Der ultimative Adrenalinschub für unterwegs.
RUPPIG Obwohl es wichtiger denn je ist, seinen Gegnern davonzufahren, ordentlich crashen dürfen Sie sie natürlich trotzdem noch. BILD: ELECTRONIC ARTS
Endlich dürfen Sie auch mit der PSP-Umsetzung von Burnout Dominator ordentlich Gas geben. Und wie erwartet könnten wir Ihnen prinzipiell einfach noch einmal den PS2-Test (Ausgabe 05/2007) unter die Nase halten, denn die beiden Versionen sind identisch. Die gleichen Wagen, die gleichen Strecken, das gleiche Ziel: Geschwindigkeitsrausch!
WAR NEED FOR SPEED NICHT WAS ANDERES?
Burnout-typisch dürfen Kontrahenten zwar nach wie vor durch Takedowns ordentlich gecrasht und auseinander genommen werden, dabei dürfen Sie aber nie vergessen, ordentlich aufs Gaspedal zu drücken. Schnelles Fahren und gewagte Drifts sind in Dominator nämlich wichtiger denn je. In vielen Events fahren Sie sogar gänzlich ohne Gegner und müssen lediglich Punkte sammeln, indem Sie durch den Gegenverkehr heizen oder die gnadenlos tickende Uhr schlagen. Für eine ordentliche Portion Speed und das Aufstocken des Punktekontos ist die Burnout-Leiste gleichermaßen von Bedeutung. Leeren Sie diese in einem Zug und legen dabei waghalsige Manöver auf den Asphalt, haben Sie die Chance, die Anzeige wieder zu füllen. Prinzipiell ist es so möglich, ein komplettes Rennen mit anhaltendem Boost zu fahren. Ganz nebenbei gibt das Punktemultiplikatoren, die essenziell sind, um Highscores zu knacken.
ERWEITERTER MULTIPLAYER-MODUS
FERNZÜNDER Mit Aftertouch ziehen Sie Gegner ins Verderben. BILD: ELECTRONIC ARTS
Eigentlich handelt es sich also um das gleiche Spiel wie auf der PS2. Mit drei kleinen Ausnahmen. Zum einen ist es im Ad-hoc-Modus möglich, gegen bis zu fünf weitere Spieler anzutreten. Im regulären Rennmodus müssen Sie als Erster ins Ziel gelangen, im Road-Rage-Modus treten zwei Teams gegeneinander an mit dem Ziel, das gegnerische Team möglichst oft zu crashen. Der neue Maniac-Modus darf ebenfalls im Ad-hoc-Modus gezockt werden. Hier kommt es auf eine riskante Fahrweise an, für die Sie Punkte erhalten. Haben Ihre Freunde keine eigene Burnout Dominator-UMD zur Verfügung, reichen Sie Ihre Konsole im Party-Modus rundum weiter und vergleichen zum Schluss die Punktestände.
SCHMANKERL FÜR DIE PSP
GIB GUMMI Die wieder eingeführte Burnout-Leiste ermöglicht es, ein ganzes Rennen mit anhaltendem Turbo zu besteiten. BILD: ELECTRONIC ARTS
Ein zweites Novum ist die Möglichkeit, neue Strecken herunterzuladen. Dafür sollten Sie allerdings genügend Platz auf dem Memory Stick und etwas Geduld haben. Carnival Point, die bis Redaktionsschluss einzige neue Strecke zum Download, war über WLAN erst nach über einer Stunde auf unserer Speicherkarte, wo sie nun satte 15 MByte belegt. Auf der offiziellen Webseite können Sie sich das gute Stück aber auch auf die Festplatte Ihres PCs und dann via USB-Kabel auf die PSP ziehen, was bei entsprechender Internetanbindung etwas schneller vonstatten gehen dürfte. Die Wartezeit ist es aber so oder so wert. Die Umgebung sieht toll aus und bietet viel Platz zum Driften wie zum Crashen. Der letzte exklusive Inhalt für die PSP-Version ist der leicht erweiterte Soundtrack. Ein neues Lied hat es in die Auswahl geschafft, das aber in vierfacher Ausführung. Avril Lavigne singt ihr "Girlfriend" auf Englisch, Japanisch, Mandarin und Spanisch.
WELCHE VERSION?
SCHICK Auch auf dem kleinen Bildschirm der PSP macht die Optik, bis auf kleine Ruckler, ordentlich was her. BILD: ELECTRONIC ARTS
Wenn Sie die PS2-Version von Burnout Dominator bereits im Regal stehen haben, können Sie eigentlich auf die PSP-Umsetzung verzichten. Wenn Sie aber bis jetzt gewartet haben, sollten Sie ernsthaft überlegen, ob Sie nicht lieber zur Handheld-Version greifen. Denn das kleinere Format macht das Spiel keineswegs schlechter. Auch auf der PSP steuert sich Burnout Dominator unverschämt gut und bringt ein fantastisches Geschwindigkeitsgefühl rüber. Die Grafik macht zudem auch auf dem kleinen Bildschirm einiges her und läuft fast immer flüssig. Lediglich in Road-Rage-Events, in denen sich stets vier Fahrzeuge plus Gegenverkehr auf dem Bildschirm tummeln, kommt es hin und wieder zu Rucklern. Ein technisches Manko, das sich PS2- und PSP-Version leider teilen, sind die wirklich deftigen Ladezeiten. Geschlagene 30 Sekunden muss man vor einem Rennen und selbst bei dem Neustart eines Events warten, bis man endlich aufs Gaspedal treten kann.
