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Bayonetta (PS3)

Release:
08.01.2010
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Bayonetta im Test: Sexy, rasant und bombastisch inszeniert - das Over the top-Spiel 2009!

22.12.2009 16:00 Uhr
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Neu
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Sega schickt mir Bayonetta eine ebenso schlagkräftige wie attraktive Helden in den Kampf gegen die Dämonen des Himmels. Da stellt sich die Frage: Wer war noch gleich dieser Dante?!

Japano-Trash
Allein der Intro-Level ist spektakulärer als so manch finaler Bossfight anderer Spiele. Und selbst bei einigen Zwischensequenzen klappten unsere Kiefer nach unten - etwa wenn dem Spieler im Tutorial gezeigt wird, was Bayonetta so alles draufhat. Oder wenn sie im Nonnenkostüm herumspringt und ihr dieses an Po und Brüsten aufgeschlitzt wird. Ähnlich prekär ist eine Szene, in der die Hexe ein Tanzduell gegen eine vermeintliche Doppelgängerin ausführt - inklusive Bewegungsabläufe und Kamerafahrten, wie man(n) sie sonst nur aus Pornofilmen kennt. Hier ist wirklich alles over the top. Sogar der Soundtrack verwehrt sich gängigen Genre-Normen. Die jazzigen bis poppigen Stücke stehen im krassen Kontrast zum Spielgeschehen, unterstreichen aber das Tempo. Genau das ist jedoch auch der Grund, warum das Spiel nicht bei jedem gut ankommt. Kollege Küchler ist das Spektakel zu bunt, zu überladen und zu japanisch, Sebastian Stange hingegen ist begeistert von dem Mut, den Platinum Games hier beweist. Bayonetta soll keine Erwartungen erfüllen, sondern einfach anders sein als andere Spiele, die nach dem drölfzigsten Ableger nichts Neues mehr zu bieten haben. Und das ist den Entwicklern voll und ganz gelungen.

Grafikvergleich: Xbox 360 gegen Playstation 3
Bayonetta-Grafikvergleich: Playstation 3 (oben) gegen Xbox 360 (unten). Bayonetta-Grafikvergleich: Playstation 3 (oben) gegen Xbox 360 (unten). In der japanischen Videospielzeitschrift Famitsu heimste Bayonetta die Höchstwertung 40 von 40 möglichen Punkten ein - allerdings nur für die Xbox-360-Fassung. Die PS3-Version bekam "lediglich" 38 von 40 Punkten. Grund hierfür ist die angeblich mangelhafte Portierung, die nicht von Platinum Games selber, sondern von Sega übernommen wurde. Wir wollten das selbst überprüfen und haben die Xbox-360- und die PS3-Version einem Direktvergleich unterzogen. Ergebnis: Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Wie ihr an den Screenshots des Eiserne-Jungfrau-Foltermoves an einer identischen Spielstelle seht, ist die PS3-Fassung hauptsächlich etwas kontrastärmer, die Farben also nicht so kräftig. Habt ihr nicht gerade beide Konsolenumsetzungen parallel laufen, ist das der einzige Unterschied, den auch das ungeschulte Auge erkennt. Da das Spiel auf beiden Konsolen mit 60 Bildern pro Sekunde irre rasant ist, fällt die leichte Treppchenbildung an Details wie Bayonettas Schmuck bei der PS3-Version fast nicht auf. Das gilt auch für die Texturen, die auf der 360 etwas knackiger sind. Dafür sind die Anzeigen auf der PS3 sogar etwas schärfer dargestellt als auf der Microsoft- Konsole. Mit einem Problem haben aber beide Versionen zu kämpfen: Bei schnellen Kamerabewegungen kommt es zu Tearing. Bei dieser Bildstörung werden nicht alle Teile des Bildes zeitgleich aktualisiert, wodurch dieses zerrissen wirkt. Weitere Bildervergleiche findet ihr in unserem großen Bayonetta-Grafikvergleich zwischen Xbox 360 und Playstation 3.

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Bildergalerie zum Bayonetta-Test

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
88 %
Leserwertung
(1 Vote):
89 %
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
7/10
8/10
-/10
Sieht nur auf den ersten Blick aus wie ein Button-Masher. Das Kampfsystem ist super.
Die „Non-Stop-Climax-Action“ hat auch eine übersättigende Wirkung.
Die Inszenierung muss man zwar mögen, aber sie ist auf jeden Fall völlig abgedreht.
Die Story ist banal, durchschaubar und durch Textdokumente eher lahm erzählt.
Ein Superlativ jagt den nächsten. Sogar normale Kämpfe sind absolut over the top.
Die Ladebildschirme sind zwar interaktiv, die Ladezeiten aber arg lang (PS3).
   
Christian Schönlein
"Jeder Level fühlt sich an wie das Grande Finale! "
Auf Bayonetta habe ich mich mehr gefreut als auf God of War 3. Objektiv betrachtet kommt die Sexy Hexy vielleicht nicht an den Kriegsgott heran, aber nach zwei epischen Abenteuern mit dem halbnackten Hünen brauch ich was Frisches und Unverbrauchtes. Bei Bayonetta wird mir davon so viel geboten, dass ich das Pad gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Beim ersten Durchgang auf der 360 dachte ich mir um 2 Uhr nachts: „Oh, letzter Level! Gut, den spielste jetzt noch, dann biste durch.“ Aber dann kam noch ein vermeintlich letzter Abschnitt. Und noch einer. Und noch einer. Fertig war ich dann erst um halb sieben in der Früh. Jeder Level fühlt sich an wie das Grande Finale! Bei so vielen Highlights stellt sich aber auch irgendwann eine Übersättigung ein. Welche Bossfights waren die coolsten? Äh ... vergessen. Gut, dass ich die Erinnerung mit der PS3-Fassung auffrischen durfte. Und obwohl ich alles schon kannte, hat mich auch die PS3-Version nicht losgelassen.
   
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22.12.2009 16:00 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2010 18:42 Uhr
Ich kann nur eines sagen: Ein Traum Bssssssss
Benutzer
Bewertung: 0
02.01.2010 14:48 Uhr
Ich finds auch voll geil. Am Mittwoch erhalten. Und jetzt bin ich auf der Isle de Sol. Das wird wohl
das erste Spiel, das ich mehrmals durchzocken werde.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
01.01.2010 19:23 Uhr
ich finde das spiel einfach nur HAMMERGEIL