas. Die faire und für Anfänger bessere Grundausrüstung der fünf vorgegebenen Standardklassen (Grenadier, First Recon, Overwatch, Scout Sniper, Riot Control) ist weit stärker und somit konkurrenzfähiger als im Vorgänger. Weitere Perks erlauben euch zudem, sich bei ausgeschalteten Gegnern sowohl gesundheitlich als auch Waffen- und Ausrüstungstechnisch zu regenerieren (Scavenger), eure Primärwaffe mit zwei Extras wie Visieren, Griffen oder Ähnlichem zu pimpen oder die Reichweite beim Nahkampf (Commando) zu erhöhen.
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