Die Batcuffs solltet ihr den fiesen Typen so schnell wie möglich anlegen.
Batmans zweites 3D-Abenteuer orientiert sich größtenteils an Scott Petersons Comic-Vorlage. Die Entwickler gaben sich Mühe, viele bekannte Schauplätze in das Spiel zu integrieren. Wenn ihr euch das Fledermaus-Cape überwerft, findet ihr euch wie gewohnt im düsteren, von Bandenkriegen gebeutelten Gotham City wieder. Neben massenweise na-menlosen Schurken versuchen alte Bekannte, wie z. B. der Joker, Poison Ivy oder Scarface, euch das Leben schwer zu machen.
Altbekannte Gadgets
Als Fledermaus-Held dürft ihr euch nicht nur durch finstere Gassen, Abwässerkanäle und Hinterhöfe schleichen, sondern sogar eine Spritztour im legendären Batmobil starten. Durch den Einsatz diverser Waffen und nützlichen Utensilien, wie z. B. Batarangs, Rauchbomben oder dem Batcable, gilt es, brenzlige Situationen zu meistern. "Brenzlig" ist dabei ein wirklich passender Ausdruck, da während des Spiels ganze Horden krimineller Mobs auf euch einstürzen. Nachdem die fiesen Typen durch diverse Schlag- und Trittkombinationen unschädlich gemacht sind, müssen ihnen blitzschnell Batcuffs (Handschellen) angelegt werden. Das zu bewerkstelligen ist gar nicht so einfach, da man währenddessen häufig gegnerischen Angriffen ausgesetzt ist. Die Feinde sind dabei nicht zimperlich und attackieren euch mit den blanken Fäusten, Messern oder Maschinengewehren. Um auch nachts der Gegnerscharen Herr zu werden, kann Batman auf ein Nachtsichtgerät zurückgreifen. Leider hat der Spieler hier mit einigen heftigen Ruckeleinlagen zu kämpfen.
Unpräzise SteuerungDie restliche technische Umsetzung fällt ebenfalls etwas enttäuschend aus. Während man sich mühevoll durch die verschiedenen Levels kämpft, verflucht man oft die schwammige Steuerung. Auch die Kollisionsabfrage lässt stellenweise sehr zu wünschen übrig. Entschädigt wird man dafür mit abwechslungsreich gestalteten Arealen und nett dargestellten Explosionen. Am Sound, eingespielt vom Royal Philharmonic Orchestra, gibt es jedenfalls nichts auszusetzen. Die düstere, finstere Stimmung wird durch die musikalische Untermalung sehr gut eingefangen.
