Beyond Good & Evil
Diese komischen Aliens haben es warum auch immer auf Jades Heimatplaneten abgesehen.
Auf dem weit entfernten Planeten Hyllis gerät ein unscheinbares Mädchen mit dem Namen Jade in ein episches Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Der Himmelskörper wird von einer Alienrasse belagert. Nachdem Jade einen Angriff der Feinde erfolgreich abwehren konnte, plagen sie unangenehme Visionen. Zusammen mit der Rebellenorganisation IRIS macht sie sich auf, Licht ins Dunkel aus Verschleierung und Täuschung seitens der Regierung der Bevölkerung gegenüber zu bringen.
Vielseitig talentiert
Michel Ancel, der auch schon Rayman ins Leben gerufen hat, präsentiert mit Beyond Good & Evil einen neuen Genre-Mix, der grafisch sehr gut gelungen ist. Die Hauptfigur Jade ist mit einer Kamera ausgerüstet, die ihr als Einnahmequelle dient: Wenn sie umherstreifende Tiere fotografiert, bekommt sie dafür Geld auf ihrem Konto gutgeschrieben. Um sich ihrer Haut zu wehren, benutzt Jade ihren Aikido-Stab. Und das muss
sie gleich zu Beginn tun, denn nach der hübsch gezeichneten und inszenierten Einleitungssequenz findet sie sich unmittelbar im Geschehen wieder. Diese nahtlose Verbindung zieht sich durch das komplette Spiel. Unterstützung bekommt Jade von Page, der ihr nicht nur im Kampf hilft, sondern auch bei diversen Rätseln. Auf seinem Weg bekommt der Spieler auch die Gelegenheit, mit zahlreichen Vehikeln durch die erstklassigen Umgebungen zu brausen. Für genügend Abwechslung abseits der spannenden Geschichte sorgt auch das eine oder andere Minispiel. Ein sehr interessanter Genre-Mix mit sehr guter Präsentation
und einer ebenfalls sehr guten Grafik kommt hier auf uns zu. Wir dürfen gespannt sein.