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  • Breakdown

    Die Soldaten haben trotz ihrer Waffen keine Chance. Die Soldaten haben trotz ihrer Waffen keine Chance. Fahles Neonlicht blendet Ihre empfindlichen Augen, pochender Kopfschmerz stört Ihre Wahrnehmung. Ein unbekannter Mann beugt sich über Sie und schickt Sie mit nur einem Satz wieder ins Reich der Träume: "Du bist unsere einzige Hoffnung." Eine solche Situation ist wohl gemeint, wenn man von einem "bösen Erwachen" spricht. Doch damit nicht genug: Sie wissen weder wo noch wann noch wer Sie eigentlich sind. Als dann auch noch amerikanische Soldaten das Zimmer stürmen und Sie töten wollen, scheint Ihr Schicksal besiegelt, doch eine mysteriöse junge Frau mit übermenschlichen Fähigkeiten rettet Sie aus der brenzligen Situation. Das klingt vollkommen absurd, fesselt aber schon nach wenigen Minuten.

    Mittendrin
    Ausgerechnet der in letzter Zeit etwas schwächelnde Entwickler Namco präsentiert mit Breakdown einen Ego-Shooter der etwas anderen Art. Wie üblich erleben Sie hier alles durch die Augen des Hauptdarstellers, originell ist aber besonders die Umsetzung. Die Kamera imitiert sehr glaubwürdig die Bewegungen des Kopfes und so bekommen Sie schon nach wenigen Minuten recht bizarre Dinge zu Gesicht. Beispiel gefällig? Ihnen wurden Schlafmittel verabreicht, was Sie benommen durch die Gegend wanken lässt. Ihre einzige Verbündete zeigt keine Scham und steckt Ihnen prompt den Finger in den Hals. Was darauf folgt, sieht man im echten Leben nicht gerade gern und auch die Videospielumsetzung ist kein schöner Anblick. Sie kotzen sich die Seele aus dem Leib, um kurz darauf um Ihr Leben zu kämpfen. Breakdown wirkt von Anfang an fast schon eher wie eine Simulation als ein wie schnöder Ego-Shooter. Dabei dient die rechte Hand als direkte Verbindung zur virtuellen Realität. Sie drückt Türklinken herunter, führt Essen zum Mund und drückt Schalter. Auf Schießereien müssen Sie natürlich nicht verzichten, doch auch hier will Breakdown die ungeschriebenen Gesetze des Genres nicht akzeptieren. Wenn Hauptdarsteller Derrick beispielsweise eine Maschinenpistole aufgenommen hat und eine weitere findet, schnappt er sich lediglich deren Magazin. Unüblich sind auch die Bildschirmanzeigen, denn sie sind weitestgehend gar nicht vorhanden. Wie viel Munition Sie noch mit sich führen, müssen Sie sich schon selbst zusammenreimen. Lediglich Ihre Lebensenergie wird in Form eines kleinen Balkens angezeigt. Kommt es zum Kampf, so ist Vorsicht angebracht. Schon wenige Treffer genügen und der besagte Balken schrumpft rapide. Ein automatisches Zielsystem hilft zwar beim Anvisieren, das macht Sie aber noch lange nicht zur Ein-Mann-Armee. Die Ereignisse des Spiels wirken dadurch wesentlich echter und glaubwürdiger als bei anderen Ego-Shootern. Ebenfalls recht unüblich für dieses Genre sind Nahkämpfe. Aus gutem Grund, schließlich sind Abstände meist kaum einzuschätzen und eine Steuerung ist schwer zu implementieren. Namco versuchte es dennoch - und so, wie es aussieht, erfolgreich. Wenn man die Waffe wegsteckt, lässt Derrick auf Knopfdruck die Fäuste fliegen. Aufwärtshaken und kräftige Tritte lassen Gegner schnell zu Boden gehen; im Verlauf des Spiels sollen neue Combos und Angriffe dazukommen. Als ob das alles nicht schon außergewöhnlich genug wäre, lernt Derrick im Laufe des Spiels zudem magische Angriffe, die neben coolen Effekten auch eine vernichtende Wirkung zur Folge haben. Nicht spielentscheidend, aber ebenfalls der Atmosphäre dienlich ist die gelegentlich auftauchende Möglichkeit, in Gesprächen aus verschiedenen Antworten auszuwählen.

    Triste Optik
    Erwartet uns mit Breakdown also die Mutter aller Ego-Shooter? Das ist selbst nach einer umfangreichen Vier-Level-Demo schwer abzuschätzen, originell ist der Titel aber auf jeden Fall. Einziger Wermutstropfen ist die eher unspektakuläre Grafik. Zwar erfreuen einige nette Effekte das Auge und die Hauptdarsteller glänzen mit ordentlicher Mimik, die Umgebungsgrafik kommt leider bisher noch nicht über das Prädikat "Durchschnittlich" hinaus. Die detailarmen Gänge mitsamt den unspektakulären Texturen erinnern an die wenig aufregenden Innenlevels von Halo. Ein bereits spielbares Außenareal überzeugte dagegen schon mit vielen Details und coolen Skripts. Vielleicht tut sich bis zum Release in diesem Punkt ja noch etwas. In Sachen Atmosphäre und Originalität kann Breakdown es nämlich schon jetzt mit Klassikern wie Half-Life oder Halo aufnehmen.

  • Breakdown
    Breakdown
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    16.06.2004

    Aktuelles zu Breakdown

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12.03.2004
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