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  • Breath of Fire: Dragon Quarter

    Besonders die Endgegner sind sehr stark. Besonders die Endgegner sind sehr stark. Die Breath of Fire-Titel waren ja noch nie die leichtesten Rollenspiele. Das trifft auch auf den bereits fünften Teil der Serie zu, ansonsten hat sich aber so ziemlich alles verändert. Aus den zweidimensionalen Pixelrecken wurden dreidimensionale Cel-Shading-Figuren, aus den Fantasy-Welten wurden düstere Katakomben und auch die Story gibt sich inzwischen recht endzeitlich: Durch die immense Luftverschmutzung wird die Menschheit gezwungen, ihr Dasein unter der Erde zu fristen. In dieser düsteren Welt sorgen so genannte Ranger für Ordnung und halten der Bevölkerung Monster und Genics vom Hals. Letztere sind so etwas wie die Terroristen der Endzeit und sorgen mit einem Anschlag dafür, dass Sie
    bei einem Routine-Auftrag von Ihrem Ranger-Kollegen Bosch getrennt werden. Sie sollen einen Zug mit einer wichtigen Fracht eskortieren. Dieser entgleist und stürzt in die Tiefe. Als Sie neben dem zerschellten Zug erwachen, machen Sie eine erstaunliche Entdeckung: Die Fracht stellt sich als stummes Mädchen heraus. Die magiebegabte Nina ist eine echte Bereicherung für Ihre Gruppe - zusammen schaffen Sie es sicher wieder in die Stadt. Leider sind die Monster verdammt stark, ein drittes Gruppenmitglied muss also her. Zu Ihrer Überraschung ist das der Genic, der für das Zugunglück verantwortlich war. Dieser stellt sich als attraktives Mädel namens Lin heraus. Zusammen mit dieser Scharfschützin ist Ihre außergewöhnliche Gruppe komplett. Was danach passiert, möchten wir Ihnen noch nicht verraten. Die Story überrascht zwar nicht unbedingt mit vielen Wendungen, kann aber dennoch fesseln.

    Komplexes Kampfsystem
    Teamwork ist gefragt. Das Spiel ist nämlich nicht nur wegen der allzu spärlich verteilten Speicherpunkte sehr fordernd. Auch die starken Monster sorgen dafür, dass Dragon Quarter nicht gerade ein Sonntagsspaziergang ist. Allerdings lässt Sie Capcom nicht im Regen stehen und spendiert Ihnen ein ausgeklügeltes, rundenbasiertes Kampfsystem. Noch vor dem Kampf können Sie sich Vorteile verschaffen, indem Sie Fallen legen oder Initiativschläge landen. Die Monster sind schon vor den Kämp-fen immer sichtbar, Zufallskämpfe wie bei Final Fantasy entfallen also. Wenn Sie ein Monster durch einen Schwerthieb oder einen Schuss verletzen, bevor eine Rauferei richtig begonnen hat, erhalten Sie einen Extra-Spielzug während des eigentlichen Kampfes. Aber Vorsicht - Gleiches gilt für die Monster. Während der rundenbasierten Kämpfe stehen Ihnen dann Aktionspunkte zur Verfügung, die Sie in Bewegungen oder Angriffe investieren. Letztere können Sie zu ganzen Kombos zusammenfügen. Neue Attacken, die Sie mit Waffen koppeln können, finden Sie während Ihres Abenteuers. Das klingt zwar alles sehr komplex, die Kämpfe werden leider trotzdem recht schnell eintönig. Wenn Sie nämlich erst einmal eine wirkungsvolle Taktik gefunden haben, wird Sie diese gegen die meisten Gegner zum Sieg führen.

    Kehrseite der Medaille
    Dragon Quarter ist in vielerlei Hinsicht ein zweischneidiges Schwert. Da wäre zum Beispiel die Fähigkeit, sich - wie schon in den alten Teilen der Serie - in einen Drachen zu verwandeln. Jedes Mal, wenn Sie dies tun, steigt eine Prozentzahl. Erreicht diese 100 Prozent, stirbt Ihre Hauptfigur - das ermutigt nicht gerade dazu, diese coole Fähigkeit effizient einzusetzen. Die geringe Spielzeit von etwa 15 Stunden hinterlässt gemischte Gefühle. Dragon Quarter ist zwar kurz, motiviert dafür aber zum mehrmaligen Durchspielen. Jeder Ranger hat nämlich einen so genannten D-Wert. Dieser wird als Bruch angegeben und legt fest, wie stark eine Person ist. Zu Beginn ist Ihr D-Wert noch sehr schlecht (genauer gesagt 1/8192), doch nach jedem Durchspielen steigt dieser. Wenn Sie sich also mehrmals ins Abenteuer stürzen, ändert sich die Einstellung anderer Figuren zu Ihnen oder Sie können Sicherheitstüren öffnen, die Sie zuvor nicht passieren durften. Weiterhin gibt es ein kleines Minispiel, das sich über mehrere Spiel-Durchgänge hinwegzieht. Hier planen und erweitern Sie einen Ameisen-Bau und erhalten dabei Zugang zu neuen Items. Auch die Präsentation ist so eine Sache. Dragon Quarter weist eine sehr endzeitliche Atmosphäre auf. Alles wirkt sehr trist und düster, also durchaus so, wie man sich ein solches Szenario vorstellt. Leider sind die Umgebungen dadurch auch recht eintönig geraten. Woran es hingegen nichts zu mäkeln gibt, ist die hervorragende PAL-Anpassung. Daran sollten sich so manch andere Hersteller ein Beispiel nehmen. Die Rechtschreibung der Bildschirmtexte ist zwar noch etwas fehlerhaft, sie sind aber gut übersetzt. PAL-Balken suchen Sie vergeblich und der 60-Hz-Modus sorgt dafür, dass die Figuren nicht zu träge durch die Gänge schlendern.

    Breath of Fire: Dragon Quarter (PS2)

    Spielspaß
    78 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
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Breath of Fire Dragon Quarter
Breath of Fire: Dragon Quarter
http://www.videogameszone.de/Breath-of-Fire-Dragon-Quarter-Spiel-19355/Tests/Breath-of-Fire-Dragon-Quarter-234120/
14.10.2003
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