Borderlands 2: Kämpfe, Koop, Fazit und Wertung

Test Robert Horn

Borderlands 2 im Test für PS3 und Xbox 360: Schon seit Wochen testen wir den Open-World-Shooter Borderlands 2. Ist Borderlands 2 besser als sein solider Vorgänger? Wir finden vieles, das uns besser gefällt, stoßen aber auch immer wieder auf verschenktes Potenzial.

Die Kämpfe: Das ist kein Kanonenfutter!

Borderlands 2 ist ein Shooter. Auch wenn einige Spielelemente etwas anderes vermuten lassen: Kein Rollenspiel. Kein Action-Adventure. Ein Ego-Shooter. In dem von vorne bis hinten gehörig geschossen wird. Diesen Part erledigt der Titel mit zu erwartender Souveränität. Das Schieß-Gefühl passt, die Gefechte sind schnell, aufregend und teils alles andere als einfach. Die erfreulich unterschiedlichen Gegner (vom gemeinen Banditen über Wildtiere, riesige Würmer, Roboter bis hin zu gigantischen Endbossen) sind oft nicht einfach zu knacken, verfügen über Resistenzen oder Schutzschilde und vollführen geschickte Ausweichbewegungen, um eurem Feuer zu entgehen. Wirklich schlau sind sie allerdings nicht, ab und zu drehten uns Gegner auch mal stur den Rücken zu. Das macht aber nichts, denn durch die schiere Übermacht seid ihr für jedes bisschen Hilfe dankbar.

Borderlands 2 ist nicht einfach, ihr werdet oft ins virtuelle Pandora-Gras beißen. Gerade Gegner mit einem "Badass" im Namen werden euch das ein oder andere Mal gründlich zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Macht nichts, denn Sterben auf Pandora ist keine Schande. Ihr werdet direkt an einer nahen Station wiederbelebt und verliert dabei nur ein wenig Geld. Im Koop kann euch dann natürlich noch der Partner wieder auf die Beine helfen. Sollte sich ein Gegner dennoch als unknackbar herausstellen, hilft es meist, ein paar Stufen mit anderen Quests aufzusteigen. Um Endstufe 50 zu erreichen, braucht ihr übrigens länger: Beim erstmaligen Durchspielen von Borderlands 2 dürftet ihr etwa Stufe 30 erreicht haben, danach geht es im Vault Hunter Modus mit schwereren Gegnern und besserer Beute von vorne los.

Der Koop-Modus: Chaotischer Spaß im Rudel

Wir haben Borderlands 2 bisher (nur) zu zweit im Koop-Modus ausprobiert. Der Grund ist simpel: Das Spiel war noch nicht erschienen, Publisher 2K konnte uns nur zwei Versionen zur Verfügung stellen. Das macht aber nichts, denn auch so konnten wir uns einen guten Überblick machen und ein bestimmtes Fazit ziehen: Gemeinsam mit Kumpels ist Borderlands 2 einen Tick anspruchsvoller (dafür winkt bessere Beute) und vor allem chaotischer. In heftigen Gefechten prasseln so viele Effekte, Explosionen und Zahlen auf uns ein, dass wir manches Mal den Überblick verlieren. Wie das zu viert wird, möchten wir uns gar nicht vorstellen! Etwas ungeschickt finden wir, dass sich Borderlands 2 nicht bemüht, den Loot (also die fallengelassene Beute) fair zu verteilen. Wer schneller aufhebt, gewinnt, so einfach ist das. Andere Spiele lösen das heutzutage weit besser!

Bildergalerie

Wertung zu Borderlands 2 (X360)

Wertung:

86 /10
  1. Seite 1 Borderlands 2 Test: Story, Spielwelt und Missionen
  2. Seite 2 Borderlands 2: Helden, Fähigkeiten, Humor und Waffen
  3. Seite 3 Borderlands 2: Kämpfe, Koop, Fazit und Wertung
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