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Battlefield: Bad Company (Xbox 360)

Release:
03.09.2009
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Battlefield: Bad Company

08.05.2008 17:19 Uhr
|
Neu
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Gleich zu Beginn der Spiel-Session in den DICE-Studios stellt Producer Patrick Bach klar: "In Bad Company geht es nicht um Ruhm oder Ehre, sondern um Humor und um die Jagd nach Gold". Im Ego-Shooter Battlefield: Bad Company steuern Sie einen Neuling in einem vierköpfigen Söldnertrupp. Der Umgangston zwischen den Soldaten fällt entsprechend rau aus. Da wird gerne mit einem Tritt in den Allerwertesten gedroht, wenn einer der Jungs nicht richtig spurt. Die Frotzeleien sollen gerade im Verlauf der Geschichte einen großen Teil der Zwischensequenzen und des Charmes von Bad Company ausmachen. Grafisch überzeugte uns das Spiel sofort: Die Areale wirken abwechslungsreich. Die Explosionen knallen und besonders Musik und Effekte jagten uns Schauer über den Rücken.

Wie ein Schweizer Käse

Bislang zeichnete sich die Battlefield-Serie mehr durch ihre grandiosen Mehrspieler-Modi denn durch packende Solo-Missionen aus. Bei unserem Studiobesuch konnten wir erstmals einen kompletten Auftrag von Bad Company durchspielen. Nicht nur die gelungene Technik, sondern auch die Dramatik und der Facettenreichtum des Levels überraschten uns.
Wir starteten mit unserem Trupp im klassischen Häuserkampf. Auffällig: Mit dem Granatwerfer sprengt man formschöne Löcher in sämtliche Gebäude. Bei der Darstellung der Bruchstellen haben die Entwickler ein wenig gemogelt. Die Zerstörung beschränkt sich stets nur auf Teile der Häuser. Schossen wir etwa auf eine Tür, ging diese zwar zu Bruch, aber der Rahmen blieb unbeschädigt.
Trotz aller Granateneinschläge bleiben die tragenden Säulen sowie das Treppenhaus dieses Gebäudes stehen. Trotz aller Granateneinschläge bleiben die tragenden Säulen sowie das Treppenhaus dieses Gebäudes stehen.
Dennoch sorgt das Zerstörungs-Feature für neue Möglichkeiten: Gut geschützte Gegner können nun problemlos aus ihrer Deckung herausgebombt, neue Durchgänge geschaffen werden. Nach einem größeren Angriff sehen die Dörfer aus wie ein Kriegsgebiet. Praktisch: Wir heilen unsere Spielfigur mithilfe von Adrenalinspritzen. Im Solo-Modus trägt der Soldat unendlich viele Kanülen. "Wir wollten für ein durchgängiges Spielerlebnis sorgen. Nichts ist frustrierender, als eine Stelle immer und immer wieder zu wiederholen", erklärt uns Patrick Bach. Ob es auch eine Limitierung der bislang unendlich vorhandenen Artillerieschläge geben wird, steht noch nicht fest.

Vier gewinnt?

Unsere vier Kameraden blieben während des Probespielens erstaunlich blass. Sie hielten sich eher im Hintergrund, werden aber in der Vollversion für die notwendige Rückendeckung sorgen. Allerdings ist es nicht möglich, sie zu kommandieren wie etwa in Rainbow Six: Vegas 2. Sie können leider auch keines der vielen Fahrzeuge steuern, sondern klemmen sich lediglich hinter die Geschütze. "Der Spieler ist Teil eines Teams und dazu ein Neuling. Da wäre es unlogisch, wenn er seine erfahrenen Kameraden durch die Gegend scheucht", rechtfertigt sich Patrick Bach.
Überall fliegen die Fetzen und jederzeit können Gegner durch ein gesprengtes Loch brechen. Überall fliegen die Fetzen und jederzeit können Gegner durch ein gesprengtes Loch brechen.
Die angesprochenen Fahrzeuge wie etwa Boote, Humvees oder Panzer steuern sich gewohnt flott. Mit einem Tastendruck wechseln wir die Position im Vehikel und greifen zum MG. "An dem Verhalten der Kameraden arbeiten wir derzeit noch. Wir versuchen einen gesunden Mittelweg zu finden. Schließlich sollen sie nicht zu passiv sein, aber sie dürfen dem Spieler auch nicht die ganze Arbeit abnehmen", erklärt uns der Producer. Insgesamt aber wusste die einstündige Mission mit Nonstop-Action und vielen spannenden Momenten zu überzeugen. Wir sind gespannt, ob die versprochene Hintergrundgeschichte mit anderen Shootern mithalten kann.

Der große Goldrausch

Am zweiten Tag der Präsentation stand ein ausgiebiges Mehrspieler-Duell mit Journalisten und DICE-Mitarbeitern auf dem Programm. "Battlefield: Bad Company wird über insgesamt acht Karten verfügen und mit bis zu 24 Möchtegern-Rekruten spielbar sein. Überraschend: Es wird lediglich einen Mehrspieler-Modus - "Gold Rush" genannt - geben. Patrick Bach macht deutlich: "Wir wollten, dass sich die Spieler wirklich auf einem Spielmodus konzentrieren!" Bei "Gold Rush" muss eine Partei ihr Gold verteidigen, während die andere Seite angreifen und die Kisten sprengen muss. Jedes Mal, wenn ein Schatz erobert wurde, wird ein weiterer Teil der Karte mit neuen Gebäuden, Fahrzeugen und Schauplätzen aufgedeckt.

Wie schon in Battlefield: Modern Combat haben Sie die Wahl zwischen fünf Soldatenklassen (Assault, Support, Demolition, Recon, Specialist). Jede Gruppe besitzt ihre eigenen Waffengattungen und zusätzliche Gegenstände. Der Assault-Soldat beispielsweise trägt den Granatwerfer und die aus dem Solo-Modus bekannten Spritzen bei sich. Extras wie etwa der Artilllerie-Angriff werden mit zunehmender Spielerfahrung freigeschaltet.

Die präsentierte Karte trägt den Namen "Ascension" und ist auf Infanteriegefechte ausgelegt. In engen Häuserschluchten und düsteren Klöstern fliegen uns die Granaten und Raketen im Sekundentakt um die Ohren. Dank der zerstörbaren Gebäude ist das Verschanzen für Scharfschützen nahezu unmöglich. Auffällig: Die Bomben des Granatwerfers sind gegen Soldaten sehr ineffektiv und hinterlassen kaum Schaden. "In solchen Situationen muss der Spieler zur Splittergranate greifen." Gefallene Zocker können sich wahlweise in der eigenen Basis oder beim Squad - also direkt an der Front - respawnen lassen.

Moderation
08.05.2008 17:19 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.06.2008 12:23 Uhr
Sollte es nicht irgendwie Coop geben?