Batman: Arkham City im Test - Das neue Batman-Abenteuer für PlayStation 3 und Xbox 360 steht in den Startlöchern und wir haben uns durch die Straßen von Arkham City gekämpft. Ob Batman: Arkham City den Vorgänger Arkham Asylum übertrifft, lest ihr in unserem Review.
Quelle: Rocksteady
Anzahl und Variantenreichtum der Gegner wurden in Batman: Arkham City deutlich erhöht.
Batman: Arkham City - Das hat uns weniger gefallen
Catwoman als Schutz vor Weiterverkauf
Wer das Spiel neu kauft, findet in der Packung einen Code für den Download des Catwoman-Pakets. Dieses ist ungefähr 600 Megabyte groß und wird automatisch ins Hauptspiel integriert. Im Klartext: Erwerbt ihr Arkham City später gebraucht, so müsst ihr entweder ohne die scharfe Katzenbraut leben oder aber nochmals Kohle für einen zusätzlichen Code hinblättern (wir gehen von einem PSN-Preis um die 10 Euro aus.)
aber…
Quelle: Warner
Catwoman ist als DLC für Erstkäufer kostenlos. Käufer der gebrauchten Version müssen draufzahlen.
Diese Investition lohnt sich, denn die vier Catwoman-Missionen sind ingesamt knapp zwei Stunden lang und tragen zum Verständnis der Story bei. Wer beispielsweise Poison Ivy wiedersehen möchte, der kann das nur im virtuellen Lederoutfit von Catwoman tun. Zudem verfügt Madame Samtpfote über eigene Gadgets wie eine Bola und ihre typische Peitsche. Im Kampf ist Catwoman deutlich flinker, aber auch schwächer und weniger vielseitig als ihr Kollege Batman. Diese Schwächen gleicht sie jedoch mit coolen Schleichfähigkeiten aus: Kopfüber an der Decke kraxeln, durch kleinste Tunnel kriechen, lautlos an Gegnern vorbeikrabbeln – das sind die Dinge, die Catwoman perfekt beherrscht. Motivierend: Habt ihr die Story-Kampagne durchgespielt, so könnt ihr an ausgewählten Punkten in der Spielwelt zwischen Batman und Catwoman hin- und herwechseln. Der Sinn dahinter: Einige Riddler-Symbole sind so versteckt, dass ihr sie nur mit einem der beiden Charaktere einsammeln könnt.
Kleinere Technik-Probleme
Arkham Asylum sah sehr gut aus, Arkham City tut dies auch. Allerdings merkt man dem Spiel an, dass die Unreal Engine 3 inzwischen doch etwas Staub ansetzt: Einige Texturen im Spiel sehen schwammig aus, die Ladezeiten beim Betreten von Gebäuden nerven etwas.
aber…
Diese technischen Problemchen kaschiert Rocksteady aber durch ein nahezu perfektes Design: Lichteffekte, Animationen und Levelgestaltung gehören zum Schönsten, was die PS3 hergibt. Hinzu kommt eine musikalische Untermalung, die stets hervorragend zum Geschehen passt. Prima: Stellt ihr eure Konsole auf "English", so könnt ihr die Originalsprecher des Spiels genießen. Diese sind durch die Bank exzellent: Der Joker geifert herrlich schrill, Batman brummelt wie ein Bär und Catwoman flirtet derart sexy, dass man sich glatt vorm Fernseher ausziehen will – also so rein gedanklich. Die deutsche Sprachausgabe kann da nicht mithalten, ist aber dennoch gut.
