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  • Brothers in Arms D-Day

    Kriegshelden im Doppelpack: Auf der PSP gibt's die Quintessenz der zwei PS2-Vorgänger.

    Die letzten Missionen spielen in einer zerstörten Stadt. 
BILD: UBISOFT Die letzten Missionen spielen in einer zerstörten Stadt. BILD: UBISOFT Mit den Abenteuern der Soldaten um Truppenführer Matt Baker landete Gearbox Software vor zwei Jahren einen Hit. Road to Hill 30 lautete der Untertitel des ersten Brothers in Arms-Spiels, das die Truppe bis zur schicksalsträchtigen Schlacht am titelgebenden Hügel 30 begleitete. Weniger als ein Jahr danach erschien mit Earned in Blood bereits ein Nachfolger, der eher ein Missionspack zum Vollpreis denn ein wirklich neues Spiel war.

    Diesmal erlebte man die Ereignisse aus der Sicht von "Red" Hartsock, wobei die Handlung teils parallel zum Vorgänger ablief und über die Ereignisse aus Road to Hill 30 hinausging. Für den PSP-Ableger der Serie hat man nun eine Art "Best-of" der Vorgänger zusammengestellt: 16 Missionen aus dem ersten Teil und nochmals sechs direkt anschließende aus dem Nachfolger.

    Einige neue Details

    Die Scharfschützenmission aus Road to Hill 30 ist mit von der Partie. 
BILD: UBISOFT Die Scharfschützenmission aus Road to Hill 30 ist mit von der Partie. BILD: UBISOFT Doch ist D-Day mehr als nur eine Zusammenstellung der Vorgänger, denn interes-santerweise hat Ubisoft bereits einige neue Features integriert, die erst mit dem dritten Teil Hell's Highway den Weg in die Heimversionen finden werden. So gibt es erstmals zerstörbare Deckung, hinter der man sich nicht zu lange verstecken sollte, und Ihre KI-Kollegen übernehmen auf Kommando hin nun auch die Kontrolle über MGs. Auch die Handhabung der Granaten wurde überarbeitet, sodass Ihre Spielfigur jetzt die Entfernung zum gerade anvisierten Gegner automatisch mit dem Wurfwinkel abpasst.

    Wenig Drumherum

    Trotz dieser netten Details macht das Spiel keinen sonderlich liebevollen Eindruck. Mehr als die bekannten Zwischensequenzen gibt es als Belohnung fürs Durchspielen des Story-Modus nicht, selbst die freispielbaren Hintergrund-Infos aus den PS2-Versionen fehlen. Ansonsten gibt's nur noch den Skirmish-Modus mit seinen zwölf eigens dafür gestalteten Levels - doch der ist nicht so fesselnd wie die Story-Missionen, da hilft auch der Coop-Modus per WLAN nicht. Und auch in einem anderen Punkt wurde der Umfang reduziert: Anstatt zweier Teams kommandieren Sie hier neben Ihrer eigentlichen Spielfigur nur noch eines bzw. einen Panzer. Das serientypische Flankieren der Gegner wird dadurch zwar nicht weniger wichtig, doch sind Sie dadurch gezwungen, fast immer auch aktiv ins Gefecht einzugreifen. Schade, denn der Actionaspekt ist nicht gerade eine Stärke der PSP-Version.

    Technische Probleme

    BILD: UBISOFT BILD: UBISOFT Die PSP-typisch knifflige Ego-Shooter-Steuerung hat Ubisoft grundsätzlich ganz gut hingekriegt, doch steuert sich das Spiel im Gefecht leider ziemlich träge. Solange man aus dreißig Metern Entfernung auf Gegner schießt oder einen Panzer dirigiert, macht das fast nichts. Doch spätestens wenn die ungewohnt aggressiv auftretenden Deutschen auf einen zustürmen und man zum Nahkampf gezwungen wird, fällt ein großes Problem der PSP-Version überdeutlich auf: die Framerate. D-Day läuft nie wirklich flüssig und wird bei viel Action auf dem Screen zeitweise zur reinsten Diashow.

    Da wird es dann noch schwieriger als eh schon, sich gegen die deutsche Übermacht durchzusetzen. Ein weiteres Ärgernis sind die Bugs im Spiel: Manchmal war unser Team oder unser Panzer einfach nicht mehr dazu zu bringen, sich von der Stelle zu rühren. Auch die gegnerischen Truppen verhielten sich manchmal seltsam und reagierten beispielsweise nicht auf uns, obwohl wir sie unter Beschuss nahmen. Dies passierte zwar nicht oft, doch sollte dies bei einem fertigen Spiel einfach nicht vorkommen.

    Brothers in Arms D-Day (PSP)

    Spielspaß
    61 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Stimmungsvolle Präsentation
    Ordentlich angepasste Steuerung
    Bei Action ruckelig und träge
    Ärgerliche KI-Bugs
    Fazit
    Baker und Hartsock ruckeln durch die Normandie: deutlich schwächer als die beiden Heimversionen!
  • Brothers in Arms D-Day
    Brothers in Arms D-Day
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Gearbox Software
    Release
    05.12.2006
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551440
Brothers in Arms D-Day
Brothers in Arms D-Day
http://www.videogameszone.de/Brothers-in-Arms-D-Day-Spiel-19393/Tests/Brothers-in-Arms-D-Day-551440/
01.02.2007
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2007/01/Playzone_0207_PSP_BiA_D_Day_01.jpg
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