Bionicle Heroes

Test

Klarer Fall von heldenhaft in den Sand gesetzt!

Erst im Helden-Modus stapeln Sie Legosteinchen so, dass der nächste Abschnitt zugänglich wird. Erst im Helden-Modus stapeln Sie Legosteinchen so, dass der nächste Abschnitt zugänglich wird. Es ist doch interessant zu be­obachten: Ein Jahr lang erscheinen kaum kindgerechte Spiele für die Xbox 360, doch sobald sich das System am Markt etabliert hat, erkennen die Publisher die Gunst der Stunde und liefern auch Abenteuer für die jüngere Zielgruppe. Nach Jagdfieber sind in diesem Monat - wohl nicht zuletzt auch dank des großen Erfolges von LEGO Star Wars II: Die klassische Trilogie - Legosteinchen ein ganz wichtiges Thema.

Eidos springt auf den Lizenz-Zug mit auf und bringt pünktlich zu Weihnachten Bionicle Heroes, einen klötzchengespickten Third-Person-Shooter mit Adventure-Elementen, in den Handel. Als mystischer Held Toa Inika sammeln Sie wundersame Masken, um spezielle Fähigkeiten zu erhalten sowie kleine Rätsel zu lösen, und schießen sich den Weg gegen mehr als 50 unterschiedliche Bionicle-Charaktere frei.

Klingt eigentlich ganz nett, wenn der Spieler nicht durch die hakelige Steuerung und die miese Kameraführung schon von Beginn an so genervt wäre, dass der Controller bald in die Ecke fliegt. Vor allem jüngere Spieler, die an den bekannten Charakteren ihren Spaß haben könnten, sind zusätzlich durch das verwirrende Spiel mit den Masken überfordert.

Wertung zu Bionicle Heroes (X360)

Wertung:

43 /10
Pro & Contra
Es ist immer noch Lego!
Hakelige SteuerungKameraproblemeÜberfrachtetes GameplayFehlendes Tutorial
Fazit

Äußerst lieblos zusammengestecktes Klötzchen-Abenteuer, das auch hartgesottene Lego-Fans kaum begeistern wird.

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