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Blur (PS3)

Release:
27.05.2010
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Activision Blizzard

Blur-Vorschau: Wir lassen es in der Multiplayer-Beta gewaltig krachen

10.04.2010 09:07 Uhr
|
Neu
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Im Mehrspieler-Beta-Test von Blur sind wir nicht einfach nur für euch Probe gefahren, sondern haben es gewaltig krachen lassen.

Randale: In einem der Spielmodi des Beta-Tests gewann nicht jener Teilnehmer, der als Erstes das Ziel erreichte. Vielmehr siegte derjenige, der am meisten Punkte sammelte, indem er seinen Gegnern mit den Power-ups möglichst häufig zusetzte. Randale: In einem der Spielmodi des Beta-Tests gewann nicht jener Teilnehmer, der als Erstes das Ziel erreichte. Vielmehr siegte derjenige, der am meisten Punkte sammelte, indem er seinen Gegnern mit den Power-ups möglichst häufig zusetzte. Mit Zähneknirschen nahmen die Rennspiel- Fans unter den PS3-Zockern zur Kenntnis, dass Activision den Mehrspieler-Beta-Test des Arcade-Racers Blur exklusiv auf Microsofts Xbox 360 verlagerte. Da das Spiel aber auch für die PS3 erscheint, haben wir für euch bei der Beta mitgemischt. Um die Entwicklung des Spiels kümmert sich Bizarre Creations, ein Studio, das sich vor allem mit der Project Gotham Racing-Reihe auf den Microsoft-Konsolen einen Namen gemacht hat. Blur schlägt jedoch in eine komplett andere Kerbe. Es erwartet euch ein temporeiches Gameplay, bei dem ihr am Steuer lizenzierter Autos nicht nur rast wie der Teufel, sondern eure Gegner auch mit acht verschiedenen Powerups bekämpft. Dazu gehören unter anderem Zielsuchraketen, Nitro-Turbos und Minen.

MARIO KART 2.0
Cockpit: Das Geschwindigkeitsgefühl ist schon in der Außenansicht hervorragend. In der Cockpit-Perspektive wird es schlichtweg atemberaubend. Cockpit: Das Geschwindigkeitsgefühl ist schon in der Außenansicht hervorragend. In der Cockpit-Perspektive wird es schlichtweg atemberaubend. Powerups in Rennspielen sind wahrlich keine neue Erfindung, dennoch bereitete uns Blur im Multiplayer-Beta-Test bereits viel Spaß. Dies lag in erster Linie daran, dass die Powerups nicht zu wuchtig sind und euch und eure Gegner bei einem Treffer nicht komplett aus dem Spiel nehmen. Werdet ihr attackiert, bremst euch dies nur für wenige Sekunden aus. Dadurch geht der rasante Spielfluss nicht verloren. Es lohnt sich zudem immer, bis zum Ende um den Sieg zu kämpfen, auch wenn ihr aussichtslos hinten liegt. Mit dem Shock-Power-up generiert ihr beispielsweise drei EMP-Felder vor dem Erstplatzierten. Das ist sogar möglich, wenn ihr Letzter seid. Es kann daher bis zum Schluss eines Rennens möglich sein, dass ihr noch auf dem Treppchen landet. Maximal dürft ihr drei Power-ups gleichzeitig mit euch führen und zwischen diesen auch hin und her schalten.

EINE FRAGE DES RANGES
Nitro: Ein Turbo darf in einem Arcade-Rennspiel nicht fehlen. Aber auch ohne Boost überzeugte das Geschwindigkeitsgefühl von Blur bereits. Nitro: Ein Turbo darf in einem Arcade-Rennspiel nicht fehlen. Aber auch ohne Boost überzeugte das Geschwindigkeitsgefühl von Blur bereits. Besonders motivierend war im Beta-Test das Ranking-System. Je erfolgreicher ihr in den Rennen abschneidet, desto mehr Fans gewinnt ihr. Damit verbessert ihr euren Rang und schaltet Spielmodi, Strecken und Fahrzeuge frei. In der Vollversion dürft ihr euch bis auf Rang 50 hochleveln, die Beta ging nur bis Stufe 15. Die Grafik von Blur geizt beim genauen Hinsehen mit Details bei den Strecken und Autos, dafür gibt's permanent ein extrem beeindruckendes Effektgewitter zu bestaunen. Am wichtigsten: Während der Beta lief der Großteil der Rennen ohne Lags.

Screenshots aus der Blur-Multiplayer-Beta:

   
Manfred Patrick Reichl
"Power-ups in Rennspielen kenne ich doch schon seit Super Mario Kart (1992) auf dem Super Nintendo, das ist doch alles ein alter Hut", dachte ich mir vor dem Beta-Test. Meine Skepsis wich jedoch schnell, denn das Spielkonzept funktioniert prima. Das Gameplay war superhektisch, rasant, manchmal sogar regelrecht chaotisch. Dennoch hatte ich viel Spaß dabei. Das Balancing der Power-ups sorgt dafür, dass kein Rennen langweilig wird - klasse. Wer die bisherigen Rennspiele des Entwicklerstudios Bizarre Creations von der Xbox kennt, könnte aber zumindest in grafischer Hinsicht enttäuscht sein. Der Wiedererkennungswert der lizenzierten Fahrzeuge ist zwar vorhanden, mit den Modellen in Gran Turismo 5 werden diese aber voraussichtlich nicht mithalten können. Aber Hauptsache, das Ding läuft flüssig.
   
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10.04.2010 09:07 Uhr
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