Sinnesfreuden
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Der lizenzierte Soundtrack von Burnout war schon immer wichtiger Bestandteil der Serie. Auch diesmal hat EA weder Kosten und Mühen gescheut, um die derzeit angesagtesten Indie-Künstler an Bord zu ziehen. Wenn die Fratellis ihr "Chelsea Daggers" trällern, steigt die Schadenfreude bei einem Takedown ins Unermessliche. Wer's etwas deftiger mag, lässt sich hingegen von Trivium die Ohren durchpusten, während er durch lange Kurven driftet. Über 30 Songs bieten für jeden Freund gepflegter Gitarrenmusik die perfekte Sounduntermalung. Und über die Grafik müssen wir wohl kein Wort mehr verlieren. Burnout ist das schönste und schnellste Rennspiel ever. Punkt.
Für Rennsäue und die, die's werden wollen
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Neben den Crash-Events flog übrigens auch der Online-Modus kurzerhand raus. Mehrspieler-Rennen sind jetzt nur noch zu zweit via Splitscreen möglich. Wer zu viert spielen will, reicht in einem Party-Modus das Pad weiter und fährt um höchste Punktplatzierungen. Auch im Mehrspieler-Modus sind brutale Materialschlachten also nicht mehr so gewichtig. Wer sich von der Burnout-Serie aber gerade deswegen abgewandt hat, weil er den Crash-Events nie etwas abgewinnen konnte und überhaupt lieber durch den Gegenverkehr heizt, als Gegner von der Strecke zu rammen, sollte ihr mit Dominator noch eine Chance geben.
Zwar sind Takedown-Rennen immer noch ein fester Bestandteil, nehmen aber keine so große Rolle mehr ein. Oftmals findet man sich sogar gänzlich ohne Rivalen auf der Rennstrecke und muss schlicht und ergreifend so schnell wie möglich so viele Punkte wie möglich herausfahren. Auch wenn der Umfang von Dominator nicht einmal halb so groß ist wie bei Takedown und Revenge, kommen Rennsäue gerade hier auf ihre Kosten. Aber selbst denen sei gesagt: Wer die Strecken nicht auswendig kennt, wird im Geschwindigkeitsrausch wieder öfter an Ecken hängen bleiben, als ihm lieb ist. Leicht war Burnout eben noch nie.
