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  • Battle Engine Aquila

    Unten rechts lässt sich auf der Landkarte die Frontlinie ausmachen: Rot ist der Feind! Unten rechts lässt sich auf der Landkarte die Frontlinie ausmachen: Rot ist der Feind! Gewisse Parallelen zu unserer Erde sind gewiss nicht abzustreiten. Nur sind die hochtechnisierten Bewohner des fernen Planeten, auf dem Battle Engine Aquila spielt, bereits einen Schritt weiter: Durch ständigen Raubbau und die Folgen von Umweltverschmutzung hat der Treibhauseffekt die Polkappen schmelzen lassen. Der gesamte Planet versank im Wasser und heute ragt nur noch eine kleine Anzahl von Inseln aus den Fluten. Bei dem unausweichlichen Krieg zwischen den beiden seit Urzeiten verfeindeten Völkern kommen Sie nun ins Spiel. Als Pilot des waffenstarrenden und mit Flugsystemen ausgestatteten Mechs Aquila treten Sie auf der Seite der Forseti zum Kampf an.

    KRIEG MIT ALLEN MITTELN
    Auf insgesamt zwölf Inseln wird bei Battle Engine Aquila eine Materialschlacht sondergleichen ausgetragen. Das gegnerische Volk der Muspell verfügt nämlich über eine äußerst intakte Kriegsmaschinerie, die bei einigen Missionen eindrucksvoll zur Schau gestellt wird. Es ist wirklich bemerkenswert, wie viel manchmal auf dem Bildschirm los ist. Abfangjäger und Bomber bevölkern den Himmel, während Panzer, Mechs und Bodentruppen für eine Verschiebung der Frontlinie sorgen. Diese Linie wird Ihnen jederzeit auf einer kleinen Landkarte unten rechts angezeigt und auch Funkbefehle vom Oberkommando sind von der Entwicklung der Front abhängig. Das bedeutet, Ihre Kampfhandlungen wirken sich aktiv auf das Spielgeschehen und den weiteren Verlauf der Mission aus. Insgesamt verteilt sich der Krieg auf 25 Missionen, wobei Sie durch Erfüllung aller Nebenziele nochmals 15 Variationen bestimmter Aufträge freischalten können.

    STAHLKOLOSS
    Ihr etwa 15 Meter großes Arbeitsgerät lässt sich nach dem zweiten Szenario in drei unterschiedlichen Konfigurationen betreiben. Die Auswahl beeinflusst Flugverhalten, Waffensysteme sowie die Wendigkeit auf dem Boden. Vor jeder Mission bekommen Sie mitgeteilt, welche Aufgaben zu erfüllen sind. Achten Sie aber auf Funkmitteilungen: Wenn beispielsweise eine Staffel Bomber anrückt, sollten Sie den eigenen Abfangjägern unbedingt helfen. Oftmals ist nämlich beim Verlust des Basisschiffs auch die Mission gescheitert. Die taktischen Komponenten heben BEA aus der Masse der Actionspiele heraus und sorgen für ansprechende Spieltiefe. Das Geschehen können Sie dabei aus der Ego-Ansicht verfolgen. Per Knopfdruck wechselt die Kampfmaschine vom Lauf- in den Flugmodus. Achten Sie aber beim Fliegen auf die blaue Energieanzeige! Ist diese verbraucht, sackt der Koloss unaufhaltsam dem Erdboden oder der Wasseroberfläche entgegen. Während ein ungebremster Aufschlag auf festem Grund lediglich grüne Lebensenergie kostet, hat eine Wasserlandung tödliche Folgen - Aquila kann nämlich nicht schwimmen! Übrigens sollten Sie stets ein Auge auf Ihren Munitionsvorrat werfen und bei Bedarf an Versorgungspunkten Halt machen. Schließlich kämpft es sich nicht besonders gut ohne durchschlagende Argumentationsverstärker.

    TECHNISCHE PROBLEME
    Das Missionsdesign ist für einen Action-Titel relativ abwechslungsreich. Während bei manchen Aufträgen die pure Vernichtung der gegnerischen Truppen gefragt ist, müssen Sie bei anderen schon mal Konvois beschützen oder einen verminten Strand säubern, um die Landung der eigenen Soldaten zu erleichtern. Die eigens entwickelte Grafik-Engine ermöglicht dabei eine sehr hübsche Optik mit zahlreichen detaillierten Gegnern und mächtigen Explosionen. Die Umgebungsgrafik ist gelungen und die verschiedenen Settings auf den Inseln machen einiges her. Wenn sich allerdings Hunderte von kleinen und großen Feinden auf dem Bildschirm tummeln, nerven deftige Ruckeleinlagen. Wer sich daran nicht stört, erhält ein kurzweiliges Action-Inferno mit schönen Effekten und spannenden Missionen. Zu guter Letzt hat noch der Soundtrack Erwähnung verdient: Mit heroischen Tracks, die nicht selten an gute Filmmusik erinnern, wird die Stimmung aufgepeitscht und eine tolle Atmosphäre geschaffen.

    Battle Engine Aquilla (PS2)

    Spielspaß
    81 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Battle Engine Aquilla
    Battle Engine Aquilla
    Developer
    Infogrames Entertainment S.A. (F)
    Release
    09.01.2003
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Battle Engine Aquilla
Battle Engine Aquila
http://www.videogameszone.de/Battle-Engine-Aquilla-Spiel-18690/Tests/Battle-Engine-Aquila-130960/
06.02.2003
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