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Call of Duty 3 (Wii)

Release:
08.12.2006
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Call of Duty 3

05.11.2006 15:00 Uhr
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Nur mit viel Körpereinsatz habt ihr eine Chance, den Krieg zu gewinnen.

Euch stehen Soldaten 
und auch Panzer zur Seite. BILD: ACTIVISION Euch stehen Soldaten und auch Panzer zur Seite. BILD: ACTIVISION Nintendos Pressekonferenz in London enthüllte nicht nur wichtige Wii-Details, sondern bot auch die Gelegenheit, viele der angekündigten Wii-Titel in Aktion zu erleben. Endlich konnten wir den kommenden Weltkriegs-Shooter Call of Duty 3 in Aktion erleben und uns ein Bild davon machen, wie sich der Titel genau steuern lässt. Obendrein zeigen wir endlich viele neue Wii-Screenshots zum Spiel und erklären euch, warum ihr mit dem Spiel fit für den nächsten Paddelurlaub werdet.

Wie Hollywood

Der zweite Weltkrieg wird als Videospiel-Szenario wohl nie aus der Mode kommen. Shooter und Strategietitel für PCs und Konsolen werden diesen Konflikt immer wieder aufgreifen, weswegen wir in ferner Zukunft auch Call of Duty 4, 5 und 6 erwarten. Zunächst jedoch steht uns der dritte Teil ins Haus und der verspricht wieder einmal besonders packend zu sein.

Zum einen liegt das an der starken Inszenierung der Bildschirmaction: In Call of Duty läuft man nicht einfach durch die Levels, man wird durch sie hindurchgejagt. Ständig ereignen sich geskriptete - also vorbestimmte - Ereignisse, die das Schlachtfeld unglaublich lebendig und echt wirken lassen. Einen Nachteil hatte dieses Effektgewitter bisher jedoch: strikte Linearität.

Die einzelnen Missionen konnte man nur bestehen, wenn man die jeweiligen Einsatzziele eins nach dem anderen bewältigte. Mehrere Lösungswege oder gar völlige Freiheit waren da bisher Fehlanzeige. Immerhin spielt man ja die Rolle eines kleinen Soldaten und der muss eben Befehle entgegennehmen - und was nützen die tollsten Ereignisse auf dem Schlachtfeld, wenn man nicht da ist, um sie zu sehen? Teil drei will aber wirklich alternative Lösungswege anbieten, sodass man innerhalb der Levels auf verschiedene Art und Weise zum Sieg kommen kann, sei es als Scharfschütze oder mittels MG.

Die typisch tolle Inszenierung leidet dabei jedoch nicht, denn bei der Wii-Version gefiel uns besonders die dichte Atmosphäre. Soldaten rennen umher, brüllen sich Befehle zu, schreien, schießen und wir sind mittendrin. Langsam fallendes Laub oder die schönen Raucheffekte zeugen davon, dass die Entwickler großen Wert auf solch stimmungsvolle Details legen. Wir können euch also versichern, dass das Spiel in Aktion einen sehr guten Eindruck macht. Richtig glänzen kann die Grafik jedoch nicht, schließlich sind die Texturen nicht so detailreich, wie wir das gehofft hatten.

Handgreiflichkeiten

Hier durchbricht ein gegnerischer Panzer plötzlich eine Mauer.
BILD: ACTIVISION Hier durchbricht ein gegnerischer Panzer plötzlich eine Mauer. BILD: ACTIVISION Besonders spannend gestaltet sich die Steuerung des Actionspektakels. Zwar ähnelt die Handhabung prinzipiell Genre-Kollegen wie Red Steel oder Metroid Prime 3: Echoes, doch gibt es einige kleine, aber feine Unterschiede. Viele der Aktionen im Kampf werden durch Controller-Gesten ausgeführt, die dem echten Handgriff sehr gut entsprechen. Zum Nachladen muss man den Nunchuk nach oben stoßen, als würde man ein Magazin ins Gewehr rammen. Kommt man dem Gegner sehr nah, kann man ihn mit einem Schlag des Gewehrkolbens ins Reich der Träume schicken. Andere Konsolenspieler erledigen das per Tastendruck, während ihr mit der Wii Remote einfach einen Schlag nach vorn ausführt.

   
Bildergalerie: Call of Duty 3
Bild 1-3
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Redakteur
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05.11.2006 15:00 Uhr
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