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  • Battlefleet Gothic: Armada  im Test - Knalliges Weltraum-Schiffeversenken mit Testvideo Updated
    Quelle: PC Games

    Battlefleet Gothic: Armada: im Test - Knalliges, aber inhaltlich durchwachsenes Weltraum-Schiffeversenken plus Testvideo

    Das Tabletop-Universum Warhammer 40k ist seit Jahren mit diversen Videospielablegern vertreten. Strategiefans bekamen etwa mit der Reihe Dawn of War hervorragende Kost geboten. Mit Battlefleet Gothic: Armada gesellt sich eine weitere Adaption dazu. Was den Entwicklern Tindalos Interactive dabei gut gelungen ist und wo sie schlichtweg danebenhauen, erfahrt ihr im ausführlichen Test.

    In Battlefleet Gothic: Armada schlagt ihr zahlreiche Echtzeitschlachten mit eurer wachsenden Raumschiffflotte im Warhammer 40k-Universum. Der Spielumfang fällt dabei ordentlich aus. Als Einzelspieler stürzt ihr euch in eine vier Kapitel umfassende Kampagne, die euch je nach Spielstil schon mal rund 15 Stunden beschäftigt. Dazu gibt's einen Skirmish- und Mehrspieler-Modus mit den vier spielbaren Fraktionen Imperiale Flotte, Chaos, Ork-Piraten und Eldar-Korsaren. Gefechte lassen sich dabei 1 gegen 1 oder 2 gegen 2 bestreiten. Im Missionsangebot stehen sieben Schlachtszenarien, wahlweise als Angreifer oder Verteidiger spielbar. Gemäß der Vorlage für Battlefleet Gothic: Armada zieht ihr mit schwer bewaffneten Raumpötten verschiedener Klassen ins Gefecht. Zu den verfügbaren Modellen zählen Fregatten, Zerstörer, leichte Kreuzer, Kreuzer, Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe.

    07:03
    Battlefleet Gothic: Armada im Test-Video

    Optik und Stimmung sind Warhammer 40k pur

          

    Egal, ob ihr euch in Battlefleet Gothic: Armada für Kampagne oder Einzelszenarien entscheidet, wer sich auch nur ein Fünkchen mit der Thematik Warhammer 40.000 beschäftigt hat, wird seine helle Freude haben. Die Schiffsmodelle der verschiedenen Fraktionen sehen prima aus und punkten mit zahlreichen Details. Die eingesetzte Unreal Engine 4 sorgt zudem für schicke Explosionen und schöne Effekte auf den Weltraumschlachtfeldern. Die musikalische Untermalung dazu passt hervorragend: Donnernde Trommeln, orchestrale Kirchenmusik und Choräle sorgen für die richtige Atmosphäre. Allerdings nutzt sich die Musik recht schnell ab, da es leider nur wenige Stücke gibt und sich dadurch schnell Wiederholungen ergeben.
    Die fetten Explosionen im Spiel sind spektakulär inszeniert und mit satten Soundeffekten untermalt. Battlefleet Gothic: Armada - Die fetten Explosionen im Spiel sind spektakulär inszeniert und mit satten Soundeffekten untermalt. Quelle: PC Games Sprachlich bekommt ihr eine gelungene, aber leider nur englische Vertonung zu hören. Immerhin sind die deutschen Bildschirmtexte ganz gut übersetzt, hier und da sind dabei allerdings kleinere Fehler zu verzeichnen. Dafür sind die Begriffe einzelner Schiffskomponenten für Kenner der Vorlage sicher ein Genuss. Bei den Orks beispielsweise schmunzeln wir über "Ächt große Wummen" oder "Aufmotza-Deflekta-Schild vonne Schraubaz" und natürlich ist auch der obligatorische "WAAAGH"-Kriegsschrei enthalten. An Bord der Chaos-Schiffe finden wir dagegen Insassen wie etwa Tech-Ketzer, Kultisten und Finstere Navigatoren vor. Für jede Fraktion gibt's sogar ein eigenes Menü-Design.

    Chaos im Gothic-Sektor: Die Kampagne von Battlefleet Gothic: Armada

          

    Wie bei der Tabletop-Vorlage dreht sich auch die Kampagne im PC-Spiel um den so genannten Gothic-Krieg im 40k-Universum. Der Champion der Chaosgötter, Abaddon der Vernichter, ist der Anführer der Chaos Space Marines und begibt sich auf den (12.) Schwarzen Kreuzzug, um eine Invasion im Gothic-Sektor durchzuführen. Ihr übernehmt dabei die Rolle der menschlichen Verteidiger. So verkörpert ihr den jungen Admiral Spire als Mitglied der Imperialen Flotte. Die in vier Kapitel unterteilte Kampagne ist in Spielzüge gegliedert. Pro Zug steht euch eine begrenzte Anzahl Einsätze zur Verfügung. Außer den Story-Missionen könnt ihr so noch optionale Nebeneinsätze bestreiten. Neben den Chaos-Truppen müsst ihr euch zusätzlich der Bedrohung durch die Eldar- und Ork-Fraktion erwehren. Vor jeder Schlacht stellt ihr eure Flotten in der Werft zusammen, dabei steht euch stets eine unterschiedliche Zahl an Flottenpunkten zur Verfügung, die ihr für vorhandene Schiffstypen ausgebt. Wie ihr eure Flotte zusammenstellt, entscheidet ihr dabei selbst. Mit den Einstellungen Leicht, Normal, Schwer und Heldenhaft stehen euch gleich vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Obendrein lässt sich auch jeweils ein "Ironman-Modus" - im Spiel konsequent in Eisenmann-Modus übersetzt - aktivieren. Dabei lassen sich dann keine eigenen Spielstände anlegen.

    Anhand gezeichneter Zwischensequenzen bekommen wir die Story der Kampagne präsentiert. Battlefleet Gothic: Armada - Anhand gezeichneter Zwischensequenzen bekommen wir die Story der Kampagne präsentiert. Quelle: PC Games Die Kampagnenidee ist an und für sich ganz erfrischend: Der Gothic-Sektor im Spiel ist in sieben Cluster unterteilt, die nach und nach freigeschaltet werden. Jedes dieser Gebiete enthält zahlreiche Welten, die von den feindlichen Fraktionen eingenommen werden können. Sobald ihr einen Planeten verliert, wirkt sich das spielerisch aus. So steigen dann beispielsweise eure Reparaturkosten und ihr erhaltet weniger Ruhm für geschlagene Schlachten. Ruhm ist jedoch wichtig, da ihr damit eure Flotte verbessert. Die Kampagne sieht vor, dass ihr nach jedem Zug weitere Welten verliert. Um die negativen Auswirkungen möglichst zu minimieren, gibt es in der Kampagne pro Zug auch optionale Nebeneinsätze. Damit lassen sich verlorene Welten wieder zurückerobern. Die im Grunde spannend klingende Idee entpuppt sich im Verlauf der Kampagne aber als zähes Wiederholungsspiel, da es nur eine Handvoll verschiedener Missionsszenarien gibt, die außerdem 1:1 den vorhandenen Skirmish- und Mehrspielerszenarien entsprechen. Ein Teil dieser Missionen ist dann auch noch für die Story-Missionen recycelt, nur eben mit Dialogen gewürzt. Schade, hier hätten wir uns ruhig mehr Abwechslung und Entscheidungen im Handlungsgeschehen gewünscht. Lediglich im letzten Kampagnenabschnitt gibt es ein paar solcher Entscheidungsmöglichkeiten.

    Die Missionen schlagt ihr unentwegt mal als Angreifer, mal als Verteidiger. Ihr absolviert Kreuzerschlachten, müsst Daten sichern, ein Zielschiff ausschalten, eine Station zerstören oder halten, ein Planetenbombardement durchführen beziehungsweise verhindern, einen Konvoi sichern oder zerstören und eine Blockade halten oder brechen. Der Ablauf dieser Einsätze läuft leider immer gleich ab und offenbart zudem eklatante Gameplay-Schwächen. Ein ganz großes Problem stellen dabei unserer Meinung das Balancing und die Zufallsmechaniken dar. Zur Veranschaulichung soll ein optionales Meuchelmord-Szenario dienen: Wir sollen einen Eldar-Korsaren ausschalten und haben dafür gerade mal drei Minuten Zeit. Dummerweise sind die Eldar in der aktuellen Version des Spiels (Stand 25.04.2016) komplett übermächtig. Sie besitzen die schnellsten Schiffe und so dauert es schon mal gut eine Minute, bis wir auf dem Schlachtfeld überhaupt nahe genug an unser Ziel gelangen, um Aktionen auszuführen. Anstatt klug arrangierter Taktik bestimmt daher Hektik das Missionsgeschehen. Auch beim Datenbergungs-Szenario stehen euch nur rund drei Minuten zur Verfügung, bevor das Zielobjekt in den Warp hüpft - ärgerlich. Immerhin reden wir von einem Setting, in dem kilometerlange Schlachtschiffe gemächlich durchs All dümpeln und eigentlich sorgsam und in Ruhe arrangierte Taktikzüge das Spiel bestimmen sollen.


    Reichlich Nerven hat uns auch das Bombardement-Szenario gekostet. Hier ist nicht die Zeit, sondern der Zufall das Problem. Als Verteidiger etwa gilt es, drei dieser Bombardements zu verhindern. Auf dem Spielfeld erscheint nach einer gewissen Zeit das erste Bombardement-Zielfeld per Zufall. Wenn man Pech hat, ist man mit seinen Schiffen so weit weg davon, dass man Null Chance hat, es vor dem Gegner zu erreichen, geschweige denn, ihn zu vernichten. Als Angreifer muss man lediglich das jeweilige Zielfeld mit einem Schiff erreichen. Da man vor jedem Missionsbeginn in einem Szenario seine Schiffe auf einer Startlinie am Spielfeldrand aufstellt und keinerlei Information über Gegnerpositionen hat, kann man auch hier das Pech haben, völlig ins Klo gegriffen zu haben. Nicht viel besser sieht es diesbezüglich beim Konvoi-Einsatz aus. Viele der Nebeneinsätze liefen daher im Test auf Dauer zu frustrierenden Try-and-Error-Aktionen hinaus. Deutlich mehr Spaß lieferten die Kreuzerschlachten, die Blockade-Kämpfe und Stations-Gefechte, die ohne einen so engen Zeitrahmen daherkommen. Reichlich Spannung bieten zudem die wenigen, speziell designten Storymissionen. Dabei orientiert sich Entwickler Tindalos Interactive auch schön an der Tabletop-Vorlage. So gilt es beispielsweise auch, zwei für den Gothic-Krieg wichtige Artefakte zu sichern. Wenn ihr die Schlachten um die Hand der Finsternis und das Auge der Nacht verliert, ist die Kampagne zwar nicht vorbei, aber ihr müsst spielerische Nachteile hinnehmen, beispielsweise, dass die Chaos-Fraktion mehr Planeten einnimmt. Somit ist man stets motiviert, eine Schlacht definitiv zu gewinnen. Ebenfalls gefallen haben uns die schick gezeichneten Zwischensequenzen zwischen den einzelnen Zügen. Zwar werden die darin enthaltenen Charaktere nicht groß eingeführt, doch die stets spürbare Düsternis und Brutalität des Warhammer 40k-Universums halten uns bei Laune.
    Dank der eingesetzten Unreal Engine 4 punktet das Strategiespiel mit schicker Optik und gelungenen Effekten. Battlefleet Gothic: Armada - Dank der eingesetzten Unreal Engine 4 punktet das Strategiespiel mit schicker Optik und gelungenen Effekten. Quelle: PC Games

    Battlefleet Gothic: Armada - Startaufstellung, fertig, los

          

    Vor einer Schlacht habt ihr in der Aufstellphase Zeit, eure Schiffe zu platzieren und taktische Voreinstellungen zu definieren. So legt ihr fest, ob eure Einheit automatisch angreifen oder ob es Frontalangriff beziehungsweise Breitseitenangriff priorisieren soll. Darüber hinaus lässt sich bestimmen, in welcher Entfernung sich das gewählte Schiff aufhalten soll; Enter-, Kurze, Mittlere und Große Reichweite stehen zur Wahl. Zusätzlich lassen sich Parameter wie Angriffsseite und Zielfokussierung einstellen. Jede Entscheidung lässt sich im laufenden Gefecht anpassen und neu bestimmen. Wer auf den ganzen Kleinkram keinen Bock hat, klickt einfach auf die Schaltfläche "Automatischer Einsatz". Ratsam ist das aber nicht, da das Ergebnis unserer Meinung nach nicht optimal ausfällt. Das gilt in gleicher Weise für die automatische Angriffsfunktion, da die KI dann zwar ein Ziel attackiert, dabei aber keinerlei taktische Winkelzüge in puncto Stellungswechsel vornimmt. Auch von der Möglichkeit, Fertigkeiten per Mausrechtsklick automatisch anwenden zu lassen, sollte man besser nicht Gebrauch machen.

    In der Aufstellphase platzieren wir unsere Einheiten und legen taktische Voreinstellungen fest. Battlefleet Gothic: Armada - In der Aufstellphase platzieren wir unsere Einheiten und legen taktische Voreinstellungen fest. Quelle: PC Games Das Gameplay in Battlefleet Gothic: Armada ist vielmehr darauf ausgelegt, dass ihr als Admiral selber Hand an die vielen Steuerschräubchen legt, um taktisch erfolgreich zu sein. Im Gefecht ist hierfür der jederzeit wählbare Zeitlupenmodus ein wahrer Segen. Nur so lässt sich halbwegs übersichtlich agieren. Es gilt stets, den richtigen Kurs einzuschlagen, um den Gegner auszumanövrieren und euch entsprechend eurer Bewaffnung und Fertigkeiten optimal in Stellung zu bringen. Wer auf Torpedos setzt, muss beispielsweise deren Flugbahn mit der Geschwindigkeit des Ziels abschätzen und ähnlich einer U-Boot-Simulation entsprechend weit vorhalten. Das gilt auch für Flächeneffekte wie etwa den verschiedenen Bombenfeldern, die sich Gegnern vor den Bug setzen lassen. Passend dazu blendet das Spiel immer entsprechende Linien und Flächen ein, um Reichweite, Schusswinkel etc. besser einschätzen zu können.

    Auch beim gewählten Ziel gibt es einige Details zu beachten. Wer seinen Gegner mit einem Linksklick per Maus anvisiert, bekommt auch das entsprechende Schiffs-Informationsfeld angezeigt. Darin lässt sich etwa die Zielpriorisierung einstellen und ihr habt obendrein die Möglichkeit, Systemkomponenten wie etwa Generatoren, Waffen, Triebwerke, Deck als Ziel festzulegen. Das hört sich nicht nur nach einer wahren Mikromanagement-Orgie an, sondern spielt sich auch so. Leicht gemacht wird euch hierbei nix - das mag Experten und Puristen sicher freuen, Einsteiger sind damit aber eher erst mal komplett überfordert.

    Breitseiten, Torpedosalven, Entermanöver und Feature-Überfrachtung

          

    Wenn man erst mal genügend Zeit hat, mit seiner individuell zusammengestöpselten Flotte die gegnerischen Schiffe auszumanövrieren und sich taktische Vorteile zu erarbeiten, spornt das enorm an. Spielraum dafür ist zur Genüge vorhanden. So finden sich auf den 2D-Schlachtfeldern etwa Nebelfelder, um sich dort zu tarnen. Asteroidenfelder können Schiffe schädigen, ebenso wie fies platzierter Minenfelder. Der taktische Anspruch steigt insgesamt mit zunehmender Ausstattung eurer Flotte an, offenbart dabei aber auch allerlei Stolpersteine.

    Das beginnt schon bei der grundsätzlichen Schiffswahl. Für jeden Typ gibt es in der Werft unterschiedlich ausgestattete Exemplare. Es gibt Breitseitenbewaffnung, nach vorne gerichtete Torpedowerfer, Bug-Lanzen, Start- und Landebuchten für Jäger- und Bomberstaffeln. Bei den einzelnen Waffensystemen gilt es, die Werte für Feuerrate, Schaden, Reichweite, kritische Trefferchance und Feuerwinkel zu verinnerlichen. Jedes Schiff greift im Gefecht auf eine Auswahl an Befehlsmanövern zu. Das können beispielsweise Entermanöver, Spezialattacken und Not-Reparaturen sein, die im richtigen Moment angewendet über Sieg und Niederlage entscheiden können. Doch damit sind wir erst am Anfang der Dinge, die ihr als Schiffsadmiral in Battlefleet Gothic: Armada zu beachten habt.
    In der Werft managen wir unser Flottenarsenal, kaufen Upgrades, Schiffe, Fertigkeiten und führen Reparaturen durch. Battlefleet Gothic: Armada - In der Werft managen wir unser Flottenarsenal, kaufen Upgrades, Schiffe, Fertigkeiten und führen Reparaturen durch. Quelle: PC Games Eure Schiffe und deren Kapitäne steigen mit der Zeit im Level auf. Ihr erhaltet neue Slots für eure Flotte, Perks für eure Crew und mit dem erworbenen Ruhm lassen sich Upgrades und Fertigkeiten kaufen. Für jedes Schiff stehen 24 Upgrades zur Verfügung, unterteilt in Triebwerke, Generator, Deck, Rumpf und Bewaffnung. Dazu kommen 24 mögliche Fertigkeiten, die euren Spielstil entscheidend beeinflussen. Weitreichende Bomben sind da etwa im Angebot, Mini-Warp-Sprünge, Not-Schilde, Sonden-Scanner und etliches mehr. Wo und wie ihr die ganzen Upgrades an eurer Flotte platziert, ist übrigens fest vorgegeben.

    Im Crewfenster entdeckt ihr sieben Besatzungsklassen, die sich jeweils in drei Stufen aufwerten lassen. Ein verbesserter Meisterschütze etwa erhöht die kritische Trefferchance, Servitoren reduzieren die Abklingzeit der Fertigkeiten, ein imperialer Kommissar reduziert die Chance auf Meuterei. Bitte was? Richtig gelesen, als wäre Battlefleet Gothic: Armada bis hier noch nicht kleinteilig genug, gibt's noch weitere Details, zu denen auch die Meuterei zählt. Wenn eines eurer Schiffe im Gefecht zu sehr beschädigt wird, kann es zur Meuterei kommen und das Schiff versucht dann, in den Warp zu entkommen. Ihr habt dann ein kurzes Zeitfenster, um den Kapitän des abtrünnigen Schiffs zu exekutieren. Dann bleibt das Schiff zwar im Gefecht, verliert aber den unter Umständen schon hochrangigen Kapitän, der nachfolgend zwangsweise durch ein Greenhorn der Stufe 1 ersetzt wird.

    Jede Fraktion hat ihr eigenes Werft-Design, hier die Chaos-Fraktion. Battlefleet Gothic: Armada - Jede Fraktion hat ihr eigenes Werft-Design, hier die Chaos-Fraktion. Quelle: PC Games Schwer beschädigte Schiffe oder zerstörte Schiffe sind zudem mit einem Reparaturmalus belegt. Entweder müsst ihr ein bis zwei Runden warten, bis ihr betroffene Schiffe wieder einsetzen könnt oder ihr investiert Ruhmpunkte in schnellere Reparatur. Bei Schiffen, die sich in den Warp flüchten, besteht obendrein eine gewisse Chance, dass diese im Warp verloren gehen. Das lässt sich verbessern, indem man beispielsweise bei der Crew den Navigator verbessert. Ihr seht schon, Battlefleet Gothic: Armada ist kein Spiel für ungeduldige Naturen, die mal eben schnell ein unkompliziertes Feierabend-Strategie-Ründchen drehen wollen. Wer jedoch darauf steht, in penibler Kleinarbeit an seinen Schiffen herum zu tüfteln, darf sich die Hände reiben. Auf der nächsten Seite des Tests gehen wir auf weitere Features des Spiels ein, ziehen unser Fazit und vergeben eine finale Spielspaßwertung.

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Battlefleet Gothic: Armada
Battlefleet Gothic: Armada: im Test - Knalliges, aber inhaltlich durchwachsenes Weltraum-Schiffeversenken plus Testvideo
Das Tabletop-Universum Warhammer 40k ist seit Jahren mit diversen Videospielablegern vertreten. Strategiefans bekamen etwa mit der Reihe Dawn of War hervorragende Kost geboten. Mit Battlefleet Gothic: Armada gesellt sich eine weitere Adaption dazu. Was den Entwicklern Tindalos Interactive dabei gut gelungen ist und wo sie schlichtweg danebenhauen, erfahrt ihr im ausführlichen Test.
http://www.videogameszone.de/Battlefleet-Gothic-Armada-Spiel-55170/Tests/Review-zum-Warhammer-40k-Spektakel-1193547/
27.04.2016
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