Schöne Grafik, nichts dahinter? Epic Games präsentierte auf der E3 den grafisch eindrucksvollen Shooter Bulletstorm. Videogameszone hat sich angesehen, ob der Shooter auch inhaltlich überzeugen kann.
Ernüchternd fällt die Präsentation von Epic Games' neuem Shooter Bulletstorm auf der E3 2010 aus. Es gab ein kurzes Einführungsvideo und eine fünf minütige Hands-On-Session für unseren Redakteur vor Ort Jürgen Krauß. Seine Meinung zum Spiel: Es hat wohl kaum Chancen hier. Zwar sieht die Grafik verdammt gut aus, immerhin hat ja auch Epic die Finger im Spiel, aber von einem storylastigen Singleplayer ist im Hands-On nichts mehr zu spüren. Während der Vorstellung von Bulletstorm auf der Pressekonferenz sah das noch ganz anders aus, der Singleplayer würde mit einer ausführlichen Geschichte versehen werden, hieß es. Zu sehen war davon dann leider nichts.
Und die gezeigten Elemente können vermutlich nicht ewig unterhalten: Gegner treten, mit der Peitsche heranholen oder mit zwei unterschiedlichen Waffen an unterschiedlichen Körperstellen zu bearbeiten, scheint auf Dauer fad zu werden. Kurios: Irgendwann tauchte während des Hands-On ein Bossgegner auf, der nach Sekunden und ohne, dass genau zu erkennen war, warum, bereits wieder eledigt war. Klar, das Spiel ist noch in der Entwicklung und Epic hat Zeit die Fehler zu beseitigen, wirklich überzeugt hat der Shooter aber nicht. Grafisch bombastisch, inhaltlich eben wenig neues.
Screenshots zu Bulletstorm:
