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Burnout Dominator (PS2)

Release:
20.03.2007
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Burnout Dominator

01.05.2007 15:00 Uhr
|
Neu
|

Sinnesfreuden

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Der lizenzierte Soundtrack von Burnout war schon immer wichtiger Bestandteil der Serie. Auch diesmal hat EA weder Kosten und Mühen gescheut, um die derzeit angesagtesten Indie-Künstler an Bord zu ziehen. Wenn die Fratellis ihr "Chelsea Daggers" trällern, steigt die Schadenfreude bei einem Takedown ins Unermessliche. Wer's etwas deftiger mag, lässt sich hingegen von Trivium die Ohren durchpusten, während er durch lange Kurven driftet. Über 30 Songs bieten für jeden Freund gepflegter Gitarrenmusik die perfekte Sounduntermalung. Und über die Grafik müssen wir wohl kein Wort mehr verlieren. Burnout ist das schönste und schnellste Rennspiel ever. Punkt.

Für Rennsäue und die, die's werden wollen

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Neben den Crash-Events flog übrigens auch der Online-Modus kurzerhand raus. Mehrspieler-Rennen sind jetzt nur noch zu zweit via Splitscreen möglich. Wer zu viert spielen will, reicht in einem Party-Modus das Pad weiter und fährt um höchste Punktplatzierungen. Auch im Mehrspieler-Modus sind brutale Materialschlachten also nicht mehr so gewichtig. Wer sich von der Burnout-Serie aber gerade deswegen abgewandt hat, weil er den Crash-Events nie etwas abgewinnen konnte und überhaupt lieber durch den Gegenverkehr heizt, als Gegner von der Strecke zu rammen, sollte ihr mit Dominator noch eine Chance geben.

Zwar sind Takedown-Rennen immer noch ein fester Bestandteil, nehmen aber keine so große Rolle mehr ein. Oftmals findet man sich sogar gänzlich ohne Rivalen auf der Rennstrecke und muss schlicht und ergreifend so schnell wie möglich so viele Punkte wie möglich herausfahren. Auch wenn der Umfang von Dominator nicht einmal halb so groß ist wie bei Takedown und Revenge, kommen Rennsäue gerade hier auf ihre Kosten. Aber selbst denen sei gesagt: Wer die Strecken nicht auswendig kennt, wird im Geschwindigkeitsrausch wieder öfter an Ecken hängen bleiben, als ihm lieb ist. Leicht war Burnout eben noch nie.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
85 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
10/10
9/10
8/10
Geniales Geschwindigkeitsgefühl
Keine Crash-Events
Neues Fahrgefühl dank Burnout-Kombos
Geringerer Umfang als bei den Vorgängern
   
Christian Schönlein
zeigt Flensburg den Stinkefinger.
Anfangs konnte ich mich mit Dominator kein bisschen anfreunden. Ich wollte Burnout, ich wollte Zerstörung! Aber nachdem ich mich in das Burnout-Feature eingespielt und ganze Rennen mit aktiviertem Turbo absolviert hatte, fiel der Groschen. Dominator ist mehr Rennspiel, als es seine Vorgänger waren. Zwar darf auch noch gecrasht werden, aber nicht mehr so krass wie in Revenge. Und wer sich damit abfindet, wird mit diesem Titel viel Spaß haben. Den Hit hat sich Dominator daher redlich verdient, aufgrund des stark geschrumpften Umfangs fällt die Wertung allerdings nicht mehr so hoch aus wie bei den Vorgängern. Dennoch werde ich wieder mal viel Zeit mit dem neuesten Serien-Ableger verbringen. Der Ehrgeiz hat mich gepackt und bevor ich nicht alle Wagen und Goldmedaillen bei allen Events herausgefahren habe, werde ich das Pad nicht aus der Hand legen.
   
Community Officer
Moderation
01.05.2007 15:00 Uhr
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