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  • Assassin's Creed Chronicles: China im Test - Nett gemachtes Mittelmaß

    Die sich um Rache drehende Handlung hat Potenzial, verläuft aber im Sand und wird müde präsentiert. Quelle: PC Games

    Cooles Setting, aber maue spielerische Umsetzung: Die Assassinen wandern nach China. Im Test zu Assassin's Creed Chronicles: China schauen wir uns den ersten Sidescroller-Ableger der Action-Adventure-Reihe genauer an und beleuchten, was den Entwicklern nicht so gut gelungen ist.

    Bevor es Ende des Jahres (voraussichtlich) in Assassin's Creed: Victory ins Viktorianische London geht, stehen mit den drei Assassin's Creed Chronicles-Spin-offs 2,5-D-Ausflüge an andere Orte und in andere Perioden der Weltgeschichte an. Teil 1 der Trilogie trägt den verräterischen Untertitel China und führt uns somit wenig überraschend ins Reich der Mitte. Angesiedelt im Jahr 1526, übernehmen wir die Kontrolle über die junge Assassinin Shao Jun. Sie ist die letzte überlebende Meuchelmörderin der chinesischen Assassinen-Bruderschaft und darauf aus, an den dafür Verantwortlichen Rache zu üben.

    Was sich bereits auf dem Papier wie eine 08/15-Hintergrundgeschichte anhört, gewinnt auch in der Praxis nicht an Spannung. Die Tatsache, dass neben den zusätzlichen Figuren auch die Protagonistin selbst durchgehend so flach wie die Chinesische Mauer bleibt, hilft da nicht weiter. Wäre alles nur halb so schlimm, wenn wir dafür eine gelungene Präsentation spendiert bekämen. Leider zeichnet sich China auch in dieser Hinsicht nicht wirklich aus. Die maue Geschichte wird ausschließlich durch kurze Standbild-Sequenzen vorangetrieben.

    Heldin im Hintergrund

    Es lohnt sich, im Schatten zu bleiben und unbedarften Gegnern ein schnelles Ende zu bereiten. Es lohnt sich, im Schatten zu bleiben und unbedarften Gegnern ein schnelles Ende zu bereiten. Quelle: PC Games So muss es also das Gameplay retten – in dieser Hinsicht überzeugt das Abenteuer dann doch etwas mehr. Die recht offen strukturierten 2D-Levels erlauben bis auf wenige Ausnahmen fast immer verschiedene Routen, um ans Ziel zu gelangen, meistens ein hochrangiger Templer, dessen Existenz wir ein frühzeitiges Ende bereiten sollen. Zudem läuft das Geschehen die meiste Zeit auf mehreren Ebenen ab, sodass wir etwa Räume im Hintergrund der Abschnitte erforschen oder mittels umgefallener Baumstämme zwischen dem Vorder- und dem Hintergrund der Levels wechseln können. Der Nachteil: Angesichts der vielen Ebenen geht oft die Übersicht flöten.

    Schleichen, schlagen, rennen

    Die Kämpfe fordern und machen Spaß, sorgen aufgrund von Steuerungsmacken aber auch für Frust. Die Kämpfe fordern und machen Spaß, sorgen aufgrund von Steuerungsmacken aber auch für Frust. Quelle: PC Games In dem Missionen hat man die Wahl zwischen schleichintensivem Vorgehen samt langer Wartezeiten im Schatten, lautlosen Kills von hinten und brachialem Vorpreschen mit gezogenem Schwert. Stealthfreunde haben's jedoch deutlich einfacher, denn die Gegner sind zahlreich, stark und das Conter-System funktioniert nicht immer hundertprozentig zuverlässig. Trotzdem machen die Gefechte Spaß. Egal welches Vorgehen man wählt, regelmäßig wird das Arsenal an verfügbaren Aktionen durch Updates erweitert. Das ist auch gut so, denn auch wenn die Schleichereien und Kämpfe Spaß machen, stellt sich durch die tendenziell uninspirierte Levelstruktur schnell Langeweile ein. Echte Höhepunkte wie eine Handvoll Abschnitte, in denen man möglichst schnell ans Ziel gelangen muss, sind selten.

    Wir morden anderswo

    Nichts zu beanstanden gibt es an der Spielzeit von fünf bis sieben Stunden, je nachdem ob man die optionalen Nebenaufgaben in den Levels erledigt und alle versteckten Items sammeln möchte. Wesentlich mehr herausholen können hätte man hinsichtlich der Grafik: Der Aquarell-Look gefällt, wird aber nur selten für beeindruckende Hintergründe oder Effekte genutzt. Im Gegenteil, viele der Levels sehen einander ziemlich ähnlich. Was übrig bleibt, ist ein netter 2D-Spaß, der aber aufgrund der wenig ambitionierten Gestaltung schnell im Mittelmaß absackt – daran können auch aus den Hauptspielen bekannte Elemente wie der Leap of Faith nebst schmerzabsorbierenden Strohballen und die Eagle Vision nichts ändern.


    Assassin's Creed Chronicles (PC)

    Spielspaß
    66 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viele Spielmechaniken, die man auch aus den Hauptteilen kennt
    Prinzipiell interessantes, unverbrauchtes Setting
    Gute Mischung aus Schleich- und Kampf-Gameplay
    Regelmäßig eingeführte, neue Spielelemente
    Unterhaltsame (aber seltene) Lauf-Abschnitte
    Banale, langweilige Präsentation
    Teils verwirrendes Leveldesign
    Wenige wirklich erinnerungswürdige Momente
    Seltene Steuerungsaussetzer
    Grafik wirkt in sich nicht stimmig

    05:51
    Assassin's Creed Chronicles: China im Video-Test - Meucheleien im fernen Osten
  • Assassin's Creed Chronicles
    Assassin's Creed Chronicles
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Climax
    Release
    22.04.2015

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Assassin's Creed Chronicles
China im Test - Nett gemachtes Mittelmaß
Cooles Setting, aber maue spielerische Umsetzung: Die Assassinen wandern nach China. Im Test zu Assassin's Creed Chronicles: China schauen wir uns den ersten Sidescroller-Ableger der Action-Adventure-Reihe genauer an und beleuchten, was den Entwicklern nicht so gut gelungen ist.
http://www.videogameszone.de/Assassins-Creed-Chronicles-Spiel-55456/Tests/ACC-China-im-Test-fuer-PC-PS4-und-Xbox-One-1156861/
21.04.2015
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2015/04/assassins_creed_chronicles_china_test_0001-pc-games_b2teaser_169.jpg
assassin's creed,action-adventure,ubisoft
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